Eure Armut kotzt mich an

Bild: donvanone used under CC License

Ihr habt ja sicher den sogenannten Stadionstreit zwischen uns, beziehungsweise unserer Tochterfirma „Münchner Stadion GmbH“ und dem blauen Abschaum mitbekommen. Kurz zusammengefasst wollen und können die 59er seit geraumer Zeit ihre vertraglichen Pflichten nicht mehr bezahlen. Sie haben damals als sie zu Mietern in der Allianz Arena wurden unterschrieben pro Spiel das Catering für die 3000 Business-Seats abzunehmen. Da aber nur 900 – 1500 Leute in diesem Bereich dem Dreckspack zugucken wollen, bleiben sie auf dem Rest immer hängen und haben kurzerhand die Zahlungen gekürzt.

Das ist die Geschichte, welche nun vor Gericht entschieden wird. Ausführlich könnt ihr das auf der Seite der SZ durchlesen. Demnach versucht als Konter nun 1859 das ganze Vertragswerk zu kippen. Juristisch will ich mich dazu nicht äußern, selbst wenn ich den Vertrag im einzelnen kennen würde, könnte ich das nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die Kätzchen unbedingt mit in die Arena wollten. Nicht die Fans, das ist mir schon klar. Aber die größenwahnsinnigen Sonnenkönige, die damals Verantwortung beim Abschaum hatten. Dann heulen sie rum, weil sie sich – welch Überraschung – doch verhoben haben mit dem ganzen Projekt und kurz vorm Bankrott stehen. Nur durch unsere Barmherzigkeit existiert in der Folge dieser Scheißverein überhaupt noch und darf weiterhin in der Arena spielen. Und was macht dieses undankbare Pack? Es hält sich nicht an Abmachungen und versucht jetzt noch den Vertrag zu kippen, den sie bei vollem Bewusstsein und genau wissend was er bedeutet unterschrieben haben. Zu dem Zeitpunkt hätten sie zwar auch ihren Arsch an den Teufel verkauft, aber das ist ja nicht unser Problem.

Ganz ehrlich, ich glaub wir brauchen die gar nicht mehr als Mieter. Ist die Arena halt ein paar Jährchen später abbezahlt, wen kümmert´s? Lassen wir dieses Gesindel einfach endgültig verrecken. Sollen sie doch in Unterhaching spielen, wie es unser Anwalt Gerhard Riedl in dem obigen SZ-Artikel als Fazit sagte. Das ist doch auch ein viel passenderes Ambiente für ihr Versinken in der sportlichen Bedeutungslosigkeit als die Arena. Dort packen wir endlich rote Sitze rein und schwingen noch ein bißchen den roten Farbeimer und alle Beteiligten an diesem Stadionstreit sind ihrer Bestimmung ein großes Stück näher.

© 2010 Traumtorschuetze

München ist rot - Haustierverbot T-Shirt FC Bayern München Fanartikel

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8 Kommentare zu “Eure Armut kotzt mich an

  1. bayern-fansite 3. Februar 2010 um 8:30 pm

    Volle Zustimmung.
    Scheiß blaues Gesindel. Ich hätte die schon lange aus der Arena gekickt. Wir brauchen die nicht. Die Arena ist wenn es gut läuft bis 2015 abbezahlt (Aussage Hoeneß). Und danach stehen uns sowieso finanziell goldene zeiten ins Haus.
    Raus mit den Pennern und danach wird das Stadion verschönert mit rot-weißer Farbe.

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  2. supidupi77 4. Februar 2010 um 9:56 am

    @minga:
    ich kann dir nur zustimmen!..Das ist, als würde Dich ein Penner von der Straße verklagen, das Du ihm „nur“EINEN Euro gegeben hast!-UNDANKBAR!
    Allerdings sind in Deinem Eintrag, für meinen Geschmack, zu wenig Schimpfworte für den Drecksverein!:-)

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  3. Static 4. Februar 2010 um 10:07 am

    Guter Vergleich Supidupi, passt schon.

    Das ist echt die Härte was die sich erdreisten, gehen die doch tatsächlich zum Gegenangriff über und wollen noch Geld verlangen… Die hängen doch am Tropf von uns und nur die Barmherzigkeit hat es verhindert, dass der Stöpsel gezogen wird.

    Minga, du hast die geistige Armut von denen vergessen 😉

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  4. fcb_usa 4. Februar 2010 um 4:05 pm

    Ich mach das auch immer so:

    Ich gehe ins Restaurant,­ bestelle den Schweinebraten, das Zigeunerschnitzel und­ das Filet Mignon.
    Wenn ich dann den Schweinebraten gegessen­ habe bin ich satt und dem Wirt sage ich dass ich nur­ das bezahle was ich auch konsumiere.
    Deshalb habe ich­ ueberall Lokalverbot ( Das ist ein Scherz!!)

    Ach ja­ Kartell???

    Es gibt genug Bolzplaetze .. keiner muss in­ der Bayern-Arena spielen.

    … und dann hat der Anwalt­ noch die Nerven zu behaupten sein „Klient“­ sei ueber den „Tisch gezogen“ worden.­ Laecherlich.

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  5. fcb_usa 4. Februar 2010 um 4:29 pm

    Was sagt ihr dazu:

    Zitat aus der AZ:

    „… damals hatte der FC Bayern rund elf Millionen Euro bezahlt und die finanziell stark angeschlagenen Löwen vor der drohenden Insolvenz gerettet. Löwen-Anwalt Marc Weßling sagte am Mittwoch hierzu: „Der Kaufpreis war unserer Ansicht nach zu niedrig.“ Der Verkehrswert der Allianz Arena habe zum damaligen Zeitpunkt bei knapp über 40 Millionen Euro gelegen, weshalb die vom Lokalrivalen gezahlte Summe nicht hinreichend sei. Der Vertrag sei deshalb „sittenwidrig“.Will 1860 seine Anteile nun etwa wieder zurück? Hat der Verein plötzlich genug Geld, obwohl man doch die Rückkaufs-Option – gegen eine zusätzliche Zahlung des FC Bayern – bereits vor Jahren abgetreten hat? „Theoretisch wäre das möglich“, sagt 1860-Anwalt Michael Priebe. Allerdings gibt er zu: „Dies dient uns als Hebel, um die Gegenseite zu Verhandlungen zu bewegen.“ Und zwar im Catering-Streit.“

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  6. ultramuc2007 5. Februar 2010 um 10:48 am

    ich bin leider wirtschaftsjuristisch nicht ausgebildet und kann mir deshalb derzeit keine Meinung darüber bilden, mit welchem Urteil im März zu rechnen sein wird. Da bleibt dann natürlich auch ganz massiv die Befürchtung, dass da eine populistische Entscheidung getroffen werden könnte, denn trotz allem Vertrauen in die Rechtsprechung, vor Gericht ist man bekanntlich u.a. in Gottes Hand.
    Wir haben es hier ja mit dem ach so beliebten Scheisshaufenverein zu tun, hinter dem ganz München, das ja blau ist, steht, der so völlig ohne eigenes Zutun in eine wirtschaftliche Notlage geraten ist, der dann auch noch vom großen, arroganten, bösen und unbeliebten Nachbarn über den Tisch gezogen wurde. Ich könnte einmal die Allianz Arena vollkotzen, wenn ich nur an diesen Stoffers denke, diesen lustigen kleinen Vertreter der Underdogs, diesen sich anbiedernden „Möchtegern-Robin-Hood“. Wie unglaublich ist das, egal, wer sie dazu getrieben hat, egal, wer die Verträge unterschrieben hat, dieser blaue Dreck wollte mitmachen, hat von einer großen Zukunft geträumt, einem immer vollen Stadion, komplett verkauften Logen und einem dauerhaften Verbleib in der Bundesliga. Was kann der FC Bayern dafür, dass die absteigen, dass die nicht mal die Hälfte der Logen verkauft bekommen, dass die, obwohl München ja angeblich blau ist, die Allianz Arena nicht mal an einem sonnigen Sommertag gegen einen bayerischen Gegner vollbekommen, dass die es noch immer nicht kapiert haben, dass sie kein großer, sehr beliebter Verein sind, sondern einfach nur ein kleiner, durchschnittlicher, einer von so vielen, die auch noch nach Jahrzehnten von einer schon lange aufgebrauchten Tradition zerren, dessen Fans sich nur noch im Hass gegen den FC Bayern solidarisieren. Egal, es ist ja schon tausend mal gesagt worden und eigentlich ist jeder Gedanke an diesen widerlichen Abschaum ein Gedanke zuviel. Nur bitte, tausendmal bitte, lasst sie diesmal kaputt gehen, lasst sie ggf. die Stadionanteile zurückkaufen, stellt ihnen die Zinsbelastung für die Vergangenheit in Rechnung, dreht Euch um, spuckt nochmal drauf und lasst sie versinken. Löst jede Beziehung zu ihnen auf, es darf nicht mehr sein, dass man sich mit denen überhaupt befassen muss.
    Sorry, aber ich hab einen solchen Hass, einen solchen Hass!!

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  7. antikas 5. Februar 2010 um 6:11 pm

    Recht haben und Recht kriegen war in Deutschland noch nie das Gleiche. Man darf gespannt sein.

    “ Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz“

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  8. Toxic 5. Februar 2010 um 8:32 pm

    Lange habe ich gezögert, ich zu der Thematik aus dem Artikel zu äußern. Nicht nur weil sich meine Meinung mit jener, des Verfassers und der Poster unterscheidet, sondern auch aufgrund des Wortwahl die hier aufgegriffen wird.
    Schon allein die Überschrift ist entsetzlich unappetitlich. Beschimpfungen wie „Dreckspack“, „Abschaum“ und „Gesindel“ sehe ich als Fantum in seiner Simpelsten Form an. Grad als Rote könnten wir da um einiges gelassener sein – wir spielen fantastisch, dem Verein gehts Finanziell gut und die Meisterschaft kann durchaus unser werden.

    Es dürfte auf der Hand liegen das die damalige Führung der Löwen viel Mist gebaut hat. Stimmt es tatsächlich, dass der Verkehrswert der Arena 40.Mio betrug und Bayern nur 11.Mio für die Hälfte der Anteile Bezahlte, liegt hier eine offensichtliche Diskrepanz vor, die es zu klären gilt! Da ich nicht glaube, dass die Bayern hier die wirtschaftliche Schwäche der Löwen bösartig ausnutzen, um diese über dem Tisch zu ziehen – es kann quasi nur in unserem Interesse sein, dass sich diese Sache klärt.

    Im Grund geht es ja auch nur um den Catering Vertrag – würdet ihr aufgrund der Fehler in der Vergangenheit über Jahre mehr als das Doppelte kaufen und bezahlen müssen, als ihr verwerten könnt!? Warum Honeß hier nicht nachgeben möchte ist mir bis jetzt nicht klar geworden. Es gilt zwar „pacta sunt servanda“, aber mit „goodwill“ der Bayern könnte man ja den Vertrag einvernehmlich anpassen.

    Zuletzt möcht ich noch anmerken, dass ich den Mingablog, abgesehen von der des öfteren verwendeten Wortwahl, sehr gelungen finde.

    Alles Gute & Grüße aus Wien,
    G.

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