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Die besten Sprüche und Zitate von Thomas Müller

Müller Thomas Erde Milliarden Jahre

Der Spruch ist von mir. Alle folgenden von Radio Müller persönlich.

 

Zur Verpflichtung von Mats Hummels:

„Wir haben auf jeden Fall Druck gemacht, aufgrund der Fehl-Transferpolitik der letzten Jahre, als uns ein Schafkopfspieler nach dem anderen abhandengekommen ist. Jetzt haben wir endlich den richtigen Weg eingeschlagen.“

 

Nach seinem Tor zum 1:0 gegen die USA bei der FIFA WM 2014:

„Den habe ich ausnahmsweise mal so getroffen wie ich wollte – geht also auch!“

 

Über das Feiern von Rekorden:

„Wenn wir für jeden Rekord, den einer bei uns aufstellt, einen ausgeben, sind wir selten nüchtern.“

 

Auf die Frage, ob er nach dem 4:4 der Dortmunder gegen Stuttgart in der Saison 11/12 einen ausgegeben habe:

„Ich habe bei der Rezeption angerufen und habe nach drei Wasser still, drei Wasser medium und zwei Bananen gefragt. Auf meine Kosten.“

 

Über die 206 Ballkontakte von Xabi Alonso beim 2:0 Sieg in Köln am 27.09.2014:

„200 Ballkontakte! Dafür brauche ich eine ganze Saison!“

 

Auf die Frage, wann er Papa werde:

„Ich bin aktuell sportlich und beruflich ziemlich eingespannt. Ich weiß nicht, wie die anderen das hinkriegen, neben dem Fußball auch noch hauptberuflich Papa zu sein. Bei uns zu Hause ist das noch kein Thema, was wir aktiv angehen. Wir sind noch in der Trainingsphase.“

 

Über seine Nervosität einen Tag vor dem Champions League Finale 2013:

„Ich kann ja nur von mir sprechen, ich weiß ja nicht wie sich die anderen fühlen, die haben natürlich nicht diese Mordserfahrung auf dem Buckel, wie ich mit meinen 23 Jahren.“

 

Über den Einfluss junger Spieler in der Nationalmannschaft auf die Etablierten:

„Das ist wie mit Hunden. Wenn du einen alten Hund hast – gut, ich bin noch kein alter Hund –, wenn du einen mittelalten Hund hast, und du kriegst einen Welpen dazu, dann belebt das den auch wieder!“

 

Über die Verletzungsmisere in der Saison 14/15:

„Ich bin der Müller ohne Wohlfahrt. Da kenne ich mich nicht aus.“

 

Auf die Frage einer kolumbianischen Reporterin nach dem Goldenen Schuh bei der WM 2014:

„Des interessiert mi ois ned, der Scheißdreck! Weltmeister samma! Den Pott hamma! Den scheiß goldnen Schuah kannst dir hinter d’Ohrn schmiern!“

 

Auf die Frage eines TV-Reporters, ob Deutschland nach dem Sieg gegen Italien jetzt Europameister 2016 werden wolle:

„Nee, auf gar keinen Fall. Unser Ziel war immer, im Halbfinale auszuscheiden und dementsprechend werden wir auch mit einer laschen Einstellung in die Partie gehen.“

 

Zum Buch von Philipp Lahm:

„Er hat noch keine Exemplare verteilt, aber ich lasse mir eine Widmung reinschreiben.“

 

Auf die Frage, wie er seiner Verlobten den Heiratsantrag gemacht hat:

„Auf die Knie geht man nur beim Torjubel.“

 

Nach dem Sieg gegen England bei der WM 2010:

„Jetzt steuern wir auf unser großes Ziel hin. Ich habe auf jeden Fall in meiner Vitrine noch einen Platz frei. Beim 3:1 habe ich Glück gehabt. Gott sei Dank habe ich mich für die richtige Ecke entschieden. Ich sage mir vorher immer, nicht hektisch werden.“ Nach kurzer Pause: „Darf ich noch jemanden grüßen? Ich grüße die beiden Omas und den Opa.“

 

Nach einem 5:0 Sieg gegen den HSV:

„Es macht Spaß uns zuzuschauen. Auch wenn ich selbst nicht zugeschaut habe.“

 

Nach Beendigung seiner 1162 minütigen Torflaute per Kopfballtreffer in der Saison 11/12 gegen Kaiserslautern:

„Ich war selbst überrascht, dass ich so hoch springen und mich gegen drei Bullen durchsetzen kann.“

 

Auf die Frage bei wieviel Prozent er sei:

„Ich weiß ja nicht, wo bei mir 100 Prozent sind.“

 

Auf die Frage, ob es einen besseren Klub für ihn gäbe als den FC Bayern:

„Das weiß man nicht, ich habe es nicht ausprobiert. Oder doch: Beim TSV Pähl habe ich mal 70 Tore in einer Saison geschossen, aber das war noch in der E-Jugend.“

 

Nach einem Pokalfight inklusive Verlängerung gegen Leverkusen:

„Es ist tatsächlich schwierig, dass man mit diesen 120 Minuten in den Knochen am Samstagmorgen aufsteht und sagt: Hurra, heute geht“s gegen Eintracht Frankfurt zu Hause und die putzen wir weg. Aber weggeputzt haben wir sie dann trotzdem.“

 

Schreit nach dem Pokalsieg und damit dem Triple 2013 ins TV-Außenmikrophon:

„Das ist die geilste Mannschaft – ääh do mundo!“

 

Über die 1:3 Niederlage in Gladbach in der Saison 11/12:

„Wir sind extrem beschissen gestartet, zwischendrin war es okay, dann war es wieder beschissen, dann war es wieder bemüht, und dann war es nochmal beschissen.“

 

Nachdem er beim 4:0 CL-Sieg gegen den FC Barcelona 2013 vor dem Tor von Arjen Robben einen Gegenspieler blockte:

„Internationale Härte. Was nicht gepfiffen wurde, muss man nicht pfeifen. Wenn ich schon mal eine clevere Aktion im Spiel habe, dann kann man das auch weiterlaufen lassen.“

 

Auf die Frage, wie er seine zwei Tore beim 4:0 CL-Sieg gegen den FC Barcelona 2013 genießt und sich drüber freut:

„Ich fahre nach Hause, beginne die Behandlung für meinen Schlag, den ich abbekommen habe, fahre zum Training, lasse mich ein bisschen feiern und dann geht es weiter Richtung Samstag.“

 

Auf die Frage, was sich in den ersten 1 1/2 Jahren als Profi bei ihm geändert hat.

„Zu Beginn der ersten Saison unter van Gaal waren noch nicht alle Spinde fertig. Ich musste mich deswegen die erste Zeit unter der Wäscheleine umziehen, an der wir unsere verschwitzten Pulsmessgurte aufhängen. Mittlerweile habe ich meinen eigenen Spind – zwischen Arjen Robben und dem Klo.“

 

Auf die Frage im Sommer 2012 nach seinen Zukunftsplänen:

„Lebenslang Bayern München? Dazu kann ich seriös erst etwas sagen, wenn ich tot bin.“

 

Zum Kleidungsstil von Jerome Boateng:

„Der trägt das mit einer Inbrunst – das passt einfach. Wenn ich so etwas tragen würde, würden mich die Leute fragen, ob jetzt ganzjährig der Fasching ausgebrochen ist.“

 

Auf die Frage, ob man denn irgendwelche Kräfte gegen die des Papstes hat, weil Argentinien (bei der WM2014) ja mit der Hilfe des Papstes antritt:

(Schließt die Augen) „Ich muss niemanden sehen, aber darf ich raten? Die Frage kommt von RTL?“

 

Auf die Frage bei der WM 2010 vor dem Spiel gegen England, was er von Frank Lampard halte:

„Es hilft ja nichts, dass du einen Lampard anschaust, als wäre er Gott.“

 

Auf die Frage, ob er selbst manchmal überrascht ist, wenn ihm plötzlich ein Tor gelingt, nachdem vorher das ganze Spiel nichts zusammen lief:

„Nein, das bin ich schon gewohnt.“

 

Nach dem WM-Titel 2014:

„Es gibt nicht mehr viel zu gewinnen, das ist schon richtig. Aber trotzdem kann ich mich nicht hinstellen und sagen, jetzt will ich keinen Fußball mehr spielen. Ich liebe Fußball.“

 

Über seine EM 2016:

„100% Torquote! In keinem Spiel getroffen.“

 

Über die Weltfußballerwahl 2011:

„Ich muss erstmal verdauen, dass ich nicht gewonnen habe. Habe mit dem Sieg gerechnet.“

 

Versucht dem überforderten russischen Reporter die Bedeutung des „Mia san mia“ zu erklären:

„We have a big breast.“

 

Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Bordeaux in der Champions League 2009:

„Ich bin selbst etwas verblüfft. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich mal eine Gelb-Rote Karte bekomme. Normalerweise tue ich mich schon schwer, eine Gelbe Karte zu bekommen. Es war schon alles scheiße.“

 

Stellt Mutmaßungen an, warum er so selten verletzt ist:

„Wo keine Muskeln sind, kannst du dir auch nicht weh tun. Meine Waden sind so dünn, da kann kein Gegner die Knochen treffen, weil man sie so schlecht sieht.“

 

Über die hohen Temperaturen am 4.07.2014 im Maracana in Rio beim 1:0 WM Viertelfinalsieg gegen Frankreich:

„Es war schon wie in einer Grillbude. Da merkt man erstmal, was für ein faszinierendes Gebilde so ein Kaktus ist, da nicht einzugehen.“

 

Auf die Frage eines Bild-Reporters nach seinen Wünschen im Jahr 2016:

„Mein Hauptziel ist es, so wenig wie möglich Interviews mit der Bild zu führen.“

 

Der damals 20 jährige vor der Nominierung des Kaders für die WM 2010:

„Ich werde demnächst einen Urlaub buchen. Mit Reiserücktrittsversicherung.“

 

Über den Sieg gegen Argentien bei der WM 2010:

„Fantastisch. Es ist Wahnsinn, Argentinien mit 4:0 zu besiegen. Ein solches Ergebnis ist kaum zu beschreiben. Ich glaube, in Deutschland bebt gerade die Erde, und so muss das auch gefeiert werden.“

 

Während der WM 2014:

„Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem linken Fuß mehr anfangen kann als nur Bier zu holen.“

 

Über seinen einzigartigen Spielstil:

„Wer mich kennt, der weiß, dass ich mehr meinem Instinkt folge als Anweisungen von Trainern.“

 

Nochmal über seinen einzigartigen Spielstil:

„Ich definiere mich eben über die Effizienz und Gradlinigkeit. Wenn ich mal irgendwo bin und ein kleines Kind fragt mich: Zeig mir mal ein paar Tricks, muss ich sagen: Ich kann keine Tricks. Die wollen dann immer irgendwelche Zaubereien sehen, Ball hoch halten, viermal um die eigene Achse und so was. Aber das war noch nie mein Fachgebiet.“

 

Auf die Frage, wie weit er nach vorne blickt:

„Wir Fußballer denken eh nur von heute bis gestern.“

 

Könnte die umfangreichste Sammlung an Thomas Müller Sprüchen und Zitaten sein. Mir ist jedenfalls keine umfangreichere begegnet. Falls ihr noch mehr Zitate und Sprüche von Thomas Müller parat habt, würde ich mich freuen, wenn ihr sie via Kommentar rüberflankt.

IHR MAUERT. WIR MÜLLERN.

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Dann macht es bumm! Und ja dann kracht´s. Und alles schreit: Der Müller macht´s!

Alles Müller oder was? Bild: Thomas Duchnicki :: used under CC License

Lang ist´s noch nicht her, da schlenderte klein Thomas mit einem leckeren Milchknilch auf der Faust durch Weilheim und träumte dabei von der ganz großen Fußballbühne. Ein wenig schlendernd sieht das immer noch aus, wenn Thomas Müller Ball und Gegnern seinen Willen aufzwingt. Mit dem Unterschied, dass ihn nun die ganze Welt kennt. Und dabei niemand weiß, wie man ihn stoppen kann. Thomas Müller, der Junge, der vor einem Jahr noch bei unseren Amateuren gebombt hat, ist Torschützenkönig der WM 2010 in Südafrika! Bester Nachwuchsspieler des Turniers dazu. Die absolute Krönung eines märchenhaften Jahres für diesen Goldjungen.

Wie sehr dieser Junge ein Goldjunge ist, haben wir Bayernfans letzte Saison sehr schnell gewusst. Die ihn bei den Amas gesehen haben, die haben es sogar noch früher – zumindest geahnt. Aber Thomas Müller hat das Talent, auf alles noch einen draufzusetzen und selbst die verrücktesten Erwartungen scheinbar im Vorbeigehen zu toppen. In den Profikader kommen? Kein Problem! Dort einschlagen wie eine Bombe? Nichts einfacher als das! Unumstrittener Stamnmspieler in einem Starensemble werden? Mit Leichtigkeit! Eine für so einen jungen Spieler nie dagewesene Konstanz an den Tag legen? Lachhaft! Kleine Rückschläge wegstecken? Mit links! Nationalspieler werden? Aber selbstverständlich! Auf Anhieb Stammspieler bei einer WM werden? Aber sowas von! Bester Nachwuchsspieler dieses Turniers werden? Wer denn sonst?! Den ganzen Stürmerstars die lange Nase zeigen und vor ihnen Torschützenkönig werden? Ehrensache! Nebenbei auch Topscorer werden? Phhhh! Bei all dem ein einfach erfrischender, frecher, aber bodenständiger Typ bleiben? Ach, da grüß ich doch gard mal meine Omas und meinen Opa während ich hier schreibe!

In Zeiten wie diesen erinnert man umso stolzer an seine Aussagen letzte Saison, in denen er dem FC Bayern München ewige Treue geschworen hat.

„Für mich gibt es nur ein Ziel: Ich will mich bei Bayern langfristig durchsetzen! Es gibt in Deutschland keinen Verein, der uns das Wasser reichen kann. Am liebsten will ich meine ganze Karriere hier spielen, immer bei Bayern bleiben. Ich identifiziere mich total mit dem Klub.“

Zitat aus dem TZ-Interwiew mit dem Titel: „Am liebsten für immer Bayern!“

Stolzer kann man als Roter gar nicht sein! Das ist unser Junge, der da in den letzten Monaten auszog die Welt zu erobern. Und trotzdem fängt die Müller-Show grad erst an, seine ganze Karriere liegt eigentlich erst noch vor ihm. In der es natürlich auch nicht immer so steil nach oben gehen wird wie jetzt, was schon nächste Saison sichtbar werden könnte, wird er schließlich wahrscheinlich wieder brutalst an seinen Großtaten gemessen. Das zweite Profijahr soll ja für einen Nachwuchsspieler noch viel brutaler sein als das erste, auch wenn das glaube ich nie empirisch belegt worden wäre. Nächste Saison werden erschwerte Bedingungen dazu kommen, wie eine durch die WM sehr kurze Vorbereitung, oder auch die Schwierigkeit das letzte wahnsinnige Jahr mit Bayern und die rasante Entwicklung in der Nationalmannschaft mental zu verarbeiten. Aber es würde mich nach allem was der Junge bisher fit gemacht hat nicht wundern, wenn er auch dies alles scheinbar mühelos aus den Knochen schüttelt und sich zu weiteren Großtaten aufmacht. Erwartungshaltung ist das nicht, weit davon entfernt, ich bin der erste der sich schützend vor ihn wirft, falls es wirklich nicht so gut laufen sollte. Aber überraschen könnte es mich nicht wirklich, wenn ich das gar nicht müsste.

© 2010 Traumtorschuetze

Gerd Müller T-Shirt FC Bayern München Fanartikel

Führ uns zum Titel, Kampfsteiger!

Der eigentliche Captain. Bild: Flo (all rights reserved)

Um meinem hart erarbeitetem Ruf als Klugscheißer mal wieder gerecht zu werden kurz vorweg: Ich habe schon vor Jahren gesagt, Schweinsteiger wird uns noch zu einigen Titeln bei Bayern München und in der Nationalmannschaft führen. Was bin ich belächelt und teilweise auch regelrecht angefeindet worden. Ich muss sagen, es ist mir frei nach Kathrin Müller Hohenstein innerlich schon ein kleines Zusammentreffen des SED-Zentralkomitees, wie Bastian Schweinsteiger sich entwickelt hat, hin zu einem absoluten Anführer. I hob´s doch g´sagt! Und einige unerschütterliche Mitstreiter ebenfalls: Macht uns den Jungen nicht verrückt, er ist noch so jung, ihm wird die Fußballwelt zu Füßen liegen, nur ein bißchen Geduld.

Nun gehört er zu den besten 6ern, bzw. eher 8ern, die es in diesem Sonnensystem gibt. Heute Abend trifft er auf zwei Sportskameraden, die zweifellos lange das absolute Nonplusultra auf dieser Position waren und immer noch sind, Xavi und Iniesta. Aber Schweinsteiger ist seit diesem Jahr mindestens auf Augenhöhe. Und wir werden heute Abend erleben, ob es nicht sogar mehr als das ist. Denn er wird es mehr oder weniger mit beiden aufnehmen müssen. Khedira wird im da nur sehr bedingt behilflich sein können, so weit ist der Junge noch nicht, um in der Kategorie Iniesta, Xavi, Schweinsteiger mithalten zu können. Fakt ist, Bastian Schweinsteiger muss heute Abend das Spiel seines Lebens machen, damit die so wichtige Zentrale letztendlich von Deutschland dominiert werden kann und Xavi und Iniesta nicht zur Entfaltung kommen. Wenn wir, bzw. Schweinsteiger – mit wenigstens einiger Unterstützung von Khedira – das schaffen, wenn dann vielleicht noch del Bosque dumm genug ist David Villa weiterhin über Lahm´s Seite stürmen zu lassen, anstatt ihn auf Boateng loszulassen, dann wird das was mit dem Traumfinale gegen Holland.

Ganz viel Schweinsteiger mit ein bißchen Khedira gegen Xavi und Iniesta. Ich bin zum Zereissen gespannt, wie die Schlacht um die Vorherrschaft im Mittelfeld ausgehen wird. Bei der Form in der sich Schweinsteiger befindet kann ich vor dem Spiel von nichts anderem ausgehen, als dass der Junge in seinem Bereich alles wegputzt was auf ihn zukommt und sogar spielerisch den beiden Aushängeschildern des modernen 8ers die Show stiehlt. Und dann reiß die Jungs wieder alle mit, Bastian! Mach es wie Lothar 1990! Mach es wie Franz und Paule 1974! Mach es wie Fritz Walter 1954 oder am allerbesten: Mach es wie Bastian Schweinsteiger 2010!!

Viel Spaß euch allen heute Abend! Wie Thomas Müller nach dem Sieg gegen Argentinien sagte: „In Deutschland bebt jetzt sicher die Erde.“ Gebt es den Seismographen also heute so richtig, liebe Landsleute! Der letzte WM-Titel ist nun schon geschlagene 20 Jahre her. Was heute Abend passiert, kann bei optimalem Verlauf also historisch sein, alles was wir heute machen, könnten Dinge sein, welche wir an einem historischen Tag tun. So muss dieser Tag behandelt werden. Historisch. Es ist unser Tag! Auf geht´s Deutschland, feiern und siegen!

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Wenn es nicht läuft, muss es eben Robben

Bild: Flo (all rights reserved)

Genossen, Waffenbrüder, verehrte Mitspitzenreiter, wieder wäre eine Etappe auf der Ralley zur Meisterschaft geschafft. 70 Minuten lang war es Ober- gegen Untergiesing am Samstag, wie der Kaiser sagen würde, wobei Freiburg bedauerlicherweise sicher eher Obergiesing war als wir. Man könnte jetzt den Gegner loben, der das sicherlich über weite Strecken des Spiels auch nicht ganz schlecht gemacht hat. Aber das würde das uninspirierte Auftreten unserer Mannschaft zu sehr entschuldigen. Wir waren einfach viel zu behäbig, haben nicht das nötige Tempo in unsere Ballzirkulation bekommen, um die gut gestaffelte Freiburger Abwehr durcheinanderzuwirbeln. Und hinten war bei den wenigen Vorstößen des Gegners wieder Polen offen bei uns. Viel richtig gemacht haben wir in den ersten 70 Minuten nicht wirklich.

Aber ganz ehrlich Freunde, das ist mir scheißegal! Wir haben die drei Punkte im Sack, unsere Tabellenführung verteidigt und in ein paar Wochen fragt keine Sau mehr danach, wie wir dieses Spiel gewonnen haben. Ich bin da aus mehreren Gründen sehr tiefenentspannt.

Man könnte jetzt sagen, die Mannschaft mache grad spielerisch ein paar Schritte zurück. Die Tendenz der letzten Spiele lässt diesen Schluss ja durchaus zu. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Zur ganzen Wahrheit gehört nämlich auch, dass wir es endlich wieder schaffen auch schlechtere Spiele für uns zu entscheiden. Das Spiel gegen Freiburg ist da ein Paradebeispiel, ich bin mir sicher noch bis vor wenigen Monaten wäre dies genau so ein Spiel gewesen, welches wir eben nicht noch siegreich gestalten und bei dem wir sicher Punkte gelassen hätten. Und wir wissen alle, genau diese Punkte sind es, die am Ende oft den Unterschied ausmachen.

Desweiteren lebt unsere Mannschaft von ihrem blinden Verständnis, den van Gaalschen Automatismen in Laufwegen und Spielzügen. Das sieht man wenn die erste Elf auf dem Platz steht daran, wie traumwandlerisch sicher der Ball läuft. Aber noch mehr sieht man es eben bei den Spielen, wo wie am Samstag einige Stammspieler ersetzt werden müssen. Das macht sich sofort bemerkbar und wenn dann der Gegner so tief steht wie die Freiburger, dann tun wir uns sehr schwer.

Last but not least gewinnt Schalke jedes gottverdammte Spiel mit einer spielerischen Klasse wie der 1. FC Holzfuß Harsewinkel. Es ist gut zu wissen, dass wir das auch können wenn es nötig ist.

Was wir Holzfuß Harsewinkel oder dem Meister der Schmerzen oder so ziemlich jedem Fußballverein der Welt voraus haben, ist natürlich eine enorme individuelle Klasse, auf die man sich auch ein Stück weit verlassen kann. Was ein Robben bei uns spielt, ist absolute Extraklasse. Er macht ein um´s andere mal den Unterschied aus und spielt nebenbei bemerkt wohl die beste Saison seiner Karriere. Er lässt dabei auch nicht den Star raushängen, sondern reißt sich echt den Arsch auf auf dem Platz, reißt schwierige Spiele an sich und was mich am meisten erstaunt, er kämpft und grätscht und arbeitet für die Mannschaft, wie ich es von ihm ehrlich gesagt in den kühnsten Träumen nicht erwartet habe. Er stellt sich nie über die Mannschaft oder lässt irgendwas raushängen.

Umso weniger versteh ich allerdings, warum einige nicht wenige Fans das tun. Tendenzen von Heldenverehrung bei gleichzeitiger verbalen Vernichtung der Heldenhelfer sind mal wieder unverkennbar. Leute, Robben würde euch auslachen, wenn er einige Dinge lesen und hören würde, die ihr so verzapft. Robben wäre nichts ohne eine gute Mannschaft. Wem man das ausführlich erklären muss, der hat keinerlei Ahnung von Mannschaftssport. Das Team hilft Robben und Robben hilft dem Team, das bedingt sich gegenseitig. Und eins darf man nie vergessen. Es existiert ein Team ohne Robben, aber kein Robben ohne Team. Er selbst weiß das, also warum immer die Dinge unnötig auseinanderdividieren, die eigentlich zusammen gehören?

Nicht umsonst bekommt für das Spiel am Samstag mit Thomas Müller ein Eigengewächs den Oskar für den besten Nebendarsteller. Größer könnte der Unterschied ja kaum sein, als wie zwischen dem Megastar Robben und dem Jungen aus der eigenen Jugend Müller. Aber in der Wichtigkeit für die Mannschaft gibt es eben keine Unterschiede.

Eine Augenweide bleibt Arjen trotzdem und in der Form in der er sich bei uns präsentiert ist er sicher einer der begnadetsten Fußballer, die ich jemals habe die Murmel streicheln sehen. Und nicht nur das, er hat auch noch unglaublich viel Charisma auf dem Platz, ist eine echte Erscheinung. Er reißt die Dinge an sich, wenn es schwierig wird und tut dies mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit. Wenn es nicht läuft, muss es eben Robben. Und das tut es, wahrlich das tut es.

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Euer Hass ist unser Stolz Hoodie FC Bayern München Fanartikel

Eure Durchschnittsnoten für unsere Spieler vom Sieg gegen Fürth

Bild: yüting used under CC License

Pünktlich wie einst Gerd Müller vor einer Torchance habe ich vor dem Anpfiff des kommenden Spiels gegen Dortmund wieder den Taschenrechner geschwungen. Hier eure Durchschnittsnoten für unsere Spieler vom DFB-Pokal Viertelfinale gegen Greuther Fürth.

Michael Rensing: Durchschnittsnote: 4,12 bei 79 Bewertungen (Kicker: 5,0)

Christian Lell: Durchschnittsnote: 4,97 bei 77 Bewertungen (Kicker: 5,0)

Martin Demichelis: Durchschnittsnote: 4,86 bei 76 Bewertungen (Kicker: 4,5)

Holger Badstuber: Durchschnittsnote: 3,20 bei 73 Bewertungen (Kicker: 5,0)

Philipp Lahm: Durchschnittsnote: 2,65 bei 74 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Mark van Bommel: Durchschnittsnote: 3,37 bei 70 Bewertungen (Kicker: 4,5)

Anatoliy Tymoshchuk: Durchschnittsnote: 4,77 bei 73 Bewertungen (Kicker: 5,0)

Arjen Robben: Durchschnittsnote: 2,34 bei 75 Bewertungen (Kicker: 2,5)

Thomas Müller: Durchschnittsnote: 1,86 bei 75 Bewertungen (Kicker: 2,0)

Franck Ribery: Durchschnittsnote: 2,72 bei 76 Bewertungen (Kicker: 2,5)

Mario Gomez: Durchschnittsnote: 3,63 bei 73 Bewertungen (Kicker: 4,5)

Diego Contento: Durchschnittsnote: 2,84 bei 70 Bewertungen (Kicker: 3,0)

David Alaba: Durchschnittsnote: 2,61 bei 75 Bewertungen (Kicker: 2,5)

Hamit Altintop: Durchschnittsnote: 3,39 bei 67 Bewertungen (Kicker: ohne Bewertung)

Euer Spieler des Tages:

Platz 1: Thomas Müller (61 % / 50 Stimmen)

Platz 2: Michael Rensing (10 % / 8 Stimmen)

Platz 3: Arjen Robben und David Alaba (jeweils 9 % / 7 Stimmen)

Trotz des in der englischen Woche kurzen Zeitraums haben abermals sehr viele von euch mit abgestimmt. Dafür wie immer meinen ganz dicken Dank!

Puh, das tut ganz schön weh, so viele grottige Noten lesen zu müssen. Einerseits sind die ja nicht unberechtigt, aber andererseits mutet das auch ein kleines bißchen skurril an nach einem 6:2 Sieg. Aber gut, ganz unberechtigt ist es wie gesagt nicht. Erstaunlich finde ich, dass der Kicker Badstuber eine 5 und Micho eine 4,5 gegeben hat. Das habt ihr wie ich andersrum gesehen.

Besonders freuen kann man sich natürlich über die stramme Leistung von Thomas Müller, der mit weitem Abstand euer Spieler des Tages ist und mit ebensolchem die absolute Bestnote erhielt. Man kann es nur wiederholen, der Junge spielt eine wahnsinnige Debüt-Saison.

Warum Michael Rensing auf Platz 2 landete könnten diejenigen die ihn gewählt haben vielleicht mal in einem Kommentar erklären. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

Hoffen wir, dass es nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund nicht so viele Gründe für schlechte Noten geben wird. Stimmt dann wieder mit ab! Wie gewohnt sollte die Abstimmung innerhalb etwa einer Stunde nach Abpfiff hier zur Verfügung stehen.

© 2010 Traumtorschuetze

Hass und Stolz Retro Jacke

Interview mit Thomas Müller zum Niederknien

Thomas Müller in Action

Thomas Müller hat der Bild ein kurzes, aber recht göttliches Interview gegeben. Beispiele gefällig?

Zum anstehenden Konkurrenzkampf mit dem wiedergenesenen Franck Ribery:

„Ich muss mich nicht verstecken. Wenn ich nicht spiele, muss ich Gas geben und werde meine Spiele bekommen.“

„Wenn ich ein Spiel auf der Bank sitze, dann ist das so. Sobald ich reinkomme, muss ich für Wirbel sorgen.“

Allgemein zum Konkurrenzkampf bei Bayern München:

„So ist der Job bei Bayern. Jeder muss helfen. Nur das Team zählt.“

Für immer FCB?

„Wäre ein Traum.“

Das wäre auch unser Traum, Thomas!!

© 2010 Traumtorschuetze

Treue kann man nicht kaufen Longsleeve

Spruch des Tages: Thomas Müller

Bild: Junggesellenabschied T-Shirt Shop (all rights reserved)

Thomas Müller auf die Frage, wie er seiner Verlobten den Heiratsantrag gemacht hat:

„Auf die Knie geht man nur beim Torjubel.“

Quelle: FCB.de

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