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Regengesichter im rot-weißen Paradies

Manuel Neuer hält in der 83. Minute bravourös gegen Edmond Kapllani den Sieg fest.

Bild: Le.Mat used under CC License / Text: Marco Thielsch

Gut 1/3 der Saison liegt nun hinter uns, liebe rot-weißen Glaubensbrüder. War das eine wilde Fahrt? Also vor allem für unsere Gegner, die wir reihenweise am Nasenring durch die Arenen geführt haben. Komisch nur, dass ich in den letzten Tagen seit dem Neapel-Spiel auf allen Kanälen unzufriedene Kommentare hören und lesen muss. Und seit dem Spiel gestern in Augsburg kann ein labiler Mensch fast depressiv werden, wenn er sich so einige Einlassungen von euch Regengesichtern reinzieht.

Einige sind sogar richtig sauer und finden es unglaublich, mit welcher Arroganz die Mannschaft in Augsburg agiert hat. Ganz ehrlich Freunde, da frag ich mich dann schon, wer jetzt gerade ungesund arrogant ist. Man muss sich ja nur dieses erste Drittel dieser Saison mal genau anschauen. Die Mannschaft hat in fast jedem Spiel nahezu perfekt gespielt. Die Jungs haben das sehr leicht aussehen lassen, aber das war es mit Sicherheit nicht. So ein Programm, was die Spieler da in den letzten Monaten abgespult haben, kostet definitiv Kraft, auch mental. Wir haben ja auch nicht wirklich viel rotiert, da wurde Jupp für etwas gefeiert, was er eigentlich gar nicht getan hat. Schlussendlich wurde nur zwischen Tymo und Gustavo und zwischen Rafinha und van Buyten ernsthaft rotiert. Der Rest hat so ziemlich das ganze Programm abgerissen.

Ich denke man kann diese Länderspielpause jetzt getrost als kleines Etappenziel ansehen. Man hat alle Aufgaben mit Bravour gemeistert, hat in der Champions League fast maximal gespielt, in der Bundesliga hat man fast alles an die Wand genagelt, sich im DFB-Pokal keinerlei Blöße gegeben und die nicht wenigen Nationalspieler sind nebenbei mal eben kurz weiter durch die EM-Quali gefegt. Jedes Spiel war wichtig. Und jetzt kommen zwei Freundschaftsspiele mit der Nationalmannschaft, wo man vielleicht mal ein bißchen durchatmen kann, bevor es dann mit dem richtigen Kracher gegen Dortmund weitergeht.

Davor stand halt noch die Pflichtaufgabe in Augsburg. Eigentlich wie prädestiniert dafür, dass da Scheiße passiert. Der Akku unserer Jungs relativ leer, während es für die Augsburger und jeden FCA Fan da im Stadion das Spiel des Jahrhunderts ist. In solchen Spielen haben wir in schwächeren Saisons regelmäßig und in guten Saisons ziemlich häufig Punkte verloren. Dies ist aber weder eine schwache, noch eine ziemlich gute Saison bis jetzt. Das ist eine großartige! Und so nehmen wir die drei Punkte am Ende trotzdem mit. Solche Spiele gibt es halt in jeder Spielzeit. Wenn du die gewinnst, dann läuft alles mehr als nach Plan. Und vielleicht braucht man dazu sogar mal einen Torhüter mit einem Monsterreflex, auch wenn´s so ein komischer Vogel wie der Gelsenkirchener ist. Ist ja selten genug vorgekommen diese Saison. Ich glaube nicht, dass das gegen die Mannschaft spricht, im Gegenteil.

Den Regengesichtern da draußen, die teilweise ja resigniert anmerkten, so bräuchte man gegen Dortmund gar nicht erst antreten, denen sei gesagt, gegen gelbe Zähne, schwarze Füße BVBäh werden die Jungs im Vergleich zu gestern nicht wiederzuerkennen sein. Dieses Spiel hat rein gar nichts mit dem Spiel gestern zu tun. Gegen Dortmund wird jeder einzelne Spieler wissen, worum es geht und kein Zehntelprozent weniger als 100 abrufen. Es geht darum die Machtverhältnisse im deutschen Fußball wieder geradezurücken. Die Fußball-Evolution hat den FC Bayern München nicht umsonst und noch weniger zu Unrecht an die Spitze der Nahrungskette gesetzt. Wir reden hier also nicht über ein Fußballspiel, sondern über Naturgesetze, denen sich auch Dortmund wieder wird unterwerfen müssen. DAS ist Arroganz Freunde, DAS sind wir. Also hört mal auf zu weinen und freut euch über das bisher Erreichte und all die schönen Spiele, die uns noch erwarten. Mia san mia!

Euer Hass ist unser Stolz Dickies Kapuzenjacke FC Bayern München Fanartikel

Breaking News: Der Mingashop ist zurück!

Bild: www.mingashop.de   /   Text: Marco Thielsch

Wir unterbrechen das Internet für eine kurze Mitteilung:

Der Mingashop ist ab sofort wieder unter www.mingashop.de erreichbar. Viele Motive sind wieder erhältlich, einige kommen in nächster Zeit zurück. Alles in gewohnter Top-Qualität und den Bearbeitungszeiten im Ivica Olic-Modus.

München ist und bleibt rot!

Treue kann man nicht kaufen T-Shirt FC Bayern München Fanartikel

Venceremos! Gedanken eines Bayernfans über Hoeneß und die Fans

Jahreshauptversammlung 2010 – Hoeneß verspricht den Mitgliedern „keinen Cent mehr für 1860“.

Bild: Probek (Flickr / Blog / Twitter) used under CC License Text: DGE

Der folgende Text stammt von einem befreundeten Bayernfan. Es ist die Stimme eines ganz normalen Mannes, mit beiden Beinen fest im Leben stehend, ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft, Volljurist, mit Jagdschein ausgestattet, einer von vielen, die gerade zu Unrecht als dümmliche Krawallstifter dargestellt werden. Lasst euch die Worte auf der Zunge zergehen, sie treffen den Nagel auf den Kopf.

Ich bin wirklich absolut perplex. Wie mit den Protesten unserer Kurve umgegangen wird, ist wohl mehr als unter aller Sau.

Bei jedem Pieps scheißt sich die Journaillie ein und wirft ihre Pressefreiheit in den Ring. Gestern – und in den vergangenen Wochen – hat die Fanszene des FC Bayern zu zwei Themen eindeutig Stellung bezogen. Und das nennt man Meinungsfreiheit. Niemand muss diese Meinungen gutheißen, teilen oder verstehen. Es sollte nur akzeptiert werden, dass es diese Meinungen gibt. Beim Doppelpass erdreistete sich heute ein Journalist namens Jörg Wontorra, die hiesigen Proteste als infam, weil organisiert, darzustellen. Dabei ist es vornehmes demokratisches Recht, Protest zu organisieren und zu strukturieren. Keine Castor-Demo, keine Anti-Kriegs-Kundgebung und kein S21-Protest kommen ohne Organisation aus. Wie kann man sich erdreisten, dies in unserem Fall als Vergehen darzustellen?

Dabei muss vor allem eines bedacht werden: IHR scheißt auf unsere Meinung. IHR habt uns in den vergangenen Monaten und Jahren mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass IHR einen Dreck auf uns gebt. Als vor Wochen in der Südkurve zu lesen war „Mia brauchan koan neuer Torwart, mia ham scho Kraft!!!“, habt IHR zum besten gegeben, dies sei die Meinung von einem kleinen Fanclub, der diese Aussage schon revidiert habe. Damit habt IHR die Kurve dazu gezwungen, Ihrem Standpunkt Nachdruck zu verleihen. Dies nur am Rande zur Thematik Manuel Neuer.

Heuer wird es als unglaublicher Vorgang dargestellt, einen von EUCH als Lügner zu titulieren. Wer aber kündigte in einem Schwall populistischer Scheiße an, es gäbe künftig keinen Cent mehr für den Rivalen? Wer wiederholte diese Aussage sinngemäß, als im Hintergrund schon auf höchsten Ebenen unsererseits weitere Zugeständnisse gemacht wurden? Und IHR sprecht Euch frei von Lüge? DAS ist ungeheuerlich. Und wieder greifen die alten Muster: Zum Prügelknaben werden unsere Prügelknaben. IHR habt es noch immer nicht verstanden. Das ist nicht deren Meinung. Es ist UNSERE. Jede Zaunfahne auf dem Kopf und jeder Fanclub unter dem Brief des C12 steht gleich für mehrere Leute, die den FC Bayern mindestens genauso tief im Herz haben, wie IHR. Nur dass jene nicht das grosse Glück hatten, für IHREN Verein zu arbeiten. So wie IHR.

Letzteres habt IHR in weiten Teilen mit viel Bravour gemacht. Dafür sind und werden auf ewig viele dankbar sein. Aber IHR wart es auch, die das Sommertheater 2003 inszeniert habt. IHR habt die Südkurve gespalten und habt bis heute nur mit populistischer Scheiße auf die Belange der Fans in der Arena reagiert. IHR habt Ottmar Hitzfeld rasiert. IHR habt uns Klinsmann eingebrockt. IHR habt Louis van Gaal abgesägt. IHR vermittelt schon seit Jahren nicht mehr den Eindruck, den FC Bayern so bewahren zu wollen, wie WIR ihn kennen und lieben. Mia san mia am Arsch: Nutellaboys und Katzenretter.

Wenn im ganzen Stadion die Zaunfahnen Kopf hängen und die 13 Höslwanger offene Briefe des C12 unterzeichnen, ist für Euch der Punkt gekommen, wach zu werden. Und das ganz gleich, was irgendwelche speichelleckenden Journalisten zu Eurer Gefälligkeit hierzu sagen. Denn eines solltet Ihr wissen: „Der FC Bayern ist größer als Louis van Gaal. Der FC Bayern ist aber auch größer als sein Vorstand.“ Und der FC Bayern, dass sind wir. Wenn eines Tages die ganzen Scampi-Esser und Jubelperser weg sein sollten, dann sind wir immer noch da.

Ich habe keinen Bock auf gutmenschelnde Basisdemokratiekacke. Ich will auch nicht, dass zukünftig per Stimmabgabe in 112/113 über die Personal- oder Vereinspolitik entschieden wird. Mir würde es reichen, wenn man die berechtigten Einwände großer Teile des FC Bayern anhört und bei Entscheidungen angemessen berücksichtigt. Wäre das nur im Ansatz gegeben, hätte es vermutlich nie „wütende“ Proteste gegeben. Mir muss zwar zunächst noch einer erklären, was an einem „Koan Neuer“-Schildchen wütend oder unangebracht ist. Bis dahin würde es aber auch einfach reichen, UNS nicht kleinzureden. Denn das steht EUCH nicht zu. WIR haben sicherlich keinen Anspruch auf die alleinige Meinungshoheit mit Blick auf den FC Bayern. Aber IHR habt diese auch nicht. Basta.

Selbst die Nostalgie war früher besser – Retro Trikots im Mingashop reduziert

Bild: www.mingashop.de

Wer im Stadion nicht aussehen will wie Lilo Wanders beim Hansi Hinterseer Konzert, kann sich jetzt noch mit schönen, nostalgischen Retro Trikots im Mingashop eindecken, die zur Zeit reduziert sind. Noch sind wenige Stück in allen Größen und mit allen Motiven auf Lager. Nach der Aktion werden sie höchstwahrscheinlich so schnell nicht wieder im Mingashop auftauchen, wer zuerst kommt malt also zuerst.

Die Produktpalette ist ja nach dem Relaunch des Shops erstmal ein bißchen kleiner geworden. Es gibt zwar mehr Motive, aber weniger unterschiedliche Produkte. Welche Sachen vermisst ihr am meisten? Gebt eure Stimmen ab! Jeder kann drei Häkchen machen. Beim Mingashop wird das Ergebnis in großer Runde von allen Jungs und Mädels besprochen und fließt in die weitere Planung mit ein.

© 2010 Traumtorschuetze

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FC Bayern München gegen Manchester United aus Sicht eines ManU Fans

Der Engländer ist ja eher bekannt dafür, private SM-Sessions auf Video zu bannen. Nur wenn es zum großen FC Bayern München anlässlich eines entscheidenden Champions League Spiels geht, wird auch schon mal Platz auf der Speicherkarte gemacht, um ein paar Impressionen festzuhalten. Sehr gelungen wie ich finde. Und nach der Niederlage gibt es ja wieder genug Gründe, um sich von Mutti den Hintern versohlen zu lassen. Die Tommys, die Tommys… 🙂

© 2010 Traumtorschuetze

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Offener Brief gegnerischer Fangruppen an Karl-Heinz Rummenigge

Chiggedi-check yourself before you wreck yourself… Bild: gholzer used under CC License

Ein ganz kleines bißchen peinlich für uns, aber vor allem sehr wahr, ist der folgende offene Brief einiger gegnerischer Fangruppen an Karl-Heinz Rummenigge als Reaktion auf die Pressemitteilung des FCB vom 13.01.10 mit dem damaligen Titel „Respekt und Toleranz für Gegner und Fans“ (der Mingablog berichtete) Somit äußern sich diejenigen direkt, für die diese von Rummenigge ins Leben gerufene Aktion angeblich gemacht war – und zeigen die vollkommene Absurdität dessen sehr schön auf.

Nicht dass Karl-Heinz Rummenigge das groß interessieren wird, die Zielgruppe seiner so toleranten Geistesblitze sind eh andere als die wahren Fans. Euch aber möchte ich diese alles andere als unklugen Zeilen nicht vorenthalten:

Respekt und Toleranz in München? Ein offener Brief an Karl-Heinz Rummenigge

Lieber Karl-Heinz Rummenigge,

mit Erstaunen, wenn nicht gar Fassungslosigkeit, haben wir die Hausmitteilung des FC Bayern München zum Thema Respekt und Toleranz zur Kenntnis genommen und uns die diversen Presseberichte dazu durchgelesen sowie den Bericht von TV München angesehen.

Tenor des Ganzen: Der FC Bayern München tritt für Respekt und Toleranz gegenüber dem Gegner und seinen Fans ein. Deshalb dürfen die Gegner ab sofort ihre Schwenkfahnen auf dem Rasen der Versicherungsunternehmen-Arena wedeln. Außerdem wird es weitere, nicht näher beschriebene Aktionen geben, die mit den Fanclubverantwortlichen abgestimmt sind. Das alles bezeichneten Sie, Karl-Heinz Rummenigge, als Fanprojekt.

Verehrter Karl-Heinz Rummenigge,
wir möchten nicht dreist erscheinen, wenn wir Sie fragen, ob das jetzt Ihr Ernst war. Denn München – egal ob ein Spiel beim FCB oder dem TSV 1860 – gilt für Fußballfans seit jeher als eine Auswärtsfahrt, die bestimmt ist von Polizei- und Ordnerschikane, Choreographieverboten und Restriktionen jedweder Art. Und Sie wollen der Welt allen Ernstes glauben machen, dass Ihre Fahnenidee, die Sie beinahe anmaßend als Fanprojekt bezeichnen, ein Zeichen von Respekt und Toleranz ist? Wir können nicht fassen, wie Sie dies behaupten können. Das liegt übrigens nicht daran, dass sich für populistische Äußerungen in der Vergangenheit Uli Hoeneß verantwortlich zeichnete, sondern ganz einfach daran, dass Sie offenbaren, keinerlei Ahnung zu haben, was Fans eigentlich wollen.

Auswärtige Fans wollen nicht pauschal von der Münchner Polizei und dem dazugehörigen USK wie Schwerverbrecher behandelt werden. Sie wollen ihre Fahnen in uneingeschränkter Größe IN ihrem Block schwenken und nicht auf dem Spielfeld. Sie wollen Choreographien mit Materialien ihrer Wahl durchführen, ihr Bier und ihre Stadionwurst mit Bargeld kaufen und diese IM Block anstatt davor verzehren, um auch etwas vom Spiel mit zu bekommen. Sie wollen ein Megaphon zur Koordination ihrer Unterstützung erlaubt bekommen anstatt sich von der Münchner Polizei anhören zu müssen, dass der Einsatz eines Megaphons sicherheitsgefährdend sei.

Anders ausgedrückt: auswärtige Fans möchten die Mindeststandards, die in fast allen Bundesligastadien herrschen, auch in München, dem selbst ernannten Vorreiter in Sachen Respekt und Toleranz, vorfinden.

Respekt und Toleranz sollten Sie vielleicht auch Ihren eigenen Fans entgegenbringen. In München werden die eigenen Fangruppen pauschal für Taten Einzelner abgestraft, Stadionverbote für Banalitäten verhängt und auch schon mal auf Mitgliederversammlungen die Fans vom eigenen Manager als I***ten hingestellt. Und Sie, Karl-Heinz-Rummenigge, wollen der Öffentlichkeit etwas von Respekt und Toleranz erzählen? Wenn Sie und Ihre Kollegen Respekt vor Ihren eigenen Fans hätten, dann würden Sie ihnen nicht zumuten, dass Anhänger des Gegners „ihren“ heiligen Rasen betreten!

Mit sportlichem Gruß, nehmen Sie es uns nicht übel,

Aachen Ultras
Chosen Few Hamburg 1999
Ultras Hannover
Dachverband der aktiven Fanclubs des 1.FC Köln
Supporters Crew Freiburg e.V.
Wilde Jungs Freiburg
Weekend Brothers Wolfsburg
THE UNITY – Supporters Dortmund e.V.
Harlekins Berlin ‘98
Horda Azzuro Ultras Jena
Horidos 1000 Fürth
Violet Crew Osnabrück
Generation Luzifer 1998 Kaiserslautern
Pfalz Inferno Kaiserslautern
Frenetic Youth Kaiserslautern
Ultraszene Mainz 01
Ultrá 1894 Karlsruhe
Fialova Sbor Aue
Cattiva Brunsviga

P.S.: Fanprojekte sind im Übrigen öffentliche Einrichtungen, die von Sozialpädagogen betreut werden und sich präventiv mit jungen Fans beschäftigen. Sie sind weit entfernt von unausgegorenen Ideen hoher Herren, die sich dafür auch noch in der Öffentlichkeit feiern lassen wollen. Ein solches sozialpädagogisches Fanprojekt arbeitet auch seit Jahren erfolgreich in München. Das aber wirklich nur am Rande und postscriptum.

© 2010 Traumtorschuetze

Neu im Mingashop: Südkurve München – Herzblut seit 72
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SZ Interview mit dem Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS)

Bild: mkorsakov used under CC License

Ich hab hier ein absolutes Pflichtinterview für euch, gestern in der SZ erschienen:

Für Auswärtsspiele wird Schule geschwänzt

Darin gibt Michael Gabriel, seines Zeichens Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte, in sehr ausgewogenen Worten einige Denkanstöße für die Verbesserung des Verhältnisses zwischen Fans, Polizei und Vereinen und trägt wie ich finde in hohem Maße zum Verständnis für die unterschiedlichen Realitäten der Parteien bei.

Leider werden Leute wie Michael Gabriel immer noch nicht ernst genug genommen. Es ist nicht so, dass es sie nicht gäbe, die Menschen die wie prädistiniert dafür sind als Vermittler zu fungieren. Nur leider kochen alle immer noch viel zu sehr ihr eigenes Süppchen, als dass es in ganz großem Maße möglich wäre wirklich an einem Strang zu ziehen und die Situation nachhaltig zu verbessern. Hoffentlich tragen aber Interviews wie dieses langfristig dazu bei, dass man sich wenigstens gegenseitig ernsthaft zuhört. Wichtig wär´s allemal, um endlich aus dem Teufelskreis aus Stigmatisierung und blindem Aktionismus heraus zu kommen. Wir reden über ein gesellschaftliches Problem und das muss auch als solches behandelt werden. Es gibt keine kurzfristigen Lösungen, soviel steht fest, dafür sind die Ursachen zu tief in der Gesellschaft verwurzelt. Aber eins sollte doch jedem vernünftigen Menschen klar sein: Es geht nur, wenn man sich gegenseitig respektiert und wirklich gemeinsam versucht etwas zu verbessern.

© 2009 Traumtorschuetze

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