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Stimmungsimpressionen aus dem Bayernblock in Manchester

Ein Schuss – ein Tor – die Baayeeeern!

Der Block brennt…

Die letzten Minuten und der Schlusspfiff.

Humba mit Ivica.

Stimmung nach dem Spiel.

Ich weiß, dass viele Allesfahrer es sehr scheiße finden, wenn in der Kurve gefilmt wird. So ganz kann ich die Verkniffenheit bei diesem Thema aber nicht nachvollziehen. Das gehört zu den Sachen die auch gerne einfach mal so unreflektiert nachgeplappert werden und auf diesem Weg zu einem Tabu wurden, welches die wenigsten wirklich logisch erklären können.

Wie auch immer, ein paar Stimmungs-Impressionen aus dem Block von so einem geilen Spiel sind in meinen Augen für jeden Bayernfan ein Fest und deswegen teile ich sie hier. Singt und feiert nochmal mit und spürt etwas von der ganz besonderen Atmosphäre im Bayernblock in Old Trafford!

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Hipp, hipp hurra - Die rot-weißen Bomber sind da Pullover FC Bayern München Fanartikel

Die Wahrheit nach den drei Wochen der Wahrheit

Mr. Miracle Arjen Robben. Bild: Flo (all rights reserved)

Drei nervenaufreibende, aber schöne Wochen mit sechs entscheidenden Spielen liegen hinter uns. Zeit ein weinig durchzuatmen und mit Stolz auf das Erreichte zurückzublicken.

Magath zum Frühstück vernascht:

Mein Gott, ist der Kerl eklig arrogant geworden! Sein Naturell war ja noch nie das eines Sympathen. Mitlerweile muss man sagen, was Realitätsfremdheit und unglückliche bis dämliche Außendarstellung betrifft, hat er sich in erschreckendem Maße seinem neuen Arbeitgeber und dessen Fans angepasst. Natürlich kann man es ihm wohlwollend als Chuzpe auslegen, wenn er sich zum Beispiel kühl lächelnd vor die Presse setzt und verlautbaren lässt, Schalke hätte ja kein Geld für einen neuen Rasen, das sei doch bekannt. Das ist Magath. Noch genervt davon während der gesamten Vorrunde auf Schalkes miserable Finanzen angesprochen worden zu sein, nutzt er die erste Gelegenheit den Spieß zu seinem Vorteil umzudrehen. Warum kein Journalist mal lachend darauf hingewiesen hat, dass man ja auch 73 neue Spieler in der Winterpause verpflichten konnte, aber 100.000 EUR für einen neuen Rasen nicht übrig sind, finde ich allerdings gelinde gesagt etwas schade.

Ganz ehrlich, es ist mir ein Fest, dass wir ihm zwei mal richtig weh tun konnten. Während er beim Pokalfinale mit seiner besseren Hälfte Kamillentee vorm Fernseher schlürfen wird, werden wir schön die Hauptstadt rocken. Und spätestens seit der zweiten Niederlage innerhalb weniger Tage gegen uns scheint endgültig der Baum zu brennen in Gelsenkirchen. „Um Meister zu werden braucht man eine Mannschaft, die auch Meister werden will.“ so Magath nach ihrer jüngsten Niederlage in Hannover. Das sagt eigentlich alles, sowohl über Magath als auch über sein Verhältnis zu seinen Spielern. Welch Unterschied zu der Einheit die Trainer und Team bei uns bilden! Als Spieler würd ich Magath hassen, wäre er mein Trainer. Und als Fan auch, aber die haben das leider alles noch nicht so durchschaut. Magath wird Schalke endgültig in den Ruin treiben. Er wird sich ganz schnell abnutzen, wie bisher überall. Er wird wie überall einen aufgeblähten und zerstrittenen Kader hinterlassen ohne jegliche Spielphilosophie. Nur wird Schalke nicht das Geld haben wie Magaths vorherige Stationen, um das einigermaßen abzufangen und sie werden dann verdammt schweren Zeiten entgegengehen. Und wir haben in den letzten drei Wochen dafür gesorgt, dass all das sehr wahrscheinlich diesmal ohne Titel von statten gehen wird. Erinnert euch an meine Worte wenn es soweit ist und dort alles den Bach runter geht.

Unserem Ruf in der Welt alle Ehre gemacht:

Ladies and Gentlemen, it´s now official: La bestia negra is back! In Manchester versteht man auch vier Tage nach ihrem Ausscheiden noch nicht, was wir ihnen angetan haben. Alex Ferguson hat durchgeweint und gibt mit heruntergelassenen Hosen ein peinliches Interview nach dem nächsten. Und ganz England steht mal wieder staunend und ehrfürchtig vor dem Willen und der Unbesiegbarkeit deutscher Mannschaften. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese beiden Spiele gegen Manchester auf der Insel diesbezüglich unglaublich Wirkung hinterlassen haben. Wir haben der Legende deutsch-englischer Duelle und deren Versagen darin ein weiteres großes Kapitel hinzugefügt. Somit haben wir nicht nur für unsere Reputation, sondern in hohem Maße auch etwas für die Reputation des gesamten deutschen Fußballs getan.

Ivica Olic würde auch mit ner Axt im Kopf weiterrennen:

90 % aller überdurchschnittlich talentierten Fußballer müssten beim Anblick Olics eigentlich die Schuhe sofort an den Nagel hängen, oder aber ultraprompt anfangen Trainingsnachtschichten einzulegen. Was Ivica Olic aus seinen fußballerisch eher etwas limitierteren Fähigkeiten rausholt ist maximaler als Maximal. Eine Ohrfeige eigentlich für die große Mehrheit an Fußballern, die aus so viel Talent so wenig machen.

Ich bin zutiefst dankbar, dass wir nach Brazzo wieder so einen Verrückten im Team haben. Das war schon vor den drei Wochen der Wahrheit klar. Aber diese zwei Tore gegen Manchester, sein unbändiger Wille in diesen Spielen, wie er die Mannschaft mitgerissen hat der Wahnsinnige, das verdient schon eine Extra-Erwähnung. Ganz großes Tennis Ivica, ganz großes Tennis!

Mr. Magic und die besonderen Momente:

Das fußballerische Gegenmodell zu Ivica Olic ist wohl Arjen Robben. Wo sie sich aber in der Wahl ihrer Mittel unterscheiden, da gleichen sie sich in der Wichtigkeit für die Mannschaft. Unfassbar mit was für außergewöhnlichen Momenten eines Klassefußballers Arjen Robben in unglaublicher Regelmäßigkeit überlebenswichtige Tore erzielt. Und was für Traumtore das immer sind! Ein normalsterblicher Profi-Fußballer träumt davon, in seiner Karriere mal ein einziges Tor dieses Kalibers zu schießen. Arjen macht davon eins nach dem anderen und alle sind nebenbei spielentscheidend in ganz, ganz großen Partien.

Und eins muss ich wieder betonen, weil es fast noch bemerkenswerter ist. Unglaublich, wie er auch mit nach hinten arbeitet und sich den Arsch für die Mannschaft aufreißt. Wir haben da nicht nur einen außergewöhnlichen Künstler gekauft, sondern ein echtes Kämpferherz gleich gratis mit dazubekommen. Ein ganz großer Spieler!

Wir können noch besser „fußballen“:

Wenn man gegen Manchester United eine Passquote von 82 % hat, dann weiß man was in dieser Mannschaft steckt. Zum Vergleich, der FC Barcelona hat durchschnittlich 88 % Passquote und da weiß man, wo die Reise in der van Gaalschen Schule hingeht. Aber wir haben noch nicht die Konstanz des katalanischen Nonplusultra der Fußballkultur. Die Mannschaft kann in einigen Bereichen noch drauflegen und ist noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung. Setzt man das in Relation zu den Erfolgen, die wir trotzdem schon haben, so strahlt die Zukunft noch viel heller als die Gegenwart. Und setzt man das beides in Relation zum desolaten Zustand der Mannschaft vor ziemlich genau einem Jahr, so möchte man Louis van Gaal am liebsten Dankesschreiben zukommen lassen. Der Mann ist ein Glücksfall für uns und die Erfolge der letzten – speziell Wochen – und Monate sind kein Zufall, sondern logische Konsequenz seiner Arbeit mit der Mannschaft.

Die Chemie in der Truppe stimmt wie lange nicht mehr:

Diese drei Wochen wären nicht möglich gewesen, wenn da nicht schon vorher ein echtes TEAM zusammengewachsen wäre. Man hat bei Bayern München sehr selten die Jungs so gegenseitig für sich fighten sehen. Die Kugel läuft traumwandlerisch sicher durch unsere Reihen, jeder weiß, was sein Nebenmann tut. Die Jubelbilder der Spieler untereinander, der Spieler mit dem Trainer, der Trainer mit den Verantwortlichen, die Verantwortlichen untereinander und alle zusammen mit den Fans – kann mich kaum erinnern, wann es in unserem Verein zuletzt so einmütig zuging. Und auch das muss man in Relation setzen zu dem Zustand vor ziemlich genau einem Jahr. Und auch das ist hauptsächlich ein Verdienst des Trainers, aber auch jeden einzelnen Spielers, die durch die Bank bereitwillig mitziehen. Bei dieser Mannschaft geht einem einfach nur das Herz auf.

Wir schwingen weiterhin auf drei Hochzeiten die Hufe:

DFB-Pokal Finale, Champions League Halbfinale und zwei Punkte Vorsprung in der Meisterschaft. Wir haben weiterhin alles in der eigenen Hand und hätte mir das einer vor den drei Wochen angeboten, ich hätte es sofort mit Kußhand unterschrieben. Schalke und Manchester haben wir nebenbei ziemlich demoralisiert zurückgelassen und dem Mythos unserer Unbesiegbarkeit neuen Glanz verliehen.

Kann sich schon sehen lassen, was wir die letzten drei Wochen geleistet haben. Aber nachdem wir jetzt mal eine Woche Luft holen können, gibt es schon wieder neue Wochen und neue Wahrheiten, die ausgesprochen werden möchten. Wochen, in denen wir uns für das bisher erreichte selbst belohnen werden. Nochmal alle Kräfte bündeln und dann auf sie mit Gebrüll!

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Mia san mia Pullover FC Bayern München Fanartikel

Just brillant!

We rocked Old Trafford. Bild: azrael74 used under CC License

Seid ihr alle wieder einigermaßen aus dem Siegestaumel aufgewacht? Ich persönlich fasse es gar nicht so richtig, dass schon wieder Wochenende ist. Die Zeit seit Mittwoch ist irgendwie wie in Trance an mir vorbeigezogen. Siegestrunken und dauerhigh. Aber wenn etwas geschieht, von dem du noch in 20 Jahren schwärmen wirst, sind zwei plus x Tage zur Verarbeitung dessen sicherlich erlaubt.

Schon tagsüber war der Mittwoch brutal. Es ist dieses ganz besondere Gefühl am Tag eines so großen Spiels. Diese Mischung aus zerissener Anspannung, Kampfeslust und Vorfreude. Es gibt nur ein Thema den ganzen Tag über, das große Spiel am Abend. Du wachst schon mit Schlachtgesängen im Kopf morgens auf. Kumpels rufen dich den ganzen Tag über an und die ersten Worte sind: „Hombre, ich muss mit irgendjemandem reden!“ und du denkst nur, „scheisse, ich auch“. Du hörst von 2 m großen ausgewachsenen Männern, die je näher das Spiel rückt völlig am Ende sind und ihrer Freundin Geld in die Hand drücken und mit den Worten „geh einkaufen, iss noch irgendwo was, aber komm bloß nicht so schnell wieder“ aus dem Haus werfen. Ja, das sind diese Tage, diese einzigartigen Tage. An solchen Tagen kann man Geschichte schreiben. Ein Tag zum Helden zeugen!

Doch kaum ist man in seine „Freistaat Bayern“ Flagge gehüllt und hat die erste Nervosität abgelegt, die in den letzten zehn Minuten vor Anpfiff brachial wird, liegen wir schon 2:0 hinten. Die Jungs kriegen kein Fuß auf die Erde, hinten ist Polen offen und der gegnerische Strafraum erscheint eine halbe Stunde lang höchstens wie eine verheißungsvolle Fata Morgana am fernen Horizont. Und trotzdem ist man nicht gewillt auch nur eine Sekunde zu resignieren. Schließlich ist diese Truppe in diesem Jahr immer für die verrücktesten Dinge gut. Und sie kämpften. Es gelang ihnen wenig bis nichts, aber sie lebten und eroberten sich Zentimeter um Zentimer im Old Trafford zurück.

Und als wir gerade einigermaßen im Spiel waren, wir auch endlich mal eine Torchance kreieren konnten durch Ivica, da fällt im Gegenzug das 3:0. Der nächste Nackenschlag. England feiert schon den Einzug ins Halbfinale (hört jeden englischen Kommentar bei dem Tor) und außer uns Roten hat wohl keiner auf dieser Fußballwelt zu diesem Zeitpunkt noch einen Pfifferling auf uns gesetzt.

Lange Zeit zum Nachdenken blieb ja eh nicht, da Ivica sofort das so wichtige Anschlusstor erzielte. Aber schon nach dem 3:0 war bei mir nur noch Trotz da. Ich war so eingestellt, ich hätte meinen Glauben an die Mannschaft bis zur buchstäblich allerletzten Patrone nicht verloren.

Dann kam Ivica, der Kroate, der fußballerisch deutscher als jeder Deutsche ist und brachte das Empire mit seinem Tor buchstäblich zum erzittern. Was dann geschah war nämlich im Nachhinein betrachtet psychologisch unglaublich interessant. Manchester schwamm auf einmal komplett. Von wegen „Wild Card“ Los FC Bayern München, so wie ganz England bei der Auslosung frohlockte! Ihnen wurde schlagartig klar, noch ein Tor und wir sind draußen. Und fuck, wir haben es hier mit einer deutschen Mannschaft zu tun. Und fuck, nicht irgendeine, sondern die hungrigste von allen, die die niemals aufgibt, la bestia negra, der FC Bayern München! Da spielte psychologisch so viel eine Rolle, was die Engländer allgemein über den deutschen Fußball denken und was in Linekers berühmter Aussage so treffend rüberkommt: „Fußball ist ein einfaches Spiel. 22 Mann rennen 90 Minuten einem Ball hinterher und am Ende gewinnen immer die Deutschen“.

Es spielte die Erfahrung des Hinspiels eine Rolle und das Wissen, dass wir 1999 nicht vergessen, sondern im Gegenteil es verinnerlicht haben, dass das „niemals aufgeben“ ein großer Teil unserer Vereinsphilosophie geworden ist. Manchester hatte Angst, das war sofort nach dem 3:1 zu sehen. Fußballerisch ist das nicht zu erklären, das steht vielmehr exemplarisch für die Bedeutung der Psyche beim Fußball.

Und so nahmen die Dinge ihren schicksalsträchtigen Lauf. Auch der Platzverweis ist unter diesem Aspekt nur folgerichtig gewesen. Wenn die einen Elfmeter bekommen hätten, den hätten sie auch noch verschossen. Das Spiel bot einfach nur noch allen Vorurteilen die zwischen dem englischen und deutschen Fußball existieren einen reichhaltigen Nährboden.

Das kann man natürlich zwei Tage später ganz gut so reflektieren. Während des Spiels selbst spürst du nur, wir können hier eigentlich gar nicht ausscheiden heute, wir machen noch das Ding. Aber trotzdem sind die Nerven natürlich zum zerreißen gespannt. Aber du hörst die Bayernfans, die einen Monstersupport das ganze Spiel über hinlegen als gäbe es kein Morgen und das Old Trafford fest in ihrer Hand haben (großartig Jungs, ich verneige mich!!) und du glaubst in jeder Sekunde dran, dass wir das heute packen.

Und dann siehst du die Ecke kommen. Du siehst sofort, der Ball kommt gut, Robben ist blank und du weißt bei der Hälfte der Flugbahn, den nimmt der Verrückte volley. Der Ball kommt auf den Bierdeckel, Robben holt aus und peitscht den Ball förmlich links unten ins Eck mit einer Schußhaltung und Technik, die jenseits jeglicher Perfektion liegt. Das war der bildliche Beweis dafür, dass es noch etwas über der totalen Perfektion gibt. Wenn die Wissenschaft dieses Tor unter kinetischen Aspekten untersuchen würde, sie würde an ihre Grenzen stoßen und fortan an den göttlichen Funken glauben. Dieses Tor war unfassbar. Arjen Robben ist unfassbar. Diese Mannschaft ist unfassbar. Mein Stolz ist unfassbar. Der Rest des Spiels, der Jubel danach, die folgenden Tage in Trance, alles unfassbar.

Aber morgen haben wir schon wieder Leverkusen vor der breiten Brust. Man kriegt gar keine Zeit diese ganzen irren Ereignisse dieser Saison zu verarbeiten, der Rausch muss immer weitergehen. Wir wollen ja schon nach Möglichkeit nicht nur schön mitgespielt haben, sondern auch ein paar Trophäen in den Schrank packen am Ende des ganzen Spektakels. Es ist zwar jetzt schon eine unbeschreiblich geile Saison gewesen, aber zu viel Bescheidenheit steht uns auch nicht besonders gut. Wir bleiben gefrässig, wenn der Bayernzug einmal rollt macht er keinen Halt mehr. Und wenn würde Ivica persönlich aussteigen und das Ding mit purer Willenskraft und etwas Muskeln wieder ins Rollen bringen, so viel steht mal fest.

Links zum Thema:

Schöne Zusammenfassung mit englischem Kommentar: Just brillant

ManU Forum blaming Bayern /the ref 😀 Your hate is our pride!

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Madrid – Madrid – Wir fahren nach Madrid!

Who the fuck is Rooney?! Bild: toksuede used under CC License

Hier sollten Worte stehen. Aber ich habe keine Worte. Es gibt nur eins zu sagen: Jaaaaaaaaaa!! Diese Truppe ist so geil, diese Mannschaft ist so verrückt, dieses Team gehört zu den größten, die wir je hatten. Feiert Freunde, reißt eure Städte ab, lasst unsere Fahnen in jedem Winkel dieser Welt wehen! Europa ist rot!!

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Euer Hass ist unser Stolz Hoodie FC Bayern München Fanartikel

Auf geht´s ins Theater der Halbfinal-Träume

Ja wo laufen sie denn…?? Bild: Paolo Camera used under CC License

Habt ihr alle schon die Herztabletten und Sauerstoffgeräte bereit gelegt? Der heutige ist einer dieser Abende, der das Geschichtsbuch eines Vereins um ein weiteres Kapitel schwerer werden lässt. Es ist ohne Zweifel auf europäischer Ebene das größte Spiel seit 2001. So nah wie dieses mal waren wir seit jenem Jahr des größten Triumphes nicht mehr am Halbfinaleinzug in der Champions League. Das größte Spiel seit ewigen 9 Jahren also. Das Salz in der Suppe für jeden Fan. Das Sahnehäubchen auf eine vorzügliche Torte für einen ernsthaft Fanatischen.

Und Manchester ist nervös. Das sieht man alleine an dem ganzen Heckmeck rund um die britische Wuchtbrumme Wayne Rooney. Erst soll er nicht können, dann vielleicht, dann wieder doch nicht, dann sehr wahrscheinlich und letztlich dann aber angeblich auf keinen Fall. Ganz ehrlich, ich rechne damit, dass der Junge heute Abend auf dem Platz stehen wird. Ferguson hofft wohl drauf, dass wir uns dann erschrecken wenn wir ihn sehen. Allerdings trägt Rooney unsere Einstellung dazu zufälliger Weise im Namen: Wayne…?!?

Wir können gegen Manchester auch auswärts bestehen, egal ob Rooney auf dem Platz stehen wird oder nicht, das ist meine feste Überzeugung. Es wird in jedem Fall eine echte Schlacht, Fußball in seiner reinsten Form. Aber eben auch Adrenalin und Anspannung pur. 90 Minuten, die auch jeden Fan an seine Grenzen bringen werden. Oder auch 120 Minuten, wer weiß? In jedem Fall haben die Engländer schon vor dem Spiel Angst vor einem Elfmeterschießen, oder wie soll ich den letzten Satz im Telegraph sonst verstehen?

Gegen deutsche Mannschaften hat da keiner mehr Bock auf 11er schießen, zu geil. Und wieder ein Ausdruck der Verunsicherung der Engländer. Wäre man dort drüben selbstbewusst würde man sich mit solchen Szenarien sicherlich gar nicht befassen. ManU ist nervös, es liegt echt was in der Luft, Freunde! Auf geht´s, ihr Roten!

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FC Bayern München gegen Manchester United aus Sicht eines ManU Fans

Der Engländer ist ja eher bekannt dafür, private SM-Sessions auf Video zu bannen. Nur wenn es zum großen FC Bayern München anlässlich eines entscheidenden Champions League Spiels geht, wird auch schon mal Platz auf der Speicherkarte gemacht, um ein paar Impressionen festzuhalten. Sehr gelungen wie ich finde. Und nach der Niederlage gibt es ja wieder genug Gründe, um sich von Mutti den Hintern versohlen zu lassen. Die Tommys, die Tommys… 🙂

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Eure Durchschnittsnoten für unsere Spieler gegen Stuttgart und Manchester

Bild: yüting used under CC License

Hier eure Durchschnittsnoten für unsere Spieler von der Niederlage gegen Stuttgart und dem triumphalen Sieg gegen Manchester.

Gegen Stuttgart:

Hans Jörg Butt: Durchschnittsnote: 3,54 bei 64 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Philipp Lahm: Durchschnittsnote: 3,49 bei 60 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Daniel van Buyten: Durchschnittsnote: 3,64 bei 60 Bewertungen (Kicker: 4,0)

Holger Badstuber: Durchschnittsnote: 3,52 bei 59 Bewertungen (Kicker: 3,5)

Diego Contento: Durchschnittsnote: 3,47 bei 59 Bewertungen (Kicker: 4,0)

Mark van Bommel: Durchschnittsnote: 3,71 bei 59 Bewertungen (Kicker: 4,0)

Bastian Schweinsteiger: Durchschnittsnote: 3,48 bei 60 Bewertungen (Kicker: 3,5)

Thomas Müller: Durchschnittsnote: 4,23 bei 60 Bewertungen (Kicker: 5,0)

Danijel Pranjic: Durchschnittsnote: 3,76 bei 59 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Ivica Olic: Durchschnittsnote: 3,08 bei 59 Bewertungen (Kicker: 2,5)

Miroslav Klose: Durchschnittsnote: 5,25 bei 59 Bewertungen (Kicker: 4,0)

Arjen Robben: Durchschnittsnote: 3,76 bei 61 Bewertungen (Kicker: 4,0)

Franck Ribery: Durchschnittsnote: 4,28 bei 60 Bewertungen (Kicker: 4,5)

Martin Demichelis: Durchschnittsnote: 3,29 bei 52 Bewertungen (Kicker: ohne Bewertung)

Euer Spieler des Tages:

Platz 1: Ivica Olic (42 % / 25 Stimmen)

Platz 2: Hans Jörg Butt ( jeweils 10 % / 6 Stimmen)

Platz 3: alle unter „ferner liefen“

Sehr kritisch, eure Bewertungen. Nach dem schwachen Spiel auch nicht zu Unrecht. Aber dass es nicht einer in den Zweier-Bereich geschafft hat, gab es vorher auch noch nicht. So konnte Ivica Olic mit einer Durchschnittsnote von 3,08 tatsächlich mit weitem Abstand Spieler des Tages werden.

Gegen Manchester:

Hans Jörg Butt: Durchschnittsnote: 2,31 bei 151 Bewertungen (Kicker: 2,5)

Philipp Lahm: Durchschnittsnote: 2,67 bei 147 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Daniel van Buyten: Durchschnittsnote: 2,71 bei 144 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Martin Demichelis: Durchschnittsnote: 3,21 bei 148 Bewertungen (Kicker: 4,5)

Holger Badstuber: Durchschnittsnote: 2,81 bei 147 Bewertungen (Kicker: 3,5)

Mark van Bommel: Durchschnittsnote: 2,20 bei 148 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Danijel Pranjic: Durchschnittsnote: 2,53 bei 147 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Hamit Altintop: Durchschnittsnote: 2,12 bei 158 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Thomas Müller: Durchschnittsnote: 3,46 bei 149 Bewertungen (Kicker: 4,0)

Franck Ribery: Durchschnittsnote: 2,39 bei 149 Bewertungen (Kicker: 3,0)

Ivica Olic: Durchschnittsnote: 1,44 bei 149 Bewertungen (Kicker: 2,0)

Mario Gomez: Durchschnittsnote: 2,35 bei 140 Bewertungen (Kicker: ohne Bewertung)

Miroslav Klose: Durchschnittsnote: 3,09 bei 123 Bewertungen (Kicker: ohne Bewertung)

Anatoliy Tymoshchuk: Durchschnittsnote: 3,03 bei 14 Bewertungen (Kicker: ohne Bewertung)

Euer Spieler des Tages:

Platz 1: Ivica Olic (79 % / 127 Stimmen)

Platz 2: Hamit Altintop ( jeweils 12 % / 19 Stimmen)

Platz 3: alle unter „ferner liefen“

Verdientermaßen sehr gute Noten für unsere Jungs. Und ansonsten sag ich frei nach Horst Hrubesch nur ein Wort: Ivica Olic!! 🙂

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Hass und Stolz Retro Jacke

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