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Meine kleine Traumtor-Revue – Die Tore des Jahres 1971 – 1995

Für zwischendurch ein bißchen was zum Genießen. Um den Genuss vollständig zu machen, empfehle ich den Ton auszumachen. Bei dem Gedudel bekommt man als anfälliger Mensch ganz leicht Psychosen. 🙂

Aber das Allerwichtigste: Ich hab original in diesem Video endlich bewegte Bilder vom Seitfallzieher von Jean-Pierre Papin gegen Uerdingen gefunden. Wiiie lange habe ich danach gesucht?! Oh mein Gott, mein Herz!! JPP war immer der Größte für mich und er wird es immer bleiben. Wie ich mich freue, dieses Tor endlich gefunden zu haben, der Wahnsinn! Ich hüpf noch ein bißchen durch´s Arbeitszimmer, schlage dabei die Hacken aneinander und schreie inbrünstig Juhuuu! I freu mi!! 😀

1971 Ulrik Le Fevre (Borussia Mönchengladbach) 23.10.1971 gegen FC Schalke 04 / Bundesligaspiel / Tor zum 6:0 / Endstand 7:0

1972 Günter Netzer und Gerd Müller (Deutschland) 15.11.1972 gegen die Schweiz / Freundschaftsspiel / Tor zum 4:0 / Endstand 5:1

1973 Günter Netzer (Borussia Mönchengladbach) 20.03.1973 gegen 1. FC Kaiserslautern / UEFA-Cup Viertelfinalrückspiel / Tor zum 2:1 / Endstand 7:1

1974 Erwin Kostedde (Kickers Offenbach) 27.09.1975 gegen  den Karlsruher SC / Bundesligaspiel / Tor zum 2:0 / Endstand 2:2

1976 Gerd Müller (FC Bayern München) 20.10.1976 gegen Banik Ostrau / Europapokalspiel 1. Runde / Tor zum 1:2 / Endstand 1:2

1977 Klaus Fischer (Deutschland) 16.11.1977 gegen die Schweiz / Freundschaftsspiel / Tor zum 4:1 / Endstand 4:1 (auch „Tor des Jahrzehnts 1970er Jahre, „Tor des Vierteljahrhunderts und „Tor des Jahrhunderts)

1978 Rainer Bonhof (Deutschland) 11.10.1978 gegen die CSSR / Freundschaftsspiel / Tor zum 2:0 / Endstand 4:3 (1. Länderspiel unter Jupp Derwall)

1979 Harald Nickel (Borussia Mönchengladbach) 7.11.1979 gegen Inter Mailand / UEFA-Cup Spiel 2. Vorrunde Rückspiel / Tor zum 1:1 / Endstand 3:2 n.V.

1980 Karl-Heinz Rummenigge (FC Bayern München) 18.10.1980 gegen den VfL Bochum / Bundesligaspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 3:1

1981 Karl-Heinz Rummenigge (Deutschland) 23.9.1981 gegen Finnland / WM-Qualifikation / Tor zum 2:1 / Endstand 7:1

1982 Klaus Fischer (Deutschland) 8.7.1982 gegen Frankreich / WM-Halbfinale / Tor zum 3:3 / Endstand 3:3 n.V. (Ermöglichte das Elfmeterschießen, das Deutschland gewann)

1983 Jürgen Wilhelm Hassia (Bingen) 2.10.1983 gegen FC 08 Homburg / Spiel der Amateuroberliga Südwest / Tor zum 2:1 / Endstand 3:2

1984 Daniel Simmes (Borussia Dortmund) 5.10.1984 gegen Bayer 04 Leverkusen / Bundesligaspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 2:1

1985
Pierre Littbarski (1. FC Köln) 25.4.1985 gegen Werder Bremen / Bundesligaspiel / Tor zum 3:1 / Endstand 3:2

1986 Stefan Kohn (Arminia Bielefeld) 20.4.1986 gegen Tennis Borussia Berlin / Spiel der 2. Bundesliga / Tor zum 2:1 / Endstand 2:1

1987 Jürgen Klinsmann (VfB Stuttgart) 14.11.1987 gegen FC Bayern München / Bundesligaspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 3:0

1988
Jürgen Wegmann (FC Bayern München) 26.11.1988 gegen 1. FC Nürnberg / Bundesligaspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 1:0

1989 Klaus Augenthaler (FC Bayern München) 19.8.1989 gegen Eintracht Frankfurt / DFB-Pokalspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 1:0 (auch „Tor des Jahrzehnts 1980er Jahre)

1990
Lothar Matthäus (Deutschland) 10.6.1990 gegen Jugoslawien / WM-Gruppenspiel / Tor zum 3:1 / Endstand 4:1

1991 Andreas Müller (FC Schalke 04) 23.11.1991 gegen den 1. FC Kaiserslautern / Bundesligaspiel / Tor zum 1:1 / Endstand 1:1

1992
Lothar Matthäus (FC Bayern München) 21.11.1992 gegen Bayer 04 Leverkusen / Bundesligaspiel / Tor zum 2:1 / Endstand 4:2

1993 Augustine „Jay-Jay Okocha (Eintracht Frankfurt) 31.8.1993 gegen den Karlsruher SC / Bundesligaspiel / Tor zum 3:1 / Endstand 3:1

1994 Bernd Schuster (Bayer 04 Leverkusen) 28.8.1994 gegen Eintracht Frankfurt / Bundesligaspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 4:0 (auch „Tor des Jahrzehnts der 1990er Jahre)

1995 Jean-Pierre Papin (FC Bayern München) 30.9.1995 gegen den KFC Uerdingen / Bundesligaspiel / Tor zum 1:0 / Endstand 2:0

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Zwei Torhüter und ihr schwäbischer Henker

Bernd Dreher. Bild: nicholas macgowan used under CC License

Zwei Torwart-Generationen sprechen heute in der tz (Michael Rensing), bzw. in der AZ (Bernd Dreher) über den Kampf um die Nummer 1 im Bayerntor (Rensing), bzw. über die bittere Verabschiedung vom Verein (Dreher). Beiden ist eins gemeinsam: Sie wurden von Jürgen Klinsmann verarscht. Und so fällt der Name des schwäbischen Lügenbarons in beiden Interviews ein um´s andere mal.

Auffallend, wie professionell sich beide gegenüber dem Verein äußern, obwohl beide vom Vorstand doppelt und dreifache Arschtritte bekommen haben. Die Degradierung Bernd Drehers war mal wieder des FC Bayern völlig unwürdig. Bis vor wenigen Jahren wurde mit solchen loyalen Leuten ganz anders umgegangen. Das war das, was uns am allermeisten von jedem Verein der Welt unterschieden hat, die menschliche, familiäre Wärme in diesem Verein. Heute werden die besten Leute nicht nur nicht berücksichtigt, sie werden mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Es ist nichts mehr übrig von den Werten, welche uns immer ausgemacht und stark gemacht haben.

Die Geschichte um Michael Rensing ist die selbe. Versprechen brechen und hinterher den Dolch in Form von Neuer noch zusätzlich tief in den Rücken stoßen. Es steht noch auf allem FC Bayern drauf, aber es ist irgendwie immer weniger davon drin.

Zur Unterschriftenaktion PRO Michael Rensing!

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Sprüche des Tages: Mark van Bommel und Oliver Kahn

Der aggressive Anführer hat gesprochen!  Bild: nicholas macgowan used under CC License

„Nicht jeder Einzelne muss besser gemacht werden, sondern die Mannschaft.“

Mark van Bommel (Quelle: Sport1.de)

„Es ist einfach so, dass viele, die dem FC Bayern nahe stehen – Fans
oder Personen, die das Geschehen im Verein seit Jahrzehnten verfolgen –
einfach bis heute nicht so richtig verstehen können, wie man zu so
einer Entscheidung gekommen ist, Klinsmann zu verpflichten.“

Oliver Kahn (Quelle: tz)

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Klinsmann? Oliver Kahn bringt es mal wieder auf den Punkt!

Oli beim Brötchen kaufen… 😀  Bild: Sebastian Niedlich used under CC License

Ein Titan redet Tacheles. In diesem ganz starken Interview mit Welt Online spricht mir Oliver Kahn mal wieder aus der Seele. Da ich es mit eigenen Worten nicht besser ausdrücken kann, zitiere ich mal ein paar entscheidende Passagen.

Zu Klinsmann:

Als im Januar 2008 verkündet wurde, dass Jürgen Klinsmann neuer Trainer werden würde, war das schwer nachvollziehbar für mich. Das hat keine persönlichen Gründe oder irgendetwas damit zu tun, dass sich Jürgen Klinsmann vor der WM 2006 gegen mich als Nummer eins im deutschen Tor entschieden hat. Ich sehe das aus einem ganz anderen Blickwinkel: Als Jürgen von 1995 bis 1997 in München gespielt hat, hatte er Probleme mit dem Verein FC Bayern, den Medien und dem Umfeld. Und wenn man dann auch die Geschichten mit mir und Sepp Maier (der frühere Bundestorwarttrainer wurde von Klinsmann entlassen, d. Red.) dazu nimmt, finde ich es rückblickend erstaunlich, dass man sich für ihn als neuen Trainer entschieden hat. Wie gesagt, es geht mir bei der Argumentation um die Sache, nicht um etwas Persönliches.

Innovation benötigt Zeit. Wer Dinge verändern möchte, sollte das behutsam machen und das Umfeld nicht überfordern. Der FC Bayern hat eine gewachsene Identität, die man nicht einfach „wegamerikanisieren“ kann. Durch die Verpflichtung Klinsmanns hat man den Verein gespalten. Dadurch ist eine negative Stimmung entstanden, die ich selbst aus der Ferne gespürt habe.

Im Grunde genommen ist das Fußballgeschäft ein sehr bodenständiges. Es funktioniert nach ganz einfachen Prinzipien: Am Ende des Tages hast du es immer noch mit Menschen zu tun. Die Hauptaufgabe besteht nicht nur darin, für eine gute Infrastruktur oder multifunktionale Trainingszentren zu sorgen – was natürlich auch wichtig ist -, sondern darin, Menschen zu motivieren und sie auf eine authentische Art und Weise zu führen. So wie es Alex Ferguson seit 23 Jahren in Manchester erfolgreich macht. Doch wer den Fußball permanent neu erfinden will, der schafft sich nur unnötig Probleme.

Man kann sicher hier und da mal über andere oder neuere Trainingsmethodik nachdenken oder darüber, ob ein Verein eine Grundphilosophie benötigt. Mich beschleicht aber manchmal das Gefühl, dass mit dem modernen Schnickschnack nur vom Wesentlichen abgelenkt wird. Wichtig ist der Trainer als Führer einer Mannschaft. Spieler wollen keine Projekt- oder Teamleiter. Spieler wollen einen Trainer, der mit ihnen spricht, der sie führt und fachlich sowie menschlich überzeugt.

Zu Rensing:

Iker Casillas bei Real Madrid beispielsweise hat in jungen Jahren viel mehr Fehler gemacht. An ihm hat man festgehalten. Und heute ist er einer der Besten der Welt und ist mit Spanien Europameister geworden. Im Hinblick auf den FC Bayern aber frage ich mich immer: Wo liegt eigentlich genau das Problem, dass sich dort kaum mal ein junger Spieler entwickeln kann?

Danke, Oli! Wir stinknormale Fußballfans können uns ja den Mund fusselig reden, weder die hohen Herren im Verein, noch deren eigentliche Zielgruppe – den gezüchteten Kunden – interessiert es auch nur im geringsten. Die einen, weil sie durch´s Zuhören kein frisches Geld verdienen und noch entscheidender – durch´s nicht Zuhören auch kein´s verlieren. Die anderen, weil sie soviel Ahnung von Fußball haben wie eine Pekingente vom Fliegen in den Süden.

Schön, dass es in dieser stromlinienförmigen Fußballwelt noch Menschen gibt, deren Wort Gewicht hat und die trotzdem genug Arsch in der Hose haben Klartext zu sprechen. Auch wenn Oliver Kahn sich mit solchen Interviews wohl den Weg ins Management komplett verbaut – bzw. und wohl eher zutreffend – mit diesen Einstellungen sich bereits intern in der Vergangenheit den Weg verbaut hat. Das ist definitiv zu viel Wahrheit für die Sonnenkönige an der Spitze unseres Vereins. Was mich zutiefst traurig macht. Denn genau diese Sicht der Dinge wäre das, was uns erfolgreich und dabei voller Stolz in die Zukunft führen würde. Venceremos, Oli! Bezeichnend und auch ein bißchen witzig, dass man diesen Ausruf mitlerweile einem eher trockenem BWLer entgegenschleudert, aber so ist die Zeit. Die Aufrechten sterben aus. Oder bekommen Unterstützung von der völlig falschen Seite. Gar nicht so einfach heutzutage noch ein anständiger Revoluzzer zu sein, wenn du prompt die Bild auf deiner Seite hast. 🙂

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Jürgen Klinsmanns „Charakter“ am Beispiel Michael Rensing

Bild: nicholas macgowan used under CC License

Michael Rensing meldet sich in einem sehr schönem und aufschlussreichem Interview zu Wort.

Zuerst mal das wichtigste: Michael Rensing hat nicht vor den Verein zu verlassen und will sich durchbeißen. Genau dieses habe ich mir erhofft und insgeheim auch von ihm erwartet. Rensing hat schließlich ordentlich Arsch in der Buxe und vor allem hat er eine unheimliche Bindung zum Verein. Es ist sein Traum die Nummer 1 bei Bayern München zu sein und nirgendwo anders. Er wird dafür kämpfen, hat ohne jeden Zweifel das Zeug dazu und ich prophezeie jetzt schon, er wird dieses Ziel erreichen. Den ganzen Schreihälsen, die ihre völlig überzogene Kritik penetrant, weit unter der Gürtellinie und fern ab jeglicher Realität und Sachverstand immer und immer wieder kund tun, wird noch die Fanta im Halse stecken bleiben. Nicht ohne das ihr Durst nach Polemik sich auf ähnlich furchterregende Weise in einem anderen Thema ergießt versteht sich. Aber zumindest ist dann Rense davon verschont.

Zudem erfährt man in dem Interview einiges über die menschliche Katastrophe und dem sportlichen Zisselmännchen Jürgen Klinsmann, was man sich so oder so ähnlich bereits in böser Vorahnungwissen im Januar 2008 gedacht hat wie es kommen wird. Und so kam es dann auch.

Insgesamt ist ja der Grad der Realitätsfremde Klinsmanns schon fast purer Slapstick in sich selbst. Mir fällt eigentlich nur ein Mensch ein, der ähnlich tickt in seiner Selbstheroisierung bis zur absoluten Tatsachenverleugnung. Wenn Günther Jauch sagte, Klinsmann wäre der Obama des deutschen Fußballs so muss ich ihn zeitlich leicht in die Vergangenheit korrigieren. Jürgen Klinsmann ist definitiv der George W. Bush des deutschen Fußballs. Das passt wie Arsch auf Eimer. Und mir ist in dem Zusammenhang vollkommen egal wer von den beiden den Arsch und wer den Eimer gibt.

In diesem Sinne: Danke für nichts, Flipper! Und hör auf vor Kameras rumzuheulen und die Welt mit deinen Verleumdungen zu penetrieren. Nimm den Namen FC Bayern München am besten nie wieder in deinen falschen Mund! Und selbst wenn, dir hört eh keiner zu. Kennste ja schon von den Mannschaftsansprachen. 😉

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Uli Hoeneß im Doppelpass über Gomez und Ribery

Uli Hoeneß wie er leibt und lebt. Mit der Entspannung des erreichten Minimalziels direkte Champions League Qualifikation im Rücken und ohne den Ex-Trainerpraktikanten im selbigen, ist der gute Uli Hoeneß doch wieder ziemlich der alte. Entsprechend selbstbewusst kam heute morgen der Auftritt im DSF Doppelpass daher.

Die Geschichte mit Gomez dürfte demnach wohl bereits durch sein. Wie Udo Lattek sagt, wenn der Uli Hoeneß so vorprescht, dann ist das schon in trockenen Tüchern. Spätestens mit dem Zwinkerer zu Udo Lattek hat man dann gewusst: Gomez kommt. Und das freut mich sehr, ich habe ihn schon lange gefordert. Für mich zweifelsfrei einer der besten (Stoß-)Stürmer der Welt, schon jetzt in seinen jungen Jahren. Welche Vorteile ein Gomez gegenüber einem Toni alle mitbringt, werde ich ausführen sobald der Transfer offiziell über die Bühne ist. Jedenfalls wird er unserem Angriffsspiel wahnsinnig gut tun.

Das Ribery bleiben wird kann ich mir leider auch nach dem Auftritt von Uli Hoeneß im Doppelpass nicht so recht vorstellen. Das der sich in Madrid bereits nach einem Haus umgeschaut haben soll, hat Uli Hoeneß ja lässig ausgekontert. Dennoch stehen die Zeichen wohl eher auf Abschied nach meinem Gefühl.

In diesem Blöd-Artikel zu der Personalie Mario Gomez ist noch ein Video zu finden von Uli Hoeneß Stellungnahme im heutigen Doppelpass zu dem unsäglich peinlichen Auftritt Klinsmanns bei Günther Jauch bei Stern TV. O-Ton: „Wenn Jürgen Klinsmann der Obama des deutschen Fußballs ist, dann bin ich die Mutter Theresa“. Genauso sieht´s aus, Uli!

Noch mehr O-Töne von Uli Hoeneß sind in diesem Video auf der Kicker Seite zu finden.

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Uli Hoeneß im Aktuellen Sport Studio

Das Runde muss ins Kaputte. Bild: vstprt used under CC License

Für alle die es verpasst haben oder es nochmal sehen möchten, findet sich der gestrige sehr gute Auftritt von Uli Hoeneß im Aktuellen Sport Studio online in der ZDF Mediathek.

Natürlich ging es um das Saisonfinale, wozu auch der „Schlawiener“ Felix Magath zugeschaltet war. Es ist interessant zu sehen, dass doch ein großer gegenseitiger Respekt vorhanden ist. Von dem oft zu beobachtenden Psycho-Krieg in der Endphase einer Meisterschaft ist da jedenfalls gar nichts zu merken. Der einzige der das auf jämmerlichste Art und Weise versucht ist seit einer Woche Pisser Jens Lehmann. Zum Kotzen wie er mit Jürgen-Klinsmann-Gedächnis-Grinsen gebetsmühlenartig seinen geistigen Dünnschiß über Schiedsrichterentscheidungen verbreitet. Hoeneß sagt richtig, wenn Wolfsburg Meister wird, dann weil sie es verdient haben und den besten Fußball spielen und nicht weil sie bevorteilt wurden. Als fairer Sportsmann, der Pisser Lehmann nie war und nie sein wird, muss man sicherlich die Leistungen der Wolfsburger anerkennen. Sollten sie tatsächlich auch im letzten Spiel keine Nerven zeigen, haben sie den Titel auch mehr als verdient.

In dem Auftritt von Hoeneß kann man auch wieder ohne zu sehr zwischen den Zeilen lesen zu müssen einige Details über die Unfähigkeit von Klinsmann raushören. Allerdings muss ich anmerken, dass es zwar gut klingt wenn er sagt der Vorstand muss berechtigter Weise den Kopf dafür hinhalten, weil sie ihn ja haben wollten. Nur hat das ja nicht die geringsten Konsequenzen, von daher kann man das locker daher sagen. Ich wünsche mir nur eins: Das wirklich angekommen ist in den Köpfen des Vorstands warum Jürgen Klinsmann von Anfang an eine komplette Scheißhaus-Idee war und warum das nie funktionieren konnte.

Über van Gaal und Ribery (der bleiben soll) kommt es dann zu dem sehr interessanten Teil des Gesprächs über Michael Rensing. Man kann Hoeneß sehr anmerken wie ihm das Herz blutet bei dem Thema. Und man erfährt sehr interessante Details, wie schwer dem Jungen es intern gemacht wurde. Demnach hat das Trainerteam und einige im Verein von Anfang an (!!) nicht auf ihn gebaut.

Klinsmann ist ein Penner von dem nichts anderes zu erwarten ist. Und auch welchen Zeitpunkt der gewählt hat um Rensing den Dolch in den Rücken zu stoßen, nämlich dann als er am schwächsten war und Klinsmann der wenigste Gegenwind drohte, ist absolut typisch für ihn. Klinsmann hat den Jungen definitiv auf dem Gewissen. Auf ewig wird einem das Herz bluten wenn man Rensing bei einem anderen Verein sehen müssen würde und auf ewig würde man dann Klinsmann die Pest an den Hals wünschen. Ich sage „würde“, weil es vielleicht noch einen Hauch von einer Chance gibt, dass Rensing eventuell doch nicht wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wird.

Das entscheiden aber also unsere Sesselpupser, wie dem Gespräch zu entnehmen ist. Und unter diesen Sesselpupsern gibt es anscheinend einige, die nichts von dem Jungen halten, von Anfang an ihm nicht vertrauten und es wohl auch nicht in Zukunft tun. Da kann ich nur sagen: Schämt euch! Ich will jetzt nicht von Loyalität anfangen und wie sehr eines der größten Torwart-Talente Deutschlands sich in der zweiten Reihe hinter Oliver Kahn jahrelang den Arsch für den Verein aufgerissen hat, denn sowas scheint die Sesselpupser eh nicht zu interessieren. Dennoch: Für unsere Amateure und wenn Oli mal nicht konnte war Rensing immer da und hat alles gegeben. Er hat nie gemurrt, sondern hat geduldig auf seine Chance gewartet. Und das musste er nicht, er hätte längst sagen können das er viel zu gut ist um auf der Bank zu hocken oder sich in den Niederungen des Fußballs den Hintern aufzureißen.

Und dann gebt ihr ihm so eine Alibi-Chance unter einem Trainer der ihm nicht vertraut und nehmt euch selbst auch die Frechheit raus ihm von Anfang an nicht zu vertrauen? Nur um ihn dann zu dem ekelhaft möglichsten Zeitpunkt abzusägen? Ich sag nur eins: Ich werde diese Menschen die das tun und getan haben abgrundtief verachten, sollte Rensing tatsächlich nicht noch eine Chance – und diesmal eine faire Chance – erhalten. Ich hoffe ihr Säcke habt zumindest den Mumm das öffentlich zuzugeben, damit ich eure verabscheuungswürdigen Namen kenne und euch mit der Mißachtung strafen kann die ihr verdient.

Das musste mal gesagt werden.

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