Seit 6 Spielen ungeschlagen – Da isse, die geforderte Serie!

Arschlochfans. Bild: Vincent Teeuwen used under CC License

Um´s frei nach Herberger zu sagen: Nach dem Unentschieden ist vor dem Unentschieden! Wieder kein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Um´s positiv auszudrücken: Wir sind seit sage und schreibe sechs Spielen in der Bundesliga ungeschlagen. Ein Wahnsinn! Wenn das nicht die geforderte Serie ist, dann weiß ich es auch nicht. Okay, lassen wir die Unkenrufe.

Insgesamt war das gestern wieder zu wenig. Man muss den Jungs bescheinigen, sich durchaus bemüht zu haben. Aber alles mit einer sehr tief sitzenden Verkrampfung und ohne nennenswertes Selbstvertrauen. Unverständlich, warum dies selbst und gerade nach dem Führungstreffer der Fall war. Welcher im übrigen aller Ehren wert war. So das Ding mit dem schwachen Fuß per Außenrist an Adler vorbeizuschlenzen, da brechen sich 90 % aller Fußballprofis die Haxen bei.

Eigentlich begann das Spiel also ziemlich perfekt für uns. Und dennoch konnten wir keine Sicherheit in unsere Aktionen bringen. Im Gegenteil, leichtfüßig wirkten nach unserem Tor nur die Leverkusener. Erst kurz vor der Pause konnten wir mal wieder ein bißchen Druck entwickeln. Aber nicht ohne selbst damit einen großen Unterschied zu den Pillen zur Zeit aufzuzeigen. Während diese in höchstem Tempo mit 3 – 4 Zügen vor unserem Tor landeten, sah es selbst in den guten Phasen von uns doch alles sehr umständlich und verkrampft aus.

In der zweiten Halbzeit kam von Leverkusen wenig bis gar nichts mehr und wir hatten die großen Chancen, das Spiel noch für uns zu entscheiden. Somit kann man sagen, unter dem Strich ist dieses schiedlich, friedliche Unentschieden schon okay. Wirklich kreativ waren wir dabei aber trotzdem nicht gerade. Das sieht man allein daran, dass Alexander Baumjohann mit einem einzigen Pass (!!), der einigermaßen gescheit aussah, fast als Hoffnungsträger durchging in allen Aussagen nach dem Spiel. Naja…

Aber das sind leider alles fast Randnotizen. Was wirklich hängen bleibt sind wieder mal der (viel zu große) Haufen Arschlochfans, die sich im Stadion die Finger wund gepfiffen und auf´s dreckigste die eigenen Spieler angepöbelt haben, und die verzweifelten Versuche der letzten Aufrechten, dieses zu verhindern. Da wird dann schon mal ein 20 jähriger Müller gnadenlos ausgepfiffen und niedergemacht. Wie unglaublich pervers ist das denn?? Oder es wurde sogar schon nach wenigen Minuten gepfiffen, weil ein Risikoball nicht ankam. Ja wo zur Hölle soll denn da eine Unverkrampftheit herkommen? Wie ich diese Vollidioten hasse, das ist mit Worten kaum auszudrücken.

Das trägt einen sehr großen Teil zu dem Teufelskreis bei, in dem wir uns befinden. Diese Verkrampfung die die Mannschaft hat, wird dadurch noch ins Unermessliche verstärkt. Alles ist im Moment umhüllt von Negativität. Es muss doch wohl zu erwarten sein, dass ein Fan das spürt und mit positiver Anfeuerung der Mannschaft hilft. Aber das klingt mitlerweile schon fast wie aus einer anderen Zeit und völlig realitätsfremd. Mit diesen völlig selbstverständlichen Ansichten ist man ja schon fast ein unbelehrbarer Fußballromantiker, den man müde belächelt.

Aber es will nicht in meine Birne rein, wie abgefuckt man drauf sein muss, mit so einer destruktiven Grundeinstellung in ein Fußballstadion zu gehen. Diese Scheiße hat nicht mal etwas mit dem Sport Fußball zu tun. Ob als Zuschauer oder als Spieler, jeder der auch nur ein bißchen den Fußball versteht weiß, dass man auch und gerade bei mißlungenen Aktionen seine Truppen positiv aufmuntern muss. Die da pfeifen gucken Fußball wie Gladiatorenkämpfe im alten Rom. Sie wollen Hinrichtungen sehen und seien es nur verbale Hinrichtungen. Damit machen sie nicht nur unsere Mannschaft und unseren ganzen Verein kaputt, sondern sie töten den gesamten Geist dieses Spiels. Sie töten alles, was Fußball ausmacht.

Und doch sind sie nur ein Spiegelbild unserer verkommenen Gesellschaft. Diese Menschen gehören nicht nur im Stadion bekämpft. Diese Menschen gehören noch viel mehr im Privatleben bekämpft. Ihre kranken Ansichten tragen sie dort genauso zur Schau. Verachtet sie, mit allem was ihr habt! Reißt sie aus ihrer verlogenen Plastikwelt, wo immer es geht! Dies ist ein gesellschaftlicher Krieg, weit über den Fußball hinaus. Setzt eure Werte gegen die Wertlosen! Loyalität, Treue, Ehrlichkeit. Lebt den Scheiß in allen Bereichen und vermittelt es euren Kindern. Nur so ändert sich mittelfristig etwas. Ansonsten ist der Kampf verloren und auch die feindliche Übernahme des FC Bayern München durch diese Arschlochfans besiegelt. Venceremos!

© 2009 Traumtorschuetze

You´ll never walk alone Trainingsjacke

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18 Kommentare zu “Seit 6 Spielen ungeschlagen – Da isse, die geforderte Serie!

  1. bixente 23. November 2009 um 6:09 pm

    Und vor dem Spiel singen sie alle schön mit: „…weil wir in guten wie in _schlechten_ Zeiten zueinander stehen!“

    Was mich diese Leute ankotzen.

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  2. Mighty Miri 23. November 2009 um 6:59 pm

    Van Bommel hat heute ein eindeutiges Statement abgegeben. Im Pressetalk bei FCB.tv. Er sagt, gerade in diesen Momenten braucht die Mannschaft die Fans. Womit er vollkommen recht hat! Da muss man miteinander, nicht gegeneinander ….

    Was kotzen mich diese drecks Stadtiontourisen an, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben! Denen könnte ich an die Gurgel springen … Pfeifen ist das allerletzte …. da werd ich foxdevilswild menno … wie kann man nur! Das kann ich gar nicht in Worte fassen! Grrrr …

    Weil wir in Guten wie in Schlechten Zeiten zueinander stehen … so lautet das Motto … daran halte ich mich! Bis zum bitteren Ende!!

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  3. Martin 23. November 2009 um 7:16 pm

    guten abend,

    nächste saison wird das ganz sicher besser für den fcb…
    verstehe die fans auch nicht was das soll…

    sehr lustig übrigens:
    Ich wurde gerade auf YouTube fündig:
    Der nächste WM Song zum Mitsingen 🙂

    „11 FREUNDE MUSST DU SEIN“

    Viele Grüße an die Bloggergemeinde!
    Martin

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  4. Gustavo 23. November 2009 um 7:29 pm

    Alles Arschloch außer Mutti!!!

    Wieso ist das bei uns eigentlich immer besonders schlimm?
    Ich kanns nicht nachvollziehen…

    P.S.: Ich finds voll gut daß du den Artikel mit ARSCHLOCHFANS verschlagwortet hast… 🙂
    AAAAAAAAAAARSCHHHHHHLOOOOOOOOOOCHFAAAAAAAAAAAAAANNS
    BLEEEEEEEEEIBT DOOOOOOOOCH BIIIIIIIITTE EEEEEEEEEIIIINFACH
    ZUUUUUUUU HAAAAAAAAAUUUUUUUUSEEE!

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  5. flopper 23. November 2009 um 7:54 pm

    ich muss sagen, bester artikel seit langem. das soll allerdings keineswegs heißen, dass die anderen nicht auch super sind.
    des problem ist doch dass die meisten im stadion keine bayernfans sind. die gehen ins stadion wegen des happening, weil sie sich unterhalten lassen wollen, nicht um ihre mannschaft zuzusehen und sie zu unterstützen.wenn sie dann aber schlecht unterhalten werden fühlen sie sich um ihr geld „betrogen“. da verliert die ganze sache doch ihren sinn. man muss doch nur mal nach stuttgart schauen, die stehen mehr als scheiße da, aber die fans feuern die mannschaft trotzdem an. also mein appell an alle die einfach nur um sich unterhalten zu lassen ins stadion gehen: lieber mal ne kino- oder theaterkarte kaufen!!!!

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  6. Mighty Miri 23. November 2009 um 8:01 pm

    Solche Leute sollen zuhause bleiben! Vor dem TV … da können sie pfeifen so viel sie wollen und müssen sich nicht aufregen, Geld für die Tickets zu bezahlen. Das ist halt nun mal so … das ist eine Chance von 50:50 … und momentan läufts ja eh grad nicht so, dann bleib ich halt gleich zu Hause!
    ICH geh ins Stadion um meine Jungs zu sehen und zu suppporten, no matter what! Egal wie schlecht oder gut sie spielen! Das ist der eigentliche Zweck eines Stadionbesuches. Wenn ich nur die Arena sehen will, kauf ich mir für 5 Euro eine Tour!
    Im Kino bekomm ich mein Geld auch nicht zurück, weil mir der Film nicht gefällt! Den hol ich mir auf DVD, zahl weniger und kann nach der Hälfte ausschalten, wenn er schlecht ist!!
    Da stehen immer noch Menschen auf dem Feld! Keine Maschinen! Ich finde es einfach respektlos!

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  7. Double 23. November 2009 um 9:46 pm

    Das ist nämlich das Problem, Fans (im Stadion) haben wir kaum noch und das ist nicht nur son Spruch.

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  8. elmarinho 23. November 2009 um 10:55 pm

    Ging mir gestern ähnlich wie Dir. Ich kann es immer verstehen, wenn man mal ein wenig austickt, rumbrüllt und seinem Ärger mächtig Luft macht. Aber Pfiffe? Nach nicht mal einem Drittel des Spiels? Das kann und will ich nicht verstehen.

    „Aber ich hab doch 100 Euro für die Karte bei Ebay gezahlt und fahr 400km einfach hierher. Bis ich nach Hause komme, ist es spätnachts und morgen früh muss ich wieder zur Arbeit.“ – so oder so ähnlich schon oft gehört. Dass am Mittwoch nicht ausverkauft ist, freut mich schon fast.

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  9. tomsonite 24. November 2009 um 7:50 am

    ich als nicht bayern fan und fussballinteressierter schaue hier mal gerne rein. ist ein erfrischender blog mit bayern spirit, den ich sonst selten erlebe.

    habe am sonntag leider nur die zweite hälfte gesehen. was sich pfiffe mäßig da abgespielt weiss ich nicht, aber was mir positiv aufgefallen ist, dass nach erstem abtasten nach der pause auch die fans den impuls gegeben haben druck zu machen. habe ich bis jetzt eher selten erlebt, dass impulse vom publikum auf die mannschaft gehen. ausser vielleicht in einem cl viertelfinale. man hat nicht das gefühl das jeder fan weiss, dass ihn die mannschaft verdammt nochmal braucht. das jeder im stadion was dazu beitragen kann. die herrscht eher die „mir wird nix geboten stimmung“.
    ganz ehrlich (ihr armen ersthaften bayern fans) wenn ihr wirklich eine säuberung von erfolgsfans wollt. dann wäre das beste mal eine zeit ohne erfolg. kopf hoch! und natürlich willkommen im leidensdasein eines fussballfans.

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  10. wirwollerotweißetrikot 24. November 2009 um 7:59 am

    Also ich glaube, Ihr macht es euch mit der Kategorisierung „Gute Fans“ und „Erfolgsfans“ zu einfach! Schuld daran haben m. E. auch nicht nur die Erfolgsfans oder Stadiontouristen, wie Ihr sie nennt. Mir gehen die 50 Dauersänger von der Schickeria in „meinem“ Block viel mehr auf die Nerven.
    Deren Dauergesang der immer gleichen Lieder dient meiner Meinung nach nur der Selbstbeweihräucherung.
    Klar, ohne diese emotionslosen Dauergesänge, wäre es vielleicht komplett tot, mir wäre aber eine
    situationsbezogene Anfeuerung zehnmal lieber. Wer mal auswärts in Frankfurt, Dortmund etc. war, weiß was ich meine. Da wird angepeitscht, wenn´s nötig ist, da wird gefeiert, wenn´s angebracht wird!
    Wenn ich als Spieler hundert Mal „Wir sind die Fans von Bayern München“ o. ä. höre, wäre ich auch kurz vorm Einschlafen und so sieht dann zwangsweise auch der Fußball aus…
    Ich hab das ganze in der AA auch schon anders gesehen, aber leider halt nur sehr selten und meist auch nur in der CL.
    Eine kurzes Aufflammen war auch zu erkennen, als der obere Teil des 112ers seine „Erfolgsfans-raus“-Rufe in vehemente Anfeuerungsrufe umgewandelt hat, in einer Situation, in der die Mannschaft wirklich einen Weckruf benötigt hatte.
    Das bringt uns weiter! Nicht die Pfiffe, aber auch nicht die emotionslosen, immer gleichen Dauergesänge…
    Sorry, just my 2 cents…

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  11. Bayern-Fansite 24. November 2009 um 8:26 am

    Zitat: „Eine kurzes Aufflammen war auch zu erkennen, als der obere Teil des 112ers seine „Erfolgsfans-raus“-Rufe in vehemente Anfeuerungsrufe umgewandelt hat, in einer Situation, in der die Mannschaft wirklich einen Weckruf benötigt hatte.
    Das bringt uns weiter! Nicht die Pfiffe, aber auch nicht die emotionslosen, immer gleichen Dauergesänge…“

    richtig, das war der hammer. Da hat mal jeder 100% gegeben und es ging für kurze Zeit ab im Block. Hat richtig Spaß gemacht. Warum nicht immer so?

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  12. elmarinho 24. November 2009 um 8:27 am

    @Wirwollerotweißegtrikot: Da gebe ich Dir absolut Recht. Ich hab mich auch schon über die Dauersänger weiß Gott oft aufgeregt und ihren mantra-artigen Support. Das kann man in so einer Situation genauso wenig brauchen und ich denke, dass gerade dieser Haufen eher nicht zu den „Guten“ gezählt werden sollte, denn die Ultras leben ohnehin in einer eigenen Welt, in der die prinzipielle Ablehnungs- und Dienstleistunghaltung der „Touristen“ ins genau Gegenteil verkehrt wird; gemeinsam ist diesen beiden Gruppen jedoch die „Event-Geilheit“, die sich in vielen Fällen jenseits des gespielten Fußballs befindet.

    Interessanterweise verlagert sich der Unmut der meisten Fans nun von den VIPs im Business- und Logenbereich auf die sog. Touristen vor allem auf der Gegengeraden. Ich bezweifle jedoch, dass ausbleibender Erfolg diese Spezies Zuschauer vertreiben wird, denn schließlich gibt es doch nichts Schöneres, sich am Misserfolg des FCB zu laben, oder?

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  13. mike 24. November 2009 um 10:36 am

    Es bleibt zu hoffen das die Herren Vorstand ein Umdenken in der Fangemeinde fördern. Man sollte eben nicht beim 3. Trainer in einem Jahr und teilweise unwilligen, teilweise verletzungsanfälligen Superstars von CL und Herbstmeisterschaft reden. Vielleicht sollten die Herren einfach mal sagen „Wir müssen in dieser Saison eine Mannschaft formen, und nächste Saison wieder angreifen“. Vielleicht würden dann auch einige der „Erfolgsfans“ draussen bleiben. Und der Trainer kann auf die verschiedenen Spielerindividuen eingehen (Was ich aber mittlerweile bei vG bezweifle).
    Mal ehrlich, die Aktion mit Hitzfeld („Fussball ist keine Mathematik“) und der Verpflichtung von Klinsmann hat uns um Jahre zurückgeworfen. Jetzt denken die gleichen Leute dass wenn man einfach den Trainer austauscht und viel Geld in die Hand nimmt alles gut wird? Bitte nicht vergessen: Fussball ist keine Mathematik, Herr KHR!

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  14. Mittelrang 24. November 2009 um 2:53 pm

    Lese schon seit Monaten mit, genialer Blog wie ich finde. Das musste erstmal raus.

    Ansonsten bin ich nun auch keiner, der irgendwelche Schlachtgesänge anstimmt (sitze im 217er, also seitlich der Südkurve) aber inzwischen halt ich es auch kaum mehr aus. Haben früher die VIPS und VUPS gepfiffen, macht das nun auch der Jahreskarteninhaber aus dem Mittelrang. Als so ein Seppl dann in der 60.Minuten ein lautstarkes „Aufhören“ rausgeschrien hat, bin ich komplett ausgetickt, hab ihm zum Heimgehen aufgefordert und ihm sämtliche Tiernamen dieser Welt gegeben. Der wollte mir zwar weissmachen, dass er FCB Fan wäre (und der hatte nun wirklich Fanutensilien von mehreren Hunder € am Körper) aber trotzdem ist das für mich kein Fan, sondern reiht sich ein in die Ansammlung von herangezüchteten Erfolgsfans, die einem fast die Lust am Fussball nehmen. Ich hoffe, wir alle finden morgen gegen Haifa die richtige Antwort auf das Gschwerl. Es gibt nämlich auch jenseits der Südkurve immer noch jede Menge richtige Bayernfans, denen das Verhalten der Erfolgskasperl gehörig gegen den Strich geht. In diesem Sinne – „Erfolgsfans raus!“

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  15. fcb_usa 25. November 2009 um 2:34 pm

    „Arschlochfans“ & „Erfolgsfans“ … leider nur zu wahr.

    Die Frage ist, was wollen wir „echten“ Fans? Der FCB hat die meisten Fans .. das spuelt natuerlich Geld in die Kasse. Die Eintrittskarten im Stadion machen es ja heutzutage nicht mehr. Merchandising und Fersehrechte, das ist wo die Kohle herkommt. Ohne die „Idioten“ haetten wir weniger Nachfrage. Die Telekom zahlt 25 Millionen pro Jahr um Sponsor zu sein .. „Duravit“ in Freiburg zahlt „nur“ 500,000 pro Jahr. Angebot und Nachfrage!
    Schaut‘ mal auf „transfermarkt.de“ … dort tummeln sich 80% Idioten und „Arschlochfans“ & „Erfolgsfans“ … ABER die zahlen halt auch ihren „Obulus“. Ohne die „Deppen“ koennten wir uns wahrscheinlich Robben und Gomez nicht leisten, allerdings muessen wir sie dann dulden.

    Was ist besser“ Ich weiss es nicht?

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  16. Hugo 25. November 2009 um 4:11 pm

    Erfolg macht sexy
    Ich kann viele Einwände von euch verstehen , möchte aber noch etwas dazu sagen . Ich bin einer der Fans die nicht in der Kurve sind . Ich bin ein sogenanntes Arschloch , und trotzdem Bayernfan und Mitglied . Ich fahre 600 Km pro Weg um in die Arena zu kommen . Das kostet nicht nur Zeit sondern auch viel Geld , da ich meistens meine 2 Söhne mitnehmen darf. So ein Wochenende kostet mir locker 400 Schleifen . Ich habe ein verdammtes Recht darauf eine Mannschaft zu sehen die sich für die Zuschauer den Allerwertesten aufreisst.
    Seit Wochen schaue ich mir Spiele an die ,- und das möchte ich herausstellen – unabhängig vom Ergebnis für den Zuschauer äußerst – ich sage mal – unattraktiv ist . Der Ball wird bis zum geht nicht mehr durch die Abwehr und das Mittelfeld geschoben . Es tut mir um jeden Zuschauer leid . Sogar meine Kids haben keinen Bock mehr sich 7 Std Autofahrt für solch ein gekicke anzutun . Da hilft auch keine Pause bei MC Doof. Wir reden ja immer über die Handschrift von Van Gaal. Wenn das die Handschrift der nächsten Monate ist dann will ich aufs Spiele gucken gerne verzichten . Ich nehme mir heraus auch dann zu pfeifen , wenn diese Spielweise verdammt noch mal zum kotzen ist . Wer uns mit z.b. Stuttgart vergleicht der soll bitte auch auf die Attraktivität des Spiels schauen . Wenn diese Spielweise irgendwann dann mal Erfolg haben würde dann ist sie vielleicht auch mal “ sexy“ Für den Zuschauer wäre sie auch bei Erfolg abtörnend. Wir müssen uns darüber im Klaren sein : Das Problem sind nicht die Spieler – Das Problem ist das System … und diese Spielweise werde ich weiter auspfeifen .

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  17. Static 25. November 2009 um 4:16 pm

    Minga for Bayernpräsident!!!
    100% Agree. Die sollen zu hause bleiben und sich an den Füßen spielen, anstatt im Stadion zu sein.
    Besonders schlimm ist ja, das durch den Audi-Deal wieder mehr Tickets an die Mitarbeiter gehen und die echten Fans wieder leer ausgehen. Dann hast du ausverkauftes Haus aber das Stadion ist nur zu 3/4 gefüllt. Echt traurig sowas :(.

    Ach ja: sieht euch das mal hier an: http://www.welt.de/sport/fussball/article5313080/Bayern-Fans-machen-sich-ueber-ihren-Klub-lustig.html

    Ich verkneife mir mal weitere Worte, da hier auf deinem Blog gesittet diskutiert wird.

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  18. mingarot 25. November 2009 um 4:33 pm

    Also erstmal ganz lieben Dank an alle für die vielen coolen Komplimente. Das freut mich richtig!

    @ Hugo

    Weißt du was wirklich schlimm ist? Nicht dass deine Ausführungen nicht schon schlimm genug wären. Das wirklich Schlimme ist, man merkt richtig in deinen Beschreibungen, wie du das auch noch für stinknormal hälst. Ich kann dir echt nur furchtbar dringend raten am Wochenende mit deinen Kindern etwas anderes zu machen. Wenn nicht mal MacDonald´s mehr hilft…^^

    Ich weiß nicht wie ich es dir näher bringen soll, dass genau du unter anderem das Problem bist, ohne dich zu beleidigen oder mich lustig zu machen. Wie soll ich jemandem, der solch haarsträubende Aussagen als das normalste von der Welt locker daherredet noch erklären, wie schlimm die Ansichten in Wirklichkeit sind?

    Sei mir nicht böse, aber ich hoffe wirklich inständig, dass du und deine Kids bald die Lust verlieren auf die AA. Du kannst ja Fan bleiben, oder halt das was du darunter verstehst. Aber leb das bitte irgendwie anders aus als pfeifend im Stadion.

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