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Der Meisterbericht des Aktuellen Sportstudio vom 01.05.2010

Falls ihr wie ich gestern das Aktuelle Sportstudio verpasst habt, oder die Bilder einfach nochmal genießen möchtet, hier nochmal der Spielbericht des neuen Deutschen Meisters mit einigen Interviews. Viel Spaß!

DEUTSCHER MEISTER IST NUR DER FCB!!

© 2010 Traumtorschuetze

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Papa van Gaal ist sehr böse

Die Highlights vom Sieg in Wolfsburg

Und wieder haben wir einen riesigen Schritt Richtung Meisterschaft gemacht. Während unsere Konkurrenten allesamt versagten, nahmen wir praktisch im Vorbeigehen die drei Punkte mit aus Wolfsburg. Eigentlich waren alle mehr als zufrieden. Nur Papa nicht, der war böse.

Fragte man die Spieler in den letzten Wochen, wie ihr Verhältnis zu Louis van Gaal ist, so hörte man allenthalben den Begriff „Vaterfigur“. Ein Vater ist ein warmherziger Förderer und genau das war mit diesen Aussagen gemeint. Aber ein Vater haut auch mal ordentlich dazwischen, wenn die lieben Kinder nicht auf ihn hören. Manchmal auch zu sehr überraschenden Zeitpunkten.

Louis van Gaal sah sich jedenfalls nach diesem absolut ungefährdeten Sieg gegen den amtierenden Meister dazu genötigt ein kleines Anti-Schlendrian-Programm für seine Kinder aufzulegen und sprach zur Überraschung aller von Arroganz und einer unkonzentrierten Leistung. Ich persönlich war eigentlich sehr tiefenentspannt während und nach dem Spiel, derart im leichten Dauerlauf in Wolfsburg zu gewinnen ist irgendwie auch aller Ehren wert. Aber ich trage auch nicht die Verantwortung für die Truppe und aus Sicht des Trainers machen seine kritischen Worte sicherlich großen Sinn.

Denn jetzt folgen die Spiele, in denen Wahrheiten geschaffen werden. Mittwoch das DFB-Pokal Viertelfinale gegen Fürth. Natürlich sehen uns da alle schon im Halbfinale, zuhause gegen einen Zweitligisten sollte nichts anbrennen. Aber gerade deswegen war es von van Gaal in meinen Augen genau der richtige Zeitpunkt die Jungs ein bißchen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Denn unterschätzen darf man keinen Gegner, im Fußball sieht man zu oft Pferde vor der Apotheke kotzen. Und es sind nur noch zwei Siege bis zum Finale in diesem Wettbewerb, der Weg zum Titel so kurz wie nirgendwo sonst. Da heißt es jetzt volle Konzentration und nicht ein Hauch von Schlendrian.

Danach kommt Dortmund, die sicherlich trotzdem sie sich in einem kleinen Loch befinden nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren haben. Und dann haben wir schon Florenz vor der Brust. Drei Heimspiele innerhalb einer Woche, die sehr viel über den weiteren Verlauf der Saison verraten werden. Die allesamt enorm wichtig sind und bei denen man sich jetzt alle drei Tage voll motivieren muss. Der Spaß ist vorbei, jetzt wird´s richtig ernst, das ist der Auftakt einer ganz entscheidenden Phase der Saison.

Das macht unser Trainer also schon ganz gut, jetzt auch mal ein kleines bißchen Strenge walten zu lassen und die Jungs damit den letzten Tick wach zu machen. Der Zeitpunkt mag überraschen, aber er ist richtig und Louis van Gaal hat auch die Autorität das jetzt so machen zu können. Der ordinäre Fan wie du und ich kann sich aber natürlich trotzdem befreit über die Ergebnisse des letzten Spieltages auf allen Plätzen freuen. Wir sitzen Leverkusen nicht mehr nur im Nacken, wir haben schon kräftig zugebissen. Und die wissen wir sind wie ein Pit Bull. Einmal zugebissen lassen wir nicht mehr los.

Ein ganz dickes Dankeschön geht in dem Zusammenhang natürlich an unsere Freunde aus Bochum, die den Pillen zwei Punkte klauen konnten. Die altehrwürdige Fanfreundschaft zu den Bochumern, mit der ich noch aufgewachsen bin, erweckt in letzter Zeit wieder zu zeitweise ein bißchen eingeschlafenem Leben und das finde ich fantastisch. Und wenn dann wie am Wochenende nach dem Sieg gegen Leverkusen aus dem Bochum-Block der Gesang „Deutscher Meister wird nur der FCB!!“ ertönt, dann bekomme ich echte Gänsehaut. Sicherlich ist man sich am Ende des Tages immer selbst am nächsten, aber eine gewachsene Fanfreundschaft ist schon eine richtig schöne Sache.

„Deutscher Meister wird nur der FCB!!“ im Bochum-Block

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Ein kreatives Feuerwerk mit höchster Disziplin

Highlights, Tore, Zusammenfassung vom Sieg in Bochum mit Stadionsound ohne Kommentator.

Mario Gomez: „Manchmal steht er neben mir und ich denke, der stirbt gleich. Und dann zieht er wieder 40 Meter zum Sprint an. Er ist schon ein Phänomen.“

Die Rede ist natürlich von Ivica Olic. Der Junge ist ein absolutes Geschenk. Wenn man bedenkt, dass der ablösefrei kam sogar im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk. Aber selbst wenn der richtig Geld gekostet hätte, dieses hätte er längst wieder eingespielt. Da reisst er mal eben in Turin die ganze Mannschaft mit und vier Tage später durchpflügt er schon wieder den Bochumer Rasen als wenn gar nichts gewesen wäre. Direkt aus der Kabine in Turin im lockeren Sprint nach München, kurz geduscht, frische Socken und Handtuch eingepackt und dann den Mannschaftsbus nach Bochum gezogen. So kennen wir ihn, die alte Heißbuchse.

Kämpfen, sprinten, die Mannschaft mitreissen, Tore vorbereiten, Tore machen…es gibt wenig, was er nicht in seinem Portfolio hat. Selbst kleinere Kabinettstückchen sind teilweise dabei, auch wenn man bei ihm den Eindruck hat, er weiß oft selbst nicht so genau was er vor hat mit dem Ball, bevor es nicht passiert ist. Technisch ist das schon manchmal nahe der Anarchie. Aber es geht fast immer gut, das ist das Schöne daran. Insgesamt einer der besten Einkäufe aller Zeiten, das kann man glaub ich jetzt schon sagen.

Olic ist sicher einer der Hauptgründe, warum wir so beeindruckend die Kurve bekommen haben in den letzten Spielen. Das gestern gegen Bochum war ein Selbstläufer, wie ich es von uns schon sehr lange nicht mehr von uns gesehen habe. Es passt auf einmal alles, was oberflächlich betrachtet vor wenigen Wochen noch gar nicht funktionierte. Während man vor kurzem noch den Eindruck bekam, wir würden uns beim Popeln in der Nase den Finger brechen, geht auf einmal alles wie von alleine. Aber es geht eben nicht von allein, die Mannschaft erntet nur die Früchte ihrer harten Arbeit in den letzten Monaten. Dieser Fußball ist die logische Folge aus den richtigen Hebeln, die der Trainer zusammen mit der Mannschaft umgelegt hat. Gut, dass alle wichtigen Leute die nötige Geduld hatten. Und jetzt ist auch wieder Bayern drin, wo Bayern draufsteht.

Und jetzt haben wir da einen eingeschworenen Haufen, spielen taktisch auf allerhöchstem Niveau und strotzen vor Selbstbewusstsein. Wir haben wieder eine Achse mit van Buyten hinten, van Bommel und Kampfschweini in der Mitte und Olic und Gomez vorne. Wir haben fantastische Nachwuchsleute, die aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken sind. Wir haben die größten Waffen mit Ribery und Robben noch ganz oder teilweise in der Hinterhand. Wir haben alles, was das Herz begehrt. Bis auf den ersten Tabellenplatz. Aber dieser Fluch diesen seit so unglaublich langer Zeit nicht mehr besetzt zu haben wird in sehr absehbarer Zeit auch enden, da bin ich mir sicher. Schade, dass es nur noch ein Spiel vor der Winterpause gibt. Allerdings spricht gar nichts dagegen, dass wir uns mit einer intensiven Vorbereitungszeit im Winter für die Rückrunde noch weiter verbessern können. Spätestens im Frühjahr grüßen wir wieder freundlich von der Tabellenspitze.

Zum Spiel gegen Bochum selbst muss ich glaub ich gar nicht so viel sagen. Es war ein Genuss. Ich kann mich kaum erinnern, wann man das letzte mal so entspannt einem Spiel unserer Mannschaft folgen und einfach genießen konnte. Wir haben sie im Vorbeigehen geschrubbt, lange Zeit fast unvorstellbar bei uns. Wir haben noch einen weiten Weg bis zu dem ein oder anderen Titel vor uns. Aber die Route dahin hat die Mannschaft mit ihrer Spielweise definitiv bereits ins Navi eingetippt. Aus dem die Stimme von Louis van Gaal ertönt: „Nach 30 m mit rechts abschließen“ und ähnliches. Nur bei Ivica Olic hört man die ganze Zeit: „Die Route wird neu berechnet“ und „bei der nächsten Möglichkeit bitte wenden“. Einfach zu schnell der Mann.

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5:1 Sieg in Bochum – Eure Noten für unsere Spieler

Halt es hoch für München! Bild: Helico used under CC License

Eieieieiiiii…FC Bayern München!! Wir singen und tanzen auf jedem Fußballplatz. Ein Schuss, ein Tor, die Baayyeeern!! Muss ich mehr sagen? Außer dass ihr jetzt wieder dran seit. Wie habt ihr die Jungs gesehen? Verteilt wieder eure Noten!

Spieler des Tages:

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Mia san mia Pullover FC Bayern München Fanartikel

VFL Bochum gegen FC Bayern München im Live Stream

Knapp über der Grasnarbe. Bild: FANATICO TOTAL DL FÚTBOL used under CC License

Du kannst dein Sky oder LIGA total Abo beim Spiel gegen den VFL Bochum nicht nutzen? Auf dieser Seite findet ihr ab 10.30 Uhr alle Sender, die das Spiel per Livestream im Internet übertragen. Gegebenenfalls fehlende Software findet ihr ebenfalls dort zum Gratis-Download.

Nachdem gestern Abend die Leverkusener gegen Hertha versagt haben, könnten wir morgen bis auf zwei Punkte an die Tabellenspitze heranrücken. So schnell kann das gehen, vor wenigen Wochen wurde schon teilweise der Untergang des Abendlandes prophezeit. Siegen ist natürlich morgen erst einmal Pflicht. Auf geht´s, Bayern kämpfen und siegen!!

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Hermann Gerland hätte diesen Ball gegessen!

Morgen geht´s in den tiefsten dunklen Pott zum VFL Bochum. Dorthin wo es Asche regnet und sich die 10 jährigen in der Trinkhalle beim Stoff holen für Mutti und Vati vordrängeln. Dort wo man halt in allen Bereichen um jeden Zentimeter fightet. Aber auch dort, wo der schicksalsergebene Sarkasmus in der (ewigen) Niederlage geboren zu sein scheint. Die kleine Anekdote von Frank Goosen im obigen Video spiegelt diese Mentalität sehr schön wieder und bereitet uns ein bißchen darauf vor, was uns beim VFL erwarten wird. Auch wenn sie ständig auf die Fresse fliegen, sie versuchen es immer wieder von Neuem. Nirgendwo liegen erneute erwartungsvolle, fast enthusiastische Hoffnung und abermals erneute tiefe Enttäuschung zeitlich immer wieder auf´s Neue teufelskreisartig so nah beieinander, wie beim gemeinen Pott-Menschen. Eine ganz eigene Spezies, auf ihre Art durchaus sympathisch.

Folgerichtig müsste das Spiel morgen eigentlich folgendermaßen laufen. Bochum wird uns eine Menge Schwierigkeiten machen, sich aber letztendlich relativ erhobenen Hauptes in die Niederlage ergeben. Oder es scheppert gleich zu Beginn der Partie ein, zweimal im Bochumer Gehäuse und wir überrollen sie. Beides wär für mich natürlich absolut in Ordnung.

Im Zuge dieses Spiels erinnern sich natürlich einige daran, dass der „Tiger“ Hermann Gerland ja seine Wurzeln in Bochum hat. Und so liest man ganz nette Porträts wie dieses hier bei Spox.

„Hör mal zu, du Osterhase, als ich noch gespielt habe, da gab’s dein Land noch gar nicht.“

Hermann Gerland gehört zweifelsfrei zu den Leuten, über die ein x-beliebiges Zitat von ihnen fast alles über den Menschen sagt. Beim „Tiger“ ist das sein schroffer, ehrlicher Humor. Seine Arbeit ist so ehrlich wie alles was aus seinem Mund kommt. Aber er ist dabei immer auch in der Lage die Dinge mit einem Augenzwinkern und Schelm im Nacken zu betrachten.

Natürlich ist das Spox-Porträt ziemlich unvollständig. Man müsste zumindest die ganz besondere Beziehung der Fans zu ihm mal anschneiden, die er sich eben durch die oben beschriebene Art erarbeitet hat. Hermann Gerland ist Kult. In München wie in Bochum. Bei uns sind ganze Kampfbahnen nach ihm benannt.

Was ich ein bißchen erstaunlich finde ist, dass die Medien eine Sache nicht ganz durchschaut zu haben scheinen. Jedenfalls war es meines Wissens noch nie irgendwo Thema. Hermann Gerland und Louis van Gaal sind sich in vielerlei Hinsicht ziemlich ähnlich, was Disziplin und die Anforderungen an alle Profis gleichermaßen, jung wie alt betrifft. Als die Medien sich so eingeschossen hatten auf van Gaal, waren sie nach meinem Gefühl ziemlich überrascht, dass das Feedback bei den Fans weitaus geringer dem Trainer gegenüber negativ ausfiel, als zum Beispiel bei der Berichterstattung über seinen Vor-Vorgänger (dessen Namen ich keeeiinen Bock habe mehr auszusprechen). Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und zurecht. Das Gespür der Fans ist nicht zu unterschätzen, wer eine ehrliche Haut ist und wer nicht. Louis van Gaal ist natürlich noch einige Stücke davon entfernt kult zu sein wie ein Hermann Gerland. Aber er erfüllt eine Menge Voraussetzungen es werden zu können. Und so einem fällt man halt nicht so schnell in den Rücken.

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Sosa im Urin

Noch ein echter Strassenfußballer. Bild: lostmodern used under CC License

Ich hatte ja vor dem Champions League Rückspiel gegen Sporting Lissabon so ein untrügliches Gefühl im Urin, in diesem Spiel würde José Sosa mal ordentlich aufdrehen. Ich dachte ja schon meine berühmt, berüchtigte Intuition hat mich im Stich gelassen, als er selbst beim 7:1 es noch schaffte so unauffällig wie möglich in geduckter Haltung inkognito über den Platz zu schleichen. Aber siehe da, Gefühl richtig, Zeitpunkt falsch. Gegen Bochum sollte es soweit sein, nicht gegen Lissabon.

Kaum für Klose eingewechselt, rannte Sosa schon den ersten Bochumer über den Haufen als sei er an diesem Morgen vom legendären Jan Wouters wachgeküsst worden anstatt von seiner Carolina (ich hoffe die ist noch aktuell). Er haute sich rein, gewann Zweikämpfe, erspielte sich Torchancen. Er spielte mit der Sohle und mit der Hacke und so gut wie alles gelang. Er wirkte plötzlich in jeder Szene hellwach, wo die Gegner zuvor regelmäßig Kühe schubsen mit ihm gespielt haben. Und Freunde, was sieht das bei diesem Jungen elegant aus wenn es gelingt. Ich hoffe wirklich er kann da jetzt anknüpfen. Dann haben wir aus dem Nichts und völlig unerhofft mitten in der Saison eine absolute Granate als quasi Neuzugang.

Das war das Pünktchen auf dem I eines sehr gelungen Nachmittags wie ich finde. Bis auf Kloses Verletzung, die uns sehr hart trifft. Cleansea sagte zurecht „Die Decke ist dünn“ und meinte damit natürlich die Personaldecke. Was sich die Herren allerdings selbst zuzuschreiben haben. Jeder wusste vor der Saison, drei Stürmer würden nicht ausreichen. Nur die hohen Herren nicht. Und als man die Chance hatte vielleicht in der Winterpause irgendetwas sinnvolles in diese Richtung zu unternehmen tat man nichts. Nichts sinnvolles zumindest. Da holt man das halbe Hemd Donovan, nur weil der Herr Projektmanager so gut mit ihm befreundet ist.

Zu diesem Zeitpunkt war nicht mal mit einem Lukas Podolski ernsthaft zu rechnen. Man möge sich vorstellen was jetzt los wäre, wenn der Karnevals-Prinz nicht plötzlich seine kreative Langzeitpause beendet hätte. Damit war ja nach all der Zeit nicht wirklich zu rechnen. Man war in drei Wettbewerben noch vertreten zu dem Zeitpunkt. Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.

Aber zurück zum Spiel, das eine echte positive Überraschung für mich war. Endlich spielten wir mit Köpfchen. Erstmal aus der Ordnung heraus kommen, die Dinge nicht überstürzen, den Gegner erstmal ein bißchen anfühlen. Und dann zum richtigen Zeitpunkt die Tore machen. Das war zum allerersten mal in dieser Saison richtig souverän. Nach den hohen Ergebnissen der zwei Spiele zuvor und der allgemeinen Lemming-Mentalität in der gesamten Saison kam das für mich äußerst überraschend. Außer den fußballerischen Blitzkrieg kannten wir ja keine taktische Variante vor diesem Wochenende. Die aber bis auf wenige Ausnahmen ungefähr so erfolgreich war wie die Befriedung des Iraks.

In dieser Woche haben wir eine echte Wiedergeburt des FC Bayern München erlebt. Die allgemeine Friedhofsromantik ist dabei sogar einer kleinen Euphorie gewichen. Wieviel sieben Tage ausmachen können im Fußball, das ist schon der Wahnsinn. Wenn wir nicht einen „Trainer“ hätten, der das bestechende Talent besitzt alles falsch zu machen was man falsch machen kann, wäre ich richtig optimistisch.

© 2009 Traumtorschuetze

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