Kleiner rot-weisser Rückblick und Ausblick und die Kalenderjahr-Tabelle 2011

Der Himmel über Deutschland leuchtet rot!

Bild: Wildfeuer used under CC License  / Text: Marco Thielsch

Servus Freunde! Das Jahr 2011 zappelt zwar noch ein bißchen, aber ist so gut wie erledigt. Wäre dies hier ein vollständiger Jahresrückblick, so müsste ich alleine bei der Abarbeitung der Vorkommnisse im Frühjahr rund um Manuel Neuer mindestens einen Roman verfassen. Er würde von Liebe handeln, von Wut, von Verrat. Er würde handeln von Geld und Macht, und was diese aus den Menschen machen. Er würde handeln von großer Politik, von Manipulation und Propaganda. Aber er würde auch von Zusammenhalt und Größe handeln. Dieser Roman hätte alles, was große Weltliteratur ausmacht. Und wahrscheinlich würde er den kurzen, aber unerschütterlichen Titel tragen: Nur der FCB!

Doch leider bin ich kein Schriftsteller, sondern nur ein bescheidener tief rot gefärbter Fußballpoet, mit dem die Emotionen zu schnell Gassi gehen würden, als das ein strukturierter Text dabei heraus kommen könnte. Fakt ist dennoch: Die Ereignisse haben bei vielen tiefe Wunden gerissen und bei manchem zu echten Sinnkrisen geführt. Dabei geht es weniger um den weltschlausten Torhüter selbst, als viel mehr um die Klufft zwischen Vereinsführung und Basis. Auch wenn es in den letzten Monaten ruhig um das Thema geworden ist, sollte man nicht denken, die Sache wäre ge- oder vergessen. Zu viele haben damit noch zu kämpfen.

Sportlich war es natürlich ein titelloses, aber alles andere als ein schlechtes Jahr. Eine Kalenderjahr-Tabelle macht natürlich Dortmunds Briefkopf nicht schlanker und unseren auch nicht größer. Aber sie sagt doch einiges darüber aus, dass wir uns sehr wohl auf einem sehr guten Weg befinden. Nimmt man das gesamte Jahr 2011 zusammen, ergibt sich folgendes Bild:

Tore / Gegentore / Punkte

Bayern München             93              30                 73
Borussia Dortmund        63              24                 66
Bayer Leverkusen           51              41                  61
Mönchengladbach          47             29                  59
VfB Stuttgart                     51              44                  52
Hannover 96                     44             42                  52
Schalke                                51              42                  52
Werder Bremen               54              57                  51
1.FC Köln                            56              64                  50
1. FC Nürnberg                42              45                  43
Mainz 05                            44              49                  43
Kaiserslautern                 34              45                  41
HSV                                      40              51                  40
Hoffenheim                       37             47                  40
Wolfsburg                          42             47                  39
Freiburg                             37             64                  29
Hertha Berlin                   24              26                  20
FC Augsburg                    15              28                   15
St Pauli                               19              38                   12
Eintracht Frankfurt        7              28                     8

Dazu kommen:

DFB Pokal im Kalenderjahr 2011
15-2 Tore / 4 Siege / 1 Niederlage

Champions League im Kalenderjahr 2011
17-9 Tore / 7 Siege / 1 Unentschieden / 2 Niederlagen

Insgesamt:

49 Pflichtspiele (34 Siege – 5 Unentschieden – 10 Niederlagen)
125 Tore
41 Gegentore
107 Punkte

Das liest sich nicht schlecht Freunde! Dass dabei kein Titel herausgesprungen ist, lag natürlich an der grottigen Hinrunde der Saison 2010/2011. Was das betrifft haben wir für diese Saison schon mal sehr vieles richtiger gemacht. Das Jahr 2012 wird mit Sicherheit ein gutes, vielleicht sogar ein grandioses. Die Meisterschaft ist mehr als realistisch, mit ein bißchen Glück der DFB-Pokal bei der verbliebenen Konkurrenz sicher auch. Und diesen wahnsinnigen Traum von der Champions League, den träumt man natürlich jedes Jahr. Aber vielleicht träumt man bei einem Finale im eigenen Stadion dann doch noch ein paar Prozentpunkte mehr. Je näher man dieser Geschichte käme, wahrscheinlich desto hemmungsloser. Wobei es eigentlich ja völlig wurscht ist, in welchem Stadion man den Henkelpott in die Höhe reckt.

Eine Zahl in der Kalenderjahr-Tabelle sticht mir noch besonders ins Auge, nämlich die der geschossenen Tore im Vergleich zum BVB. Dieser wurde ja praktisch zum Erfinder des Offensivspektakels erhoben im vergangenen Jahr, schoss aber ganze 30 Tore weniger als wir. Das ist umgerechnet ungefähr ein Mario Gomez. Oder übersetzt: Mit Gold nicht aufzuwiegen.

Alles in allem bleibt eines Fakt: Um uns als Nonplusultra des deutschen Fußballs abzulösen bedarf es um einiges mehr, als aus unserer temporären Schwäche heraus zufällig mal Meister zu werden. Dennoch ist der BVB ein anderer Zufallsmeister, als es Wolfsburg oder Stuttgart waren. Dortmund wird uns auch im Kalenderjahr 2012 noch beschäftigen. Aber die sollen ruhig kommen, wir sind prima aufgestellt. Für mich spricht wenig bis nichts dagegen, dass wir sie dominieren werden. Und sozial wie wir sind geben wir ihnen dabei unter der Woche sogar noch kostenlosen Nachhilfeunterricht, wie man sich gekonnt auf internationalem Parkett bewegt.

Es gibt vieles, auf das wir uns in 2012 freuen können. Rutscht gut rein Freunde! Nächstes Jahr sehen wir uns in alter Frische und mit dem alten nie endenem Hunger. MUNICH STATE OF MIND – NUR DER FCB!

FCBM UNBREAKABLE Kapuzenjacke FC Bayern München Fanartikel

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11 Kommentare zu “Kleiner rot-weisser Rückblick und Ausblick und die Kalenderjahr-Tabelle 2011

  1. Klaus 31. Dezember 2011 um 11:03 am

    „[…]und bei manchem zu echten Sinnkrisen geführt[…]“.
    Da sollte der ein oder andere, der tatsächlich wegen diesem Thema eine Sinnkrise hatte, mal über die Gewichtung seiner Probleme nachdenken und ob er in seinem eigenen Leben immer genauso konsequent bleibt, wie er es von anderen verlangt. Oder er sollte sich einfach nen Verein suchen, bei dem es nicht ums Geldverdienen geht, sondern nur um das Treten gegen den Ball.
    Viel Spaß in der Kreisklasse!

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  2. mingarot 31. Dezember 2011 um 11:41 am

    Servus Klaus! Was sagst du uns mit dieser Einlassung? a) Du persönlich gewichtest den FCB weit weniger als die, von denen ich da spreche. b) Du bist in deinem Leben nicht besonders konsequent. c) Du siehst es als Option, sich irgendwelche Vereine auszusuchen. Die von denen ich spreche atmen FCB. Der Verein und die eigene Seele sind eins.

    Ich weiß was du sagen willst. Aber jeder deiner Sätze sagt vor allem etwas anderes: Du hast nicht den Hauch einer Ahnung, wovon du sprichst. RWG!

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  3. Klaus 31. Dezember 2011 um 9:51 pm

    Soso? Du weißt also, was ich sagen will?
    Dann würdest du nicht sagen, dass diejenigen, von denen du sprichst, FCB atmen. Die atmen Luft, genauso wie jeder andere Mensch auch. Und die sollen sich nicht so wichtig nehmen, nur weil sie vielleicht seit x Jahren FCB – Fans sind. Man mag über die Philosophie des FCB nicht immer einer Meinung sein, auch der Transfer von Manuel Neuer zum FCB ist nicht unbedingt eines der Dinge, die völlig unumstritten sein mögen, gerade aufgrund seiner königsblauen Vergangenheit. Aber man sollte doch als Fan immer den Verein unterstützen. Und Manuel Neuer ist nunmal jetzt ein Teil des FCB, so ungerne wie das einige hören. Und der Mann reißt sich den Arsch für den FCB auf, weil er nämlich Erfolge feiern möchte. Das ist bei so ziemlich jedem Profi so gewesen, der zum FCB gewechselt ist. Mal ganz vöm persönlichen sportlichen Talent des Einzelnen abgesehen, jeder, der zu Bayern München wechselt, will Erfolg (die wechseln nicht da hin, weils so schön in München ist). Und was ich dir sagen kann ist eins: Manuel Neuer ist nun mal der beste Torwart Deutschlands (nicht der weltschlauste und vielleicht auch nicht der weltbeste, aber zumindest der beste in Deutschland). Und der spielt jetzt beim FCB. Und er war vorher bei Schalke. Und (vielleicht) sogar Ultra. Das disqualifiziert ihn natürlich als unumstrittenen Nationaltorwart, beim FC Bayern zu spielen. Ultras sind Fans, sonst nichts. Das ist die bittere Wahrheit. Diese Erkenntnis wird umso bitterer, je mehr man sich engagiert und je tiefer man in einer Ultra-Bewegung steckt und sich deswegen für was gaaaaaanz besonderes hält. Für die weltschlausten Fans sogar vielleicht.

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  4. mingarot 1. Januar 2012 um 1:01 pm

    Servus Klaus! Zunächst mal ein frohes, gesundes, glückliches neues Jahr!

    Zu dem was du schreibst, kann ich nicht viel sagen. Da musst du dich wohl mit Ultras unterhalten, von denen sprichst du ja. Ich stehe nun wirklich nicht in dem Verdacht ein Ultra zu sein und diejenigen, von denen ich sprach ebenfalls nicht. Du bist da offensichtlich einem ziemlichen Schubladendenken verfallen, gegen das ich ziemlich müde bin zu argumentieren. Natürlich habe ich eine ganz andere Meinung als du, aber wenn ich darauf einginge, wäre das ein (aussichtsloser) Kampf gegen Vorurteils-Windmühlen und schwarz und weiß Denken, was eine tiefere Auseinandersetzung mit der Sache leider von Grund auf unmöglich macht. Ich fühl mich nicht wirklich angesprochen.

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  5. Klaus 2. Januar 2012 um 9:57 am

    Du musst richtig lesen. Ich habe geschrieben, Manuel Neuer sei eventuell Ultra gewesen, weswegen es ihn disqualifiziere für den FCB zu spielen. Kein Wort darüber, du seist Ultra.

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  6. mingarot 2. Januar 2012 um 10:14 am

    Du, ich denke deine letzten Sätze waren unmissverständlich.

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  7. Klaus 2. Januar 2012 um 1:37 pm

    Okay, ich gebe zu, das war wirklich etwas missverständlich ausgedrückt? Aber mal so als Frage: Was ist denn nun das derart schwerwiegende Problem mit Manuel Neuer, was eine „Sinnkrise“ auslösen könnte und vielleicht auch ausgelöst hat?

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  8. Klaus 2. Januar 2012 um 1:42 pm

    Erstes Fragezeichen soll ein Punkt sein 🙂

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  9. mingarot 2. Januar 2012 um 3:21 pm

    Das ist sicher bei jedem einzelnen etwas unterschiedlich. Sicher gibt es auch die Neuer-Gegner, die das hauptsächlich wegen seiner Ultra-Vergangenheit sind. Bei den meisten die ich kenne, ist das aber um einiges vielschichtiger. Ich werd aber am besten mal nur für mich sprechen: Das er ein Schalker Ultra war, spielt für mich nicht die ideologische Rolle, die es ultraintern gibt. Aber was bedeutet denn Ultra sein? Mal ab von allem anderen, übergeordnet heißt es in jedem Fall eine noch krassere Verbindung zu seinem Verein zu haben, als viele andere. Man kann von den Ultras halten was man will, aber eins muss in meinen Augen jeder richtige Fan in jedem Fall respektieren: Die Jungs geben ihr letztes Hemd für den Verein, begleiten die Mannschaft bis in den letzten Winkel der Welt, sind immer dabei. Immer! Alles private wird hinten angestellt um die Mannschaft zu unterstützen, das ganze Leben dreht sich um den Verein. Wie sehr man daran glauben muss, um das durchzuziehen, das kann sich doch jeder ausmalen. Und da muss dann auch die Frage erlaubt sein, ob ein Ultra sich jemals wirklich mit einem anderen Verein identifizieren kann. Die Antwort ist ganz klar nein.

    Nun kann man das natürlich als reine Jugendsünde abtun. Nur da komme ich zu dem Punkt, der für mich einer von zwei ganz entscheidenen ist, warum ich persönlich gegen diesen Transfer war und ihn auch nie respektieren kann. Wenn man sich anschaut, wie ihn (wahrscheinlich seine Berater) während seiner Karriere auf Schalke positioniert haben, als einer aus dem (Schalker) Volk, als einen unerschütterlichen königsblauen, dann wird mir persönlich übelst schlecht. Hast du dir seine Homepage mal angeschaut, als er noch bei Schalke war? Mit dieser Page hat er sich sooo unendlich bei den Schalkern angebiedert, dass es schon ohne den Wechsel zu uns unfassbar unglaubwürdig war. Das war Marketing, nichts anderes. Das waren keine echten Gefühle, das war die Positionierung eines modernen Fußballers auf allerteuflischste Art und Weise. a wurde künstlich ein Mythos erschaffen, der nichts anderes war als der wohl geplante erste Schritt einer völlig durchdesignten Karriere. An dem Jungen ist NICHTS echt, alles ist bis ins letzte Detail ausgefeilt von irgendwelchen Beratern. So wundert es natürlich auch kein Stück, dass er all das, was er den Schalkern versprochen hat, all das wofür er (liebend gern) auf Schalke stand, ohne mit der Wimper zu zucken mit Füßen tritt und draufrotzt, sobald der nächste Schritt in seiner durchgeplanten Karriere anstand. Das ist so böse, das ist so verabscheuungswürdig, das ist das Sinnbild des skrupellosen modernen Fußballers.

    Der mediale Hype, der in den letzten Jahren um ihn entstand, ist aus dem gleichen Holz geschnitzt. Was da hinter den Kulissen von seinen Beratern gerührt worden sein musste, damit selbst Gegentore aus 70 Metern Entfernung als unhaltbar tituliert wurden, das mag ich mir gar nicht ausmalen. Ein blinder mit Krückstock würde in jeder Saison, die er gespielt hat, mindestens fünf sowas von unfassbar haarsträubenden Torwartfehlern finden. Und trotzdem wurde er mit allen uperlativen belegt, die es auf dieser Welt gibt. Das wir uns nicht falsch verstehen, er ist keine Vollgraupe. Aber er ist wesentlich unkonstanter als so ziemlich jeder andere Bundesligatorwart. Wenn er stark hält, dann richtig stark. Aber wenn er einen schlechten Tag hat, und den hat er viel zu oft, ist das nahezu lächerlich was er abliefert.

    Der zweite entscheidende Punkt ist der Umgang unserer Vereinsführung in dieser ganzen Wechselposse mit den eigenen Fans. Mehr Falschheit geht ja gar nicht. Wenn man ihn als das verkauft hätte, was er ist, nämlich ein entwicklungsfähiger junger Torwart, bei dem man hofft (!!) das er die Wahnsinnssumme die er gekostet hat in einigen Jahren rechtfertigt, ich denke die Proteste wären um einiges glimpflicher abgelaufen. Aber zu denken man müsste nur 100 Mal wiederholen, dass er der beste Torwart des Universums ist, würde die Fans dazu bringen die Fresse zu halten, zeugt von dem mittlerweile so gefährlichem Bild, welches die Vereinsführung von seinen Fans hat. Die sollen nicht denken, schon gar nicht ihre Gedanken kund tun, die sollen konsumieren und bitte schön die Fresse halten, wenn die Sonnengötter etwas als alternativlos darstellen. Mieseste Propaganda-Methoden sind da aufgefahren worden, als sie gesehen haben, die Fans lassen sich ihre Meinung nicht verbieten. Da wurden im Stadionheft die umgedrehten Zaunfahnen und Banner der 150 Fanclubs, die sich damit gegen den Transfer positioniert haben einfach aus dem Poster rausretuschiert. Das sind Stasi-Methoden. Die Gegner des Transfers wurden alle über einen Kamm gescherrt und ohne mit der Wimper zu zucken als Asoziale diffamiert, die man dann auch gerne in einem Atemzug mit Randale und Gewalt in Verbindung gebracht hat. Und alle, die gegen den Tranfer waren, waren plötzlich Ultras. Was in Wirklichkeit aber nur ein verschwindend geringer Teil der Mitglieder dieser 150 Fanclubs tatsächlich war und sind. Was da rund um den Transfer geschehen ist, war vor allem die Verbildlichung dessen, wie unfassbar weit sich die Vereinsführung mittlerweile von seiner Basis entfernt hat. Und vor allem da ist die Wurzel jeder Sinnkrise zu finden. Was machst du, wenn deine unsterbliche Liebe so mit dir umgeht? Du leidest. Du leidest wie ein Hund.

    Ich habe sicherlich noch so einige Punkte noch nicht ausgeführt, aber ich denke mit dem obigen kannst du dir zumindest ein wenig ein Bild machen zu den Gründen. Über eins mach dir aber in jedem Fall mal gar keine Sorgen: Nämlich dass diese Leute nicht den FCB und die Mannschaft unterstützen. „Ich geb mein Herz für dich, für Bayern lebe ich, ich lass dich nie im Stich!!“ Das gilt gestern wie heute wie morgen. Nichts und niemand könnte das ändern, außer die Welt geht unter. Jeder einzelne wird diesen Verein so lange lieben, bis dieser endlich aufhört ihm weh zu tun. Und das ist dann wirklich alternativlos.

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  10. Klaus 2. Januar 2012 um 10:18 pm

    Also, bezüglich der Ultrathematik hast du wahrscheinlich Recht, obwohl ich es persönlich trennen würde, ob jemand für einen Verein spielt und ob er sich auch noch mit diesem Verein identifiziert. Jeder Anhänger eines Vereins hat natürlich das romantische Bild im Kopf, dass sich ein Fußballprofi des eigenen Vereins zu 100 Prozent identifizieren muss mit dem eigenen Verein. Das finde ich auch einleuchtend. Die Realität aber ist (nicht nur, aber auch beim FCB), dass die Spieler, wie ich es bereits geschrieben habe, sich nicht mehr mit den Vereinen identifizieren, in denen sie spielen, sondern nur nach möglichst großem Erfolg. Das ist im Übrigen auch beim Gros der Fans des FC Bayern der Fall, die bei Fans von anderen Vereinen eben als „Erfolgsfans“ verschrien sind. Ich fälle da bei weitem kein Urteil über alle Fans, aber der Erfolg zieht eben die Leute an, Spieler wie Fans. Vorzuwerfen ist es aber keinem, wie ich finde.

    Die Ultra-Problematik greift im Falle Neuer aber auch in eine andere, durchaus als problematisch anzusehende Thematik, über. Du schreibst, dass an Manuel Neuer nichts echt wäre und dass er von seinen Beratern für seine Karriere positioniert wurde. Die Image-Offensiven im Fußball, die du damit ansprichst, sind mir persönlich ebenso zuwider und ich habe es genossen, den Beitrag über Phillip Lahm in diesem Blog zu lesen, weil sie genau das in Worte gefasst hat, was mich schon seit Jahren an dieser Branche ankotzt. Ich habe mich allerdings mit den in der Regel von Beratern initiierten Imagekampagnen abgefunden, weil es im modernen, von den Medien streng überwachten Fußball einfach Usus ist, sich ein gewisses Profil zu geben. Das macht mittlerweile jeder Fußballprofi, je größer der Verein oder die sportlichen Ambitionen, desto mehr Imagepflege braucht ein Fußballprofi auch. Glaubst du im Ernst, dass Thomas Müller sich so wahnsinnig mit Bayern identifiziert, so wie es glauben gemacht werden soll? Der einzige Grund, warum der damals nicht nach Hoffenheim gegangen ist, ist Louis van Gaal gewesen. Thomas Müller wusste, dass dieser auf junge Spieler setzt und wurde deshalb nicht verkauft. Ein weiteres Beispiel ist Bastian Schweinsteiger. Der von den Medien mittlerweile als heimlicher oder eigentlicher Kapitän titulierte Schweinsteiger hat auch früher, als er noch mit Poldi zusammengespielt hat, eine Imagekampagne gehabt, die ihn als jungen Wilden zeigen sollte, als das dann zu viel wurde, bumm, nächste Imagekampagne, da macht er dann einen auf ernst. Und erzählt dann im Stadion über Mikrofon, dass er ja nur seinen Vertrag verlängert habe, weil sein Herz rot schlägt und so ein Blödsinn. Hätte Bayern weniger Geld geboten, hätte er nicht verlängert und wäre gegangen. Das hat Uli Hoeneß sogar danach öffentlichkeitswirksam breitgetreten, dass es um harte Euros ging und nicht um Emotionen. Und da sollte man sich auch als Fan nicht allzu viel vormachen, echte Gefühle gibt es im Fußball höchstens bei den Fans. Die Akteure sind alle Opportunisten. Alle.

    Das ist auch der Punkt, an dem ich auf Manuel Neuer zurückkommen will. Ja, ich habe die Homepage auch vor dem Wechsel noch gesehen und ich fand sie ehrlich gesagt auch sehr fragwürdig. Allerdings kann man, wenn man das Vorverhalten Manuel Neuers betrachtet auch noch auf eine andere Meinung kommen, als kühle Berechnung. Man könnte darauf kommen, dass seine Imagepflege eine Eigendynamik bekommen hat, die er nicht mehr unter Kontrolle hatte und die ihm Positionen haben zukommen lassen, über die er sich bei seiner Zeit in Gelsenkirchen noch keine Gedanken gemacht hat, die ihm aber bei dem Wechsel auf die Füße gefallen sind. Zum Beispiel die vielzitierte Ultra-Geschichte. Er hat nie behauptet, ein Ultra gewesen zu sein. Teil seines Images war es zwar, „einer aus der Kurve“ zu sein, aber als Hardcore-Fan à la Kevin Großkreutz hat er sich nie hervorgetan. Dies wurde ihm immer nur unterstellt, weil er ja Fanvergangenheit hatte (T-Shirt unter dem Trikot usw., das hat er aber auch abgenommen, als es zu schwer wurde) und die Geschichte mit der Eckfahne hat dazu ihr übriges getan. Die Sache mit der Eckfahne ist im Übrigen auch der beste Beweis gegen deine Theorie, seine Karriere sei von Anfang bis Ende durchgeplant gewesen (so wie das zum Beispiel bei Michael Ballack der Fall gewesen ist). Sicherlich hat Manuel Neuer den Plan gehabt, irgendwann einmal Nationalmannschaft zu spielen oder zu einem großen Klub zu wechseln. Aber warum um alles in der Welt sollte er sich selbst Probleme schaffen und den Eckfahnenjubel von Oliver Kahn imitieren, wenn ihm klar war, dass er mal zu Bayern zu wechseln beabsichtigte? Und auch die Unwägbarkeiten wie zum Beispiel, dass er 2009 noch kaum damit rechnen konnte, ein Jahr später als Nationaltorhüter zur WM zu fahren, sprechen gegen kühle Berechnung in der Karriereplanung. Ich glaube nämlich nicht, dass Manuel Neuer es vorausgesehen hat, dass sich Robert Enke umbringt und René Adler sich derart schwer verletzt, dass er bei der WM nicht spielen kann. Aber gerade diese zumindest für Manuel Neuer günstige Position, die er durch gute Leistungen bei der WM gefestigt hat, hat ihn dazu bewogen, den Schritt zu einem großen Klub zu tun. Und damit er im Fokus der deutschen Öffentlichkeit bleibt, hat er natürlich bei einem deutschen Klub angeheuert. Dazu kommt dann auch noch, dass dieser Klub geradezu darauf abfährt, junge deutsche Nationalspieler zu verpflichten, um sich das Profil/Image zu verschaffen, man setze auf deutsche Spieler und kaufe nicht nur den anderen Vereinen die Spieler weg. Mit anderen Worten: Manuel Neuer kam für Bayern München zur rechten Zeit und Bayern München für Manuel Neuer. Dass er den Schalkern irgendwas versprochen hat, würde ich aber nie sagen. Die Schalker haben sich etwas von ihm versprochen, das ist der wesentliche Unterschied in der Beurteilung seiner Personalie. Nur weil sie auf ihn all ihre jämmerlichen Hoffnungen projiziert haben, doch noch einmal Meister zu werden, heißt das nicht, dass er irgendwas versprochen hat. Es war einfach die Eigendynamik der öffentlichen Wahrnehmung seiner Person, der er nicht entschieden genug entgegengetreten ist und der er wahrscheinlich auch gar nicht entgegentreten konnte.

    Bei dem medialen Hype, der um ihn gemacht wurde, bin ich aber ganz bei dir. Das dauernde Wiederholen dieses „der beste Torwart der Welt“ war einfach absolut übertrieben und hat ihm mehr geschadet als genützt. Allerdings würde ich auch das nicht seinen Beratern zuschreiben, sondern eher der medialen Hysterie, die in Deutschland um einigermaßen streitbare Personen vor allem im Fußball gemacht wird, weil es derer in der Branche nicht mehr allzu viele gibt. Alle sind nur noch aalglatt wie Phillip Lahm und machen keinen Fehltritt, dreschen Phrasen und langweilen. Deshalb wurde das Thema Neuer auch von den Medien so hochgekocht. Weil es einfach interessant war und die Leute sich darüber streiten konnten. Außerdem lieben es die Medien, wenn sie meinen, einen neuen Star erkannt zu haben, dann heißt es meistens, das oder jene Blatt hat diesen Spieler groß geschrieben. Bei Neuer haben halt alle mitgezogen. Ich würde aber nicht so weit gehen und ihm mangelnde Konstanz vorwerfen. In seiner Zeit auf Schalke mochte das noch stimmen. Mittlerweile muss man aber sagen, dass er sehr solide hält (nicht weltklasse, aber solide) und die „unfassbar haarsträubenden Torwartfehler“, von denen du sprichst, resultieren eben aus dem, was ihn so stark macht. Er ist halt einer der ersten Torhüter in Deutschland, die das vielzitierte moderne Torwartspiel beherrschen, die also weit aus dem Tor herausgehen um brenzlige Situationen im Vornherein zu verhindern, wohl oder übel in Kauf nehmend, dass man die ein oder andere brenzlige Situation schafft (bestes Beispiel dafür ist das Gegentor von Gladbach am ersten Spieltag). Und was in meinen Augen Manuel Neuer besonders für den FC Bayern qualifiziert ist, dass er die Leistung immer dann bringt, wenn es wirklich drauf ankommt. Die stoische Ruhe, mit der er zum Beispiel beim 0:1 im Pokal von Bayern gegen Schalke im Schalke-Tor alles rausgefischt hat, was nur ging, obwohl er von den Bayernfans im Rücken angefeindet wurde und dabei genau wusste, dass ihm noch übleres von den eigenen Fans bevorsteht, wenn er den Wechsel bekannt gibt, verdient einfach sportlich höchste Anerkennung. Jeder andere Torwart hätte 2-3 Dinger reingelassen, aber er hat, als es drauf ankam, eine Wahnsinnsleistung gebracht. Und, wie du das weißt, kommt es vor allem auf diese Eigenschaft vor allem beim FCB an, nämlich unter Druck Höchstleistungen zu bringen.

    Der zweite Punkt, den du ansprichst, mag begründet sein, er spricht aber nicht gegen die Person Manuel Neuer, sondern gegen die Vereinsführung. Die Propagandamethoden, von denen du sprichst, heiße ich auch nicht gut. Ich kann mich zwar nicht erinnern, dass die Gegner des Neuer-Transfers ausdrücklich als Asoziale diffamiert wurden, was ich allerdings weiß, ist, dass die Anti-Neuer-Stimmung von vielen anfangs mitgetragen wurde, die sich überhaupt keine Gedanken über einen etwaigen Transfer gemacht haben, da gab es dann eben diejenigen „Guten“, die auf der Seite von Thomas Kraft als jungem Nachwuchstorhüter standen und die wenigen „Bösen“, die einen Wechsel von Manuel Neuer gar nicht mal so schlimm fanden. Das war anfangs Schwarzweißmalerei pur, angefacht vom alten Fuchs Louis, der eben ein Hühnchen mit dem Vorstand zu rupfen hatte und da einfach mal die Fans auf seine Seite gezogen hat, indem er vermeintlich Thomas Kraft als kommenden Torhüter positioniert hat, wohlwissend, dass der Transfer mit Manuel Neuer beschlossene Sache war. Umsonst hätte er nämlich nicht gesagt, dass Bayern Neuer gebrauchen könnte, weil er ja auch ein sehr guter Torhüter wäre und eine Spitzenmannschaft braucht ja immer zwei Torhüter bla bla. Insofern kann ich dann auch die Vereinsführung verstehen, wenn sie den Transfer trotz des Drucks aus der Kurve über die Bühne hat gehen lassen. Über die Art und Weise brauchen wir uns nicht unterhalten, Bilder zu retuschieren, um Meinung zu machen, finde ich ebenso nicht in Ordnung. Allerdings ist der FC Bayern keine staatliche Einrichtung und daher auch nicht an Meinungsfreiheit oder ähnliches gebunden, sondern ein privates Unternehmen, dass es versucht, bestmöglichen Erfolg zu haben und den hat man eben nur, wenn alle an einem Strang ziehen und nicht, wenn der Stammtorhüter von Fangruppierungen diffamiert wird.

    Ob man das Ganze mit unsterblicher Liebe vergleichen kann, wage ich außerdem zu bezweifeln. Jeder definiert Liebe aber anders, deswegen ist das auch nicht weiter wichtig. Für meine unsterbliche Liebe ist es mir zumindest wichtig, dass sie mich zurückliebt und das nicht nur, weil ich ihr Geld für das gebe, was sie macht 🙂 Das ist bei einem Fußballverein nun mal so.
    Ich weiß im Übrigen nicht, wie du deinen vorletzten Satz meinst. Wenn jeder einzelne den Verein nur so lange liebt, bis dieser aufhört, ihm weh zu tun, dann ist es gerade das Ziel des Fans, unter der Vereinsführung zu leiden. Wenn diese damit aufhört, dem einzelnen wehzutun, hört dieser dann auf den Verein zu lieben?

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  11. mingarot 2. Januar 2012 um 11:20 pm

    Also zum letzten Absatz: Natürlich hört man dann nicht auf den Verein zu lieben, im Gegenteil. Nur betrachte ich persönlich und viele andere einen Uli Hoeneß, Rummenigge und Co. nicht als den FC Bayern. Der Verein besteht aus seiner Geschichte und vor allem aus seinen Mitgliedern. Dass darunter viele Erfolgsfans fallen, wohl auch die Mehrheit bilden, ist natürlich auch nicht abzustreiten, allerdings in meinen Augen auch nicht gutzuheißen. Um aber auf die Repräsentanten des Vereins zurückzukommen, so haben diese natürlich eine Leistung für den Verein gebracht, die großartig ist und die auch niemand abzusprechen versuchen würde. Nur haben sie dies vor allem in der Zeit getan, als sie sich selbst noch nicht so wichtig genommen haben, sondern sich als das gesehen haben, was sie sind, nämlich Diener in der großen Sache FCB. Wenn man ihnen das heute unter die Nase reiben würde, so würden sie sich selbst sicher immer noch so sehen, was allerdings mittlerweile schon ziemlich aus einem verschobenen Realitätssinn entspringen würde.

    Was die anderen Punkte betrifft, sind wir gar nicht so weit auseinander. Nur ziehen wir unterschiedliche Schlüsse. Ich bin weit weniger resigniert (mir fällt grad kein besseres Wort ein), was die Entwicklungen im Fußball betrifft. Letztendlich ist das für mich nichts weiter als ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklungen des letzten – mindestens Jahrzehnts. Die Regentschaft des schnöden Mammons hat ja in dieser Zeit auch den letzten Winkel der Gesellschaft erfasst. Dies ist allerdings alles andere als in Stein gemeißelt, gesellschaftliche Entwicklungen kommen und gehen in Bewegung und Gegenbewegung. Wir sind gerade mittendrin in so einer Zeitenwende. Und dementsprechend wird das auch den Fußball wieder ein wenig verändern. Erste zaghafte Schritte in diese Richtung sind ja auch mit etwas Wohlwollen schon erkennbar, z.B. in der Idee des Financial Fairplays.

    Was die einzelnen Personen betrifft, mit denen du Neuer vergleichst, sei es vor allem ein Müller und ein Schweinsteiger, so sehe ich da immer noch ganz riesige Unterschiede. Natürlich wurden und werden auch die öffentlichkeitswirksam positioniert. Aber dies geschah und geschieht in meinen Augen mit einer mit Neuer nicht mal ansatzweise vergleichbaren Authenzität. Schweinsteiger war ja nun wirklich der freche Junge, der musste sich nicht besonders anstrengen dafür. Dass er irgendwann anders positioniert wurde, liegt ja nun vor allem am natürlichen Prozess des Erwachsenwerdens und hat ihm kein Stück an Authenzität einbüßen lassen. Neuers hervorstechenste Eigenschaft ist allerdings, sich fein säuberlich aus allem rauszuhalten und überhaupt kein Profil zu zeigen. Die Eckfahnen-Aktion, die du ansprichst, ist die einzige menschliche Regung, die ich in all den Jahren bei Manuel Neuer gesehen habe. Dementsprechend bewerte ich sie auch. Um einiges mehr davon und mein Bild von ihm wäre wahrscheinlich ein anderes.

    Dementsprechend trenne ich durchaus auch den Spieler und den Menschen, der sich vielleicht ursprünglich zu einem anderen Verein zugehörig fühlt, weil es seine Heimat ist. Alles was ich will, sind menschliche Regungen dabei, ich muss es diesem Menschen abkaufen können. Dadurch dass Neuer schon in seiner Schalker Zeit so aalglatt alles hat über sich ergehen lassen, was ihm auferlegt wurde, kann ich nicht den Hauch eines Profils erkennen. Er ist bestimmt ein netter Kerl, da ich ihn nicht persönlich kenne, würde ich bis zum Beweis des Gegenteils nichts anderes behaupten. Aber anscheinend ist er zu nett, so dass es möglich war, ihn von links nach rechts zu schubsen. Und sowas ist mir von Grund auf suspekt. Ich unterstelle ihm also keine bösen Absichten, ich möchte ihn nur am liebsten schütteln und ihn anschreien, er solle endlich mal sowas wie Eier zeigen und nur einmal er selbst sein, wer und was auch immer das ist. Das kann man ja gar nicht wissen, so wie er sich seit eh und je verhält.

    Das ist mein Problem mit Manuel Neuer. Das viel größere Problem für mich ist aber wie gesagt die Rolle unserer Vereinsführung in der ganzen Sache. Ich gebe dir Recht, hätte sich Enke nicht vor diesen Zug geworfen und hätte sich Adler nicht verletzt, so würde Manuel Neuer heute nicht in unserem Tor stehen. Das sagt viel. Zu viel in meinen Augen. Aber auch über das wäre noch hinwegzusehen, wenn die Vereinsführung nicht so dermaßen in der ganzen Geschichte (ja nicht zum ersten Mal) so dermaßen und so unnötig auf Konfrontationskurs mit den Fans gegangen wäre. Man erinnere sich an die ersten zaghaften Proteste in der Kurve, die alles andere als einen rauhen Tonfall hatten, sondern sehr gechillt waren. Was daraus gemacht wurde, hat das Problem erst zu einem Monsterproblem werden lassen. Insofern denken unsere hohen Herren vielleicht, sie hätten Manuel Neuer damit einen Gefallen getan. Das genaue Gegenteil entspricht allerdings der Wahrheit.

    Was die Medien betrifft, so geb ich dir Recht. Seine Berater hätten das alles nicht hinbekommen, wenn die deutsche Medienlandschaft nicht grundsätzlich ein dankbarer Nährboden für diese Dinge wäre. Nur muss man natürlich kein Prophet sein um zu wissen, was passiert wenn er mal zwei, drei entscheidende Bälle in seiner unnachahmlichen Art durch die Buxe fliegen lässt. Er wird fallengelassen werden, wie eine heiße Kartoffel. Unsere Vereinsührung wird dann auch ein Glaubwürdigkeitsproblem haben, was sie allerdings zugegebener Maßen wenig jucken wird, Selbstkritik ist den Herren ja leider komplett fremd. Aber was meinst du, wie dann die Erfolgsfans (ich hasse das Wort eigentlich, ein besseres wurde aber noch nicht gefunden) dann reagieren. Die, die ihm in unserem Stadion zujubelten und anfeuerten, als er noch im Schalke Trikot in unserem Stadion im Tor stand, was für mich immer noch eines der unfassbarsten Begebenheiten in meinen etwa 25 Jahren als Fußballfan ist, sowas schizophrenes habe ich noch nie erlebt. Sollte man dann von diesen Leuten Loyalität erwarten, denen dieses Wort offensichtlich sehr fremd ist? Wohl kaum. Die Jungs hinter dem Tor werden dann die letzten sein, die sich Manuel Neuer gegenüber korrekt verhalten werden, auch dazu braucht man bei etwas Kenntnis der Szene kein Prophet zu sein. Letztendlich bleibt zu hoffen, dass dieses Szenario nie eintritt, weil es in erster Linie bedeuten würde, dass uns diese entscheidenden Bälle unsere Ziele kosten würden. Die des FCB und die von uns allen. Wir wollen ja alle Erfolg, so ist es ja nicht. Nur ist dieses Szenario leider alles andere als unrealistisch, in Kenntnis Neuers wahrer Lesitungsfähigkeit, in Kenntnis über die Medienlandschaft und in Kenntnis über die Vereinsführung und der Erfolgsfans. All das ist berechenbar und man muss schon ein wenig auf das Schicksal hoffen, dass das alles nicht eintrifft.

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