Anspruch und Wirklichkeit. Und wo ist nur die Leidenschaft?

Rest in peace Erfolgsfans! Bild: unusualimage used under CC License

Enttäuschung, Ratlosigkeit, Wut…das Spektrum der Gefühle rund um unseren FC Bayern nach unserer Niederlagen gegen Bordeaux ist breit. Mir geht es nicht anders und aus dieser Gefühlslage heraus auf Ursachenforschung zu gehen fällt schwer. Ich hole mal weeeeit aus.

Sicher hat bedingt durch die Ausfälle von Schlüsselspielern in der Offensivabteilung ein Stück weit die Kreativität gefehlt. Aber das ist nicht mein Ansatzpunkt. Meinetwegen kann man verlieren, wenn man am Ende feststellen muss, dass die Qualität einfach nicht gereicht hat. Aber das setzt eine Sache vorraus, welche uns viel mehr groß gemacht hat als alles andere, auch in Europa: Leidenschaft.

Seien wir doch mal ehrlich. Wir hatten noch nie die besten Einzelspieler Europas, rein auf dem Papier waren wir immer gegen die großen Clubs der Außenseiter. Der Unterschied war, dass wir uns wohl gefühlt haben in dieser Rolle. Heute klaffen da Anspruch und Wirklichkeit völlig auseinander. Im ganzen Verein, vom größenwahnsinnigen Vorstand, über einen in den letzten Jahren herangezüchteten und mitlerweile großen Teil der Fans, bis hin zur Mannschaft. Alle wollen sich unbedingt mit Real Madrid und Manchester United auf einer Stufe sehen. Und so bekommt man gegen eine vermeintliche europäische 1B-Mannschaft wie Bordeaux am Ende nicht mal mehr Kampf.

Wir waren das wie gesagt auch früher nicht, auf einer Stufe mit den ganz Großen. Zumindest nicht auf dem Papier, sondern wenn dann nur wegen Dingen, die mit unserer Einstellung zu tun hatten. Selbst im triumphalen Jahr 2001 waren wir gegen all diese Kaliber nur der Außenseiter. Davor sowieso, mit Ausnahme Mitte der 70er vielleicht. Der erste Denkfehler fängt dann also schon beim Vorstand an, wenn er vor etwa 1 1/2 Jahren vollmundig verkündete, wir wollten „wieder“ in diesen Kreis der besten Mannschaften Europas „zurück“. Wir waren da noch nie. Nur war sich darüber jeder im Verein bewusst in dieser goldenen Vergangenheit.

Niemand hatte damals den Anspruch, den amtierenden französischen Meister mit spielerischen Mitteln schwindelig zu spielen. Die Grundhaltung war eine ganz andere als heute. Solche Gegner entsprachen unserer Augenhöhe und jeder wusste das. Und somit war auch jedem klar, dass wir in jedem Spiel, egal gegen welchen Gegner, mindestens 100 % Kampf abrufen mussten, um auf europäischer Bühne zu bestehen.

Anspruch und Wirklichkeit. Wir könnten auch heute mit der aktuellen Mannschaft bestehen. Sie ist – ebenfalls bedingt durch den wachsend realitätsfremden Größenwahn unseres Vorstands – in weiten Teilen um einiges besser besetzt, als so manche Bayernmannschaft, welche uns in der Vergangenheit würdig bis ruhmreich europäisch vertreten hat. Wahnsinnig viel teurer – auch inflationsbereinigt – ist die aktuelle Mannschaft in jedem Fall. Nur sind die Jungs damals mit einer ganz anderen Grundhaltung auf den Platz gegangen. Zuerst mal dem Gegner den Schneid abkaufen, harte Zweikampfführung und damit Einschüchterung des Gegners. Und darüber hinaus und auf dieser Basis dann die Entwicklung unserer spielerischen Fähigkeiten. Wir konnten uns halt nicht auf irgendwelche Einzelkönner verlassen.

Heute sieht das ganz anders aus. So emotionslos in ein so wichtiges Champions League Spiel zu gehen, wie wir es gestern gemacht haben, das kannst du dir nicht einmal erlauben, wenn du 300 Millionen statt 70 Millionen pro Saison in Stars investierst. Das ist aber nur die Folge einer tiefgreifenden Mißinterpretation des legendären „Mia san mia“ in den letzten Jahren. Früher bedeutete das mit jedem Ballkontakt und in jedem Zweikampf eine gottgegebene Giftigkeit auszustrahlen. Es hatte mit niemals aufgeben zu tun, bis zur letzten Sekunde. In dieser Philosophie steckte also schon, dass wir immer und ständig und in jeder Sekunde um und für unsere Dominanz kämpfen mussten.

Aber diese heutige Mißinterpretation ist nicht in der Mannschaft entstanden, dort spiegelt sie sich nun letztendlich nur wieder. Sie ist definitiv beim Vorstand entstanden. Das ist die Quelle allen Größenwahns. Seit Rummenigge (und zwar genau seitdem) sein imaginäres Zepter schwingt, hat sich die Philosophie unter gleichem Namen mehr und mehr gewandelt. „Mia san mia“ steht heute nun auf dem bisherigen Höhepunkt dieses Prozesses nur noch für „Höher, schneller, weiter“, eine einzige Seifenblase. Es steht für die Idee, sich den Erfolg erkaufen zu können, ja geradezu zu müssen. Und solange sich diese „Mia san mia“-Philosophie nicht zurück zu ihren oben angesprochenen Wurzeln entwickelt, werden wir auch noch mehr Vereinsanteile verkaufen, irgendwann die 50 +1 Regel mithelfen abzuschaffen um auch den letzten Rest des Vereins zu verscherbeln. Weil man auf Krisen immer wieder mit neuen Einkäufen reagieren wird, ohne Sinn und Verstand.

Die schlechte Zusammensetzung der heutigen Mannschaft, die trotz so einiger Einzelkönner und europäischen Topverdienern nunmal gegeben ist, kommt ja auch nicht von ungefähr. Es spiegelt nur diese veränderte Philosophie wieder. Früher mussten wir noch auf unser Geld achten. Zumindest um europäisch einigermaßen mithalten zu können sportlich. Man hat darauf geachtet Typen zu verpflichten, welche zum Verein und unserer Philosophie passen. Man hat klare Ziele verfolgt, wie zum Beispiel rund um die Jahrtausendwende jede Position möglichst gleichwertig doppelt zu besetzen. In den letzten Jahren wurde aber ohne Sinn und Verstand eingekauft. Wie bei einem Managerspiel auf dem Computer wurde da wahllos nach Namen eingekauft und dabei Kohle ohne Ende verbrannt. Teilweise wurde nicht einmal darauf geachtet, ob es überhaupt von der Position des jeweiligen Spielers her in irgendeiner Weise sinnvoll ist. Und so kommt es dann, dass wir wie gestern mit van Bommel, Tymo und Schweinsteiger praktisch drei 6er auf dem Platz stehen haben und den Esprit einer Wanderdüne versprühen. Wir sind auf manchen Positionen drei- oder vierfach besetzt. Auf anderen sind wir praktisch gar nicht besetzt.

Anspruch und Wirklichkeit. Was wir glaube ich alle miteinander verstehen müssen ist, dass wir uns in einem Teufelskreis befinden. Ich fürchte der Vorstand wird schon im Winter auf diese Dinge wieder mit dem Reflex reagieren, noch mehr Geld für neue Spieler auszugeben. Und genau das ist ja auch der Reflex weiter Teile der Fans. Jetzt soll also noch ein 10er von internationaler Klasse verpflichtet werden und DANN wird alles besser. So hör ich viele rufen. Aber genau diese Denkweise ist es, die uns in die jetzige Situation gebracht hat. Um aus diesem Teufelkreis auszubrechen, müssten wir das genaue Gegenteil praktizieren. Das ist meine feste Überzeugung. Nur wenn alle – angefangen beim Vorstand, über die Mannschaft, bis zu den Fans – ihre Anspruchshaltung überdenken, finden wir zu uns selbst zurück. Manchmal muss man einen Schritt zurück machen, um letztendlich irgendwann zwei Schritte nach vorne zu gehen. Und dies ist so ein Fall.

Dies muss allerdings im Vorstand beginnen. Nur mit einer vernünftigeren und auf unsere Wurzeln beruhenden Grundeinstellung und daraus resultierenden Aktivitäten auf dem Transfermarkt, wird man auch wieder eine vernünftigere Struktur innerhalb der Mannschaft bekommen. Und auch nur dann wird man eine Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf dem Platz bekommen. Blind die zig Millionen Jahr für Jahr auszugeben und damit die offensichtlichen Probleme nur zu kaschieren, anstatt sie an den Wurzeln zu packen, ist nicht unser Weg zum Erfolg. Alles und jeden nur unter Marketinggesichtspunkten zu sehen ebenfalls nicht. All das führt nur zu eins: Einer echten Identitätskrise, wie wir sie im Moment erleben.

Anspruch und Wirklichkeit. Das gilt im übrigen auch für die Fans. Enttäuschung, Ratlosigkeit, Wut…nach diesem Auftreten der Mannschaft alles irgendwie verständlich. Aber wenn man in der Niederlage nicht dazu fähig ist eine gewisse Haltung zu bewahren, dann fehlte nicht nur der Mannschaft die Leidenschaft. Das Wort „Leiden“ ist ja nicht umsonst Bestandteil dieses Begriffes. Vielleicht trennt sich jetzt mal die Spreu vom Weizen, entsprechend dem Bild über diesem Artikel. Aber auch das würde mit einer veränderten Grundhaltung des Vorstands beginnen. Solange dieser die Kunden statt Fans mit ihrem Größenwahn heranzüchtet, wird sich da auch bei zeitweiligem Mißerfolg nichts ändern. Auch da bedarf es einer radikalen Rückkehr zu unseren Wurzeln, um diesem Teil des Teufelskreis zu entkommen. Dennoch möchte ich euch folgenden flammenden Blogeintrag eines schreibenden Kollegen empfehlen, der dieses „Haltung bewahren in der Niederlage“ sehr, sehr schön auf den Punkt bringt: Vereinsliebe ist mehr…

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32 Kommentare zu “Anspruch und Wirklichkeit. Und wo ist nur die Leidenschaft?

  1. bayern-fansite 4. November 2009 um 4:54 pm

    1900 % agree

    sehr guter Beitrag

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  2. mucinred 4. November 2009 um 5:01 pm

    Zurück zu den Wurzeln.
    Es geht um Bayern und nicht um ein Produkt.
    Es geht um Fans und nicht um Kunden.
    Es geht nicht ohne Selbstkritik und der Gabe, auch andere Meinungen zu akzeptiern.
    Es geht also nicht mehr mit diesen Vorstand.

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  3. BayernUSA 4. November 2009 um 5:18 pm

    Was fuer ein Spiel! Ich kann deinem Artikel nur 100% ig zustimmen. Es gab keine Leidenschaft, kein Siegeswille, kein Kampf. Es gab nur lustlose, blind umherirrende Spieler die nicht wussten was sie mit dem Ball anfangen sollten.

    Ich bin ein absoluter Unterstuetzer von unserem Trainer, aber er muss sich schon ein paar kritische Fragen gefallen lassen. Die Aufgabe eines Trainers ist es aus den Spielern einen verschworenen Haufen zu machen. Das ist genau das was fehlt. Keiner ist fuer den anderen da. Es gibt keine gegenseitige Unterstuetzung. Ich denke das ist unser Hauptproblem. Ausserdem scheint die Mannschaft alles andere als eingespielt zu sein was schwer zu begreifen ist. Nun ja, ich werde am Samstag gegen Schalke mir vor dem TV die Lunge aus dem Hals schreien und unsere Jungs unterstuetzen. So langsam muss etwas kommen. Leider schwant mir boeses!!!

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  4. Danny 4. November 2009 um 5:49 pm

    Tja mein Freund was soll ich sagen, außer das Du 100% Recht hast!
    Es ist wirklich erschreckend wie sehr sich manche Dinge entwickelt haben, bzw. wie sie sich eben nicht entwickeln. Diese Farb- und Ideenlose Spielweise ist einfach nur noch erbärmlich, und die Ursachen werden immer komplexer.
    So lang der Verein keine Grundphilosophie hat, so lang man sich nicht auf seine Grundwerte besinnt, so lang kann kein Trainer dieser Welt aus der Truppe das machen was wir uns wünschen.
    Wir werden nur noch schneller Spieler verpflichten, noch schneller die Trainer abschiessen, noch schneller in Panik geraten.
    So können wir noch Heerscharen an Spielern, Betreuern und Systemen holen/einstudieren, es wird nix bringen. So lang keiner in der Mannschaft sich auf seinen Job besinnt und sich für diesen den Arsch aufreisst, so lang wird nix passieren.

    Also liebe Millionäre, ich neide euch nicht euer Geld, euren Ruhm und eure Bekanntheit.
    Ich neide euch eins, das Ihr dieses Trikot tragen dürft! Nur verdient es euch auch, und seht es nicht als Selbstverständlichkeit, so wie Ihr es mittlerweile zelebriert!
    Ich beneide euch darum das Ihr Teil von etwas sein könnt, wo man in Jahren noch Ehrfurchtsvoll eure Namen nennt.
    Der FCB ist nicht nur euer Arbeitgeber, sondern eure Bühne um euch unvergessen zu machen, begreift es doch endlich.
    Ihr macht euch nicht unsterblich nur weil Ihr dieses Trikot tragt, und der Trainer euch aufstellt. Ihr macht euch unsterblich wenn Ihr was in diesen Farben erreicht und alles aus euch rausholt, weil Ihr die besten sein wollt.
    Dieser Wille unterscheidet Mittelmaß von Klasse, dieser Wille ist der Grundstock jedes Erfolges, dieser Wille ist das was uns von den anderen unterschieden hat…

    Ehrfurcht verspüre ich bei keinem eurer Namen…

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  5. elmarinho 4. November 2009 um 5:54 pm

    Ja, dem Artikel kann ich auch nur zustimmen. Irgendwie bin ich immer noch fassungslos und auch irgendwie zwiegespalten. Sicher, ich werde auch wieder am Samstag im Stadion stehen und meine Mannschaft unterstützen. Mir würde es auch nie einfallen, meinen Schal in den Dreck zu werfen oder der Mannschaft den Mittelfinger zu zeigen. Pfeifen finde ich auch Banane, zumindest wenn’s schon nach 10 Minuten passiert. Irgendwie kann ich manche – sagen wir mal – Unmutsbekundungen durchaus nachvollziehen. Man selbst ist leidenschaftlich und reißt sich emotional alle paar Tage den Arsch auf, und dann muss man zusehen, wie einem von der Mannschaft nichts gegeben wird. Und ich rede hier nicht von einer Kundenmentalität, nach dem Motto: Ich habe gezahlt, ich will jetzt was sehen. Diese Kundenmentalität ist sowieso Blödsinn. Ich kann mich an kein einziges Mal erinnern, dass ich nichts bekommen haben, wenn ich für den Fußball Geld ausgegeben habe.

    Es für mich die persönliche Enttäuschung, die einfach überwiegt. Da glaubt man an die eigene Mannschaft, hofft und bangt, verteidigt (bei aller berechtigten Kritik) den FCB gegenüber Anderen bis aufs Messer – und dann stehen da ein paar Hanseln auf dem Platz, die genau das vermissen lassen: Leidenschaft.

    In Selbstmitleid oder Ähnlichem möchte ich mich sicher nicht suhlen, aber solche Klatschen und vor allem ihr Zustandekommen haben halt eine ganz andere Wirkung. Vor Schnellschüssen möchte ich allerdings auch warnen; man sollte diese Art von Niederlage vielmehr als Chance sehen, da man gestern schon deutlich erkennen konnte, auf wen man sich im Ernstfall noch verlassen kann. Spieler wie Tymo, van Bommel oder Schweinsteiger grätschen wenigstens noch, zeigen Einsatz, Willen und, ja, Leidenschaft. Das war gestern allerdings sicher nicht bei allen der Fall. Jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß mit Sicherheit, wer gemeint ist.

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  6. mingarot 4. November 2009 um 5:57 pm

    Großer Sport, Danny!! Das müsste man eigentlich an unsere Kabinentür hängen.

    @ Elmarinho

    Jap, ich fühl mich genauso.

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  7. Static 4. November 2009 um 6:15 pm

    Zu deinem und dem anderen Blogeintrag kann man nur zu 110% zustimmen. Trifft so ziemlich die ganze Sache.

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  8. antikas 4. November 2009 um 6:28 pm

    Hitzfeld:„Bayern muss ja das Spiel gewinnen. Von daher verstehe ich nicht, warum man hier nicht das Tempo erhöht, den Rhythmus erhöht. Warum man nicht, wenn mal die Gelegenheit da ist zum Kontern, schnell in die Spitze spielt. Man spielt wieder quer, wieder zurück, versucht es mit ganz gemächlichem Spielaufbau. Und so kann man natürlich Bordeaux nicht auseinander nehmen.“

    Und das trifft für mich viel eher das Kernproblem. Rasenschach statt Tempofussball.
    Das die Jungs Fussball spielen können, wissen wir alle, sie zeigen es oft genug. Sie zeigen es nur nicht konstant. Warum? Weil der Trainer es nicht aus ihnen rauskitzelt, oder weil wir nur satte Fussballmillionäre haben? Schwer zu beantworten.

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  9. Michael 4. November 2009 um 6:42 pm

    AMEN!!!!!

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  10. Mighty Miri 4. November 2009 um 6:47 pm

    Ich weiß immer noch nicht, was ich sagen soll!
    Ich saß gestern auf dem Sofa und hab geheult – aber nicht aus Entäuschung, sondern aus Wut!
    Das ist nicht mein FCB! Das ist keine Ahnung was, aber nicht mein FCB!

    Ich schließe mich 100% deinem Beitrag und dem von Danny an! Respekt! Das trifft es so ziemlich genau auf den Kopf!

    Ich halte van Gaal immer noch für den richtigen Trainer! Und er hat heute auch auf der PK ein paar sehr gute Sätze von sich gegeben! Und alle Achtung, dass er sich der Presse stellt!
    Drum heißt es jetzt, zusammenhalten! Van Gaal wird die richtigen Worte finden!

    Was ich mal für eine gute Sache halten würde – ein Gespräch Fans – Spieler des FCB! Damit die mal live hören, wie wir denken und fühlen, und was es heißt, für den FCB zu spielen und Fan von dem Verein zu sein! Und mit welcher bedingungslosen Liebe die Fans hinter den Spielern und dem Verein stehen. Das es ihre verdammte Pflicht ist, sich dafür den Arsch aufzureißen!

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  11. Stephan 4. November 2009 um 8:01 pm

    Also ich find an dem ganzen Schlamassel ist allein der Trainer schuld. Ist mir unbegreiflich wie man in so einer kurzen Zeit so viele Fehler machen kann. Das hat meiner Meinung noch nicht mal Strahlemann hinbekommen. Er hats doch tatsächlich geschaft den anfangs super spielenden Mario Gomez ein Selbstvertrauen zugeben, das der wahrscheinlich noch nicht mal das leere Tor treffen würde. Bei Tymo ist es ähnlich…ganz zu schweigen von Rensing. Die Aufstellungen werden von mal zu mal anders/schlechter…da spielt Klose mal als 10er, Schweinsteiger als defensiver Mittelfeldspieler und Lahm auf der rechten Seite. Außerdem ist nicht nur der Vorstand für den schlecht zusammen gestellten Kader verantwortlich. Die zwei Gurken Pranjic u. Braafeid hat hat ja wohl der „tolle“ Trainer angeschleppt und Lucio wurde von ihm vergrault. Das du schreibst das viel zu viel Geld in den letzten Jahren ausgegeben wurde verwundert mich, weil ich deine Texte wo Robben/Gomez verpflichtet wurden noch gut in Erinnerung habe.

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  12. mingarot 4. November 2009 um 8:16 pm

    Wo hat Tymo denn gut gespielt?? Und wenn ich deine Argumentation so lese, dann warst du bestimmt nie ein Freund Rensings. Den anzuführen ist ziemlicher Opportunismus.

    Was meinen Text beschreibt geht weit über einzelne Spieler hinaus. Van Gaal hat Pranjic und Braafheid sicherlich nur als Ergänzungsspieler mitgebracht. Was erwartest du? 11 Spieler der Preisklasse Ribery?

    Gegen sinnvolle Verstärkungen habe ich auch kein bißchen etwas. Und Robben und Gomez waren ganz klar sinnvolle Verpflichtungen. Wo da jetzt der logische Bruch sein soll erschließt sich mir nicht so ganz. Das Geld wurde an ganz anderer Stelle verbrannt.

    Was man kritisieren kann ist, WANN z.B. ein Robben geholt wurde. Nämlich als Antwort darauf, dass es nicht so lief wie gewünscht. Und da setzt meine Kritik an. Reflexartig auf Krisen auf diese Art und Weise zu reagieren ist völlig Banane. Es fehlt eine klare Einkaufsstrategie.

    Übrigens…Schweinsteiger ist 10 mal mehr defensiver MF-Spieler denn offensiver. Und Lahm wollte unbedingt auf die rechte Seite. Und so langsam schwant mir, dass das seine Bedingung war, damit er nicht zu Barca geht. Und Lucio hat sich leichter vergraulen lassen, als deine Argumentationen wiegen. 😉

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  13. antikas 4. November 2009 um 8:44 pm

    Woher weisst du denn das Pranjic und Braafheid nur Ergänzungspieler sein sollen?
    Und warum stehen sie dann ständig in der Startelf? Ihre Leistungen geben das jedenfalls nicht her.

    Ribery soll angeblich beim Vorstand vorstellig geworden sein, um sich dafür stark zu machen ,das Lahm wieder auf links geht.
    Einerseits natürlich toll, das Ribery sich Gedanken macht, andererseits scheint das Verhältniss zum Trainer dann doch nicht so toll zu sein, wenn er die Befehlskette durchbricht und den Trainer übergeht. Immer vorausgesetzt die Geschichte stimmt.
    Aber Uli H. hat bestätigt das Ribery bei ihm war. Er wollte nur nicht damit rausrücken worum genau es ging.

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  14. mingarot 4. November 2009 um 9:00 pm

    Männer…habt ihr meinen Artikel überhaupt gelesen? Ich sehe die Probleme weit tiefer verwurzelt. Auf eine Trainerdiskussion lass ich mich nicht ein.

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  15. Cpt. Spaulding 4. November 2009 um 9:31 pm

    Starker Artikel WM und auch ein starker Beitrag von Danny!

    Eigentlich ist schon alles gesagt. Es läuft was grundlegendes falsch bei uns und das nicht erst seit gestern.

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  16. olchemist 4. November 2009 um 10:05 pm

    Auch wenn’s dem mingaroten Baron nicht gefällt, glaube ich seit gestern auch, dass es am Tulpeng(ener)aal liegt. Das verquere Geschiebe und die Rückpassstaffetten von Schweini waren doch ganz klar die taktische Arschroute. Die Jungs dürfen den Ball nicht verlieren, weil wenn man den Ball hat fängt man auch kein Tor. Selber Tore zu schießen kommt in dem Konzept nicht vor. Deswegen haben mit Bommel, Tymo und Schweini auch drei 6er auf dem Platz gestanden. Deswegen verliert man auch wegen eines blöden Freistoßes. Kontrollierte Offensive ohne Offensive. Wann hat der Schweini denn das letzte mal einen Ball nach VORNE gespielt? Altintop spieltwohl nicht weil er auch mal auf’s Tor schießen würde.

    Ach und wenn ich das Geheule höre, dass Robbery verletzt sind. Also ob der Rest keine guten Fußballer wären. SO EIN MÜLL.

    Naja nach dem Spiel wird der Aal was ändern müssen. Hoffen wir das Beste!

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  17. mingarot 4. November 2009 um 10:27 pm

    Schweinsteiger hat die einzigen beiden gefährlichen Bälle in die Spitze gespielt. Auf Toni, der frei auf´s Tor läuft und auf Robben mustergültig in die Schnittstelle. Von den anderen kam gar nix. Warum ausgerechnet Schweinsteiger rauspicken?

    Mit so Begriffen wie Arschroute brauchst mir eh nicht kommen. Mit der populistischen Scheiße bist du hier falsch. Genauso wie, dass Tore schießen im Konzept nicht vorkommt. Klar, hat van Gaal verboten. So ein Scheißdreck, echt!

    Und zeig mir mal bitte wo hier Robbery auch nur erwähnt wurden?!

    Da fällst echt vom Glauben ab bei manchen Leuten…

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  18. antikas 5. November 2009 um 4:27 am

    38 Mal spielten sich die Innenverteidiger Holger Badstuber und Martin Demichelis während der 90 Minuten den Ball quer zu, ihre Gegenüber Michael Ciani und Marc Planus kamen gerade einmal auf vier Zuspiele zueinander. Ein Kurzpassspiel nach vorne dagegen fand kaum statt: Der linke Außenverteidiger Edson Braafheid spielte während seiner 60 Minuten Dienstzeit keinen einzigen Pass auf den linken Mittelfeldspieler Pranjic, auf der rechten Seite brachte es Philipp Lahm auf gerade einmal drei Zuspiele zu Schweinsteiger – dafür passte Lahm sieben Mal zurück auf Torhüter Hans-Jörg Butt.
    Bayern hatte aber 60% Ballbesitz.Das ist viel für ein Cl Spiel. Ordnung war da, aber geholfen hat sie nicht.
    Diese Zahlen lügen nicht. Und sie belegen wie falsch vG´s Taktik ist.
    Du willst ne Grundsatzdiskussion über den FCB starten, aber das naheliegendste Problem ignorieren. Das haut nicht hin.
    Hier geht es auch nicht darum , den Trainer austauschen zu wollen, sondern auch seine Arbeit kritisch zu hinterfragen.

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  19. Ralf Nickel 5. November 2009 um 7:14 am

    dein Artikel ist sehr gut, und gibt viele Probleme von heute wieder! Nur der Trainer sagte ja, die Mannschaft ist der Star und nicht nur ein Spieler! In den grossen Mannschaften von Bayern gab es immer Ausnahmespieler die Verantwortung auf und neben dem Platz übernahmen.Heute gibt es nur doch „Zwerge“ auf dem Platz, ohne Ribbery,Robben und Müller fehlt jegliche Kreativität auf dem Platz, von Leidenschaft und Kampf ganz zu schweigen. Verliert heute einer den Ball (fast bei jedem Pass in die Spitze)bleiben sie stehen oder faulen den Gegenspieler weil er Gedankenschneller war und so den Ball bekam. Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft sind Voraussetzungen im Fussball um andere schlagen zu können, aber die sind bei Bayern im Moment nicht vorhanden. Was ich auch vermisse und keiner Anspricht: Wo sind die Flankengeber die einen Stürmer ermöglichen Tore zu machen!! Lahm der Hundert Flanken schlägt und keine auf den Mitspieler kriegt ist erbärmlich! Braafheid,Pranjic,Schweinsteiger und alle die es noch versuchen sind auch nicht besser! Wenn man bedenkt das es ihr Beruf ist mit dem Ball umzugehen, frage ich mich ob sie nicht den falschen Beruf haben. Man stelle sich vor ein OP-Arzt soll mit dem Skalpell einen Schnitt am Bauch machen und schneidet dabei noch die „Eier“ mit ab. Von Profis die Millionen verdienen, (gönne ich ihnen wenn die Leistung stimmt)kann man verlangen das sie den Ball auf den Punkt zu ihren Mitspielern bringen, das ist aber selten der Fall. Die Einkaufspolitik der letzten Jahre ist das sie fast nur „Schrott“ kauften, die guten Spieler spielen in England,Spanien,Italien und selbst noch in Frankreich.
    Die Schuld gebe ich aber auch den Medien!! Wenn ein Nachwuchsspieler aus Deutschland einen Fehler macht wird er vom Reporter zerrissen! Macht ein Ausländer einen Fehler, kommt das mal vor. Man sollte unseren jungen Spielern die Chance geben spielen zu dürfen und auch mal einen Fehler zu machen, daraus lernen sie und können zu gestandenen Fussballern werden. So bekamen wir unsere grössten Stars im Fussball. Heute braucht man ja Namen um international mitzuhalten, aber 2001 hatte man auch keine so grossen Namen im Kader und gewann trotzdem die Championsleague. Ich bin und bleibe Bayernfan auch wenn sie mal mehrer Jahre nicht immer oben dabei sind, aber die Bayern Bosse sollten mal ihre Philosophie überdenken und mehr der Jugend von Bayern vertrauen,so würde vielleicht mal wieder das Mir san mir Gefühl entstehen und die Identifizierung mit dem Verein stattfinden, aber was wissen wir schon von Fussball, heute geht es nur noch ums Geld……..

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  20. Hugo 5. November 2009 um 9:44 am

    Hallo Sportsfreunde ,
    ich habe im letzten Jahr oft im Stadion gesessen und mir die Spiele des FCB angeschaut. Man sitzt da , ärgert sich über ein schlechtes Spiel und über die 600 Km die man wieder gefahren ist. Immer wieder in den Gesprächen mit den “ Leidensgenossen neben mir , stellt sich heraus . 1) Wir brauchen einen neuen Schnapper . 2) Oddo als Linksverteidiger ist auch zu ersetzen .
    Was ist passiert? Genau diese Schlüsselpositionen wurden durch den Vorstand nicht erneuert. Jeder Journalist und Laientrainer wusste es nur unser Vorstand nicht . Es werden 2 „Linke“ geholt . Im Sturm haben wir klasse Leute und Olic hatte auch schon unterschrieben – es wird dann noch Gomez für 30 Mio geholt . Der einzigste Kreativspieler wird nach Hamburg abgeschoben und man wundert sich , daß nichts mehr läuft. Ich habe lange hinter dem Vorstand gestanden , aber mit welcher Arroganz Uli & Co das Alles ignorieren ist schon dreist.
    Ich mache den Stürmern überhaupt keine Vorwürfe . Es kommen doch keine Bälle nach vorne . Kommt Phillip denn einmal im Spiel auf die Grundlinie. Wie kann man sich in sämtlichen Interviews über das Handspiel in der 37 inute aufregen , wenn man nur 3 Chancen in 90 Minuten hat . Wenn mann 15 Chancen im Siel hat , dann geht auch mal einer rein. Nach vorne läuft doch nichts !
    Ich habe jedes Pflichtspiel in dieser Saison gesehen , und ich muß sagen , daß unser Club vorsichtig gesagt sehr unattraktiv für die Zuschauer spielt . Die Vereisspitze beweihräuchert sich für 60% Ballbesitz ( Dominanz ) Die Kugel wir bis zum Erbrechen hinten herum gespielt und zieht sich wie ein Kaugummi durch Abwehr und Mittelfeld . Ich habe gedacht sid Derwall und Ribbeck sei das in Deutschland verboten . Wir haben zwei Schritte zurück gemacht. Ich warne davor die Situation schözureden . Wir sind nicht nur Mitläufer in Europa sondern auch in der Buli.Also aufwachen „ihr da oben“

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  21. Raimond92 5. November 2009 um 11:07 am

    Vorneweg erstmal ein echt gelungener Beitrag, wobei ich in einem Punkt doch eine bisschen andere Meinung vertrete.

    Ich denke nämlich, dass wir in der nächsten Winter/Sommerpause doch groß einkaufen sollten, aber auch groß ausmisten. Ich denke, es wäre das beste, auf den Positionen, wo zurzeit immer nur irgendwelche Ratlosigkeitseinkäufe getätigt werden, mal richtig mit Plan vorzugehen (vor allem Ausßenverteidigung, wenn Lahm mal verletzt is brennts lichterloh). Es bringt einfach nichts, nur gute Spieler zu kaufen, die sich auf ihren Positionen ständig auf die Füße treten, siehe Van Bommel/Tymoshchuck, Klose/Toni/Gomez. Von diesem Gesichtspunkt war der Wechsel vom Lucio in gewisser Weise schonmal die richtige Richtung, auch wenns schade is, so nen „Typen“ abzugeben, genauso wies bei Toni bald wahrscheinlich sein wird.

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  22. mingarot 5. November 2009 um 11:33 am

    @ Raimond92

    Da geb ich dir Recht. Ich meinte das ja nicht so, dass wir nie wieder Spieler kaufen sollten. Nur muss unbedingt ein Plan dahinter stecken. Er muss von der Position her zu uns passen (Rechter Verteidiger z.B. ist nach wie vor sehr wichtig), er muss natürlich eine gewisse Qualität mitbringen, aber er muss auch vom Charakter her zu uns passen. Das sind die Kriterien und nicht von welchem Verein er kommt, wie teuer er ist oder was für einen klingenden Namen er hat, wie das die letzten Jahre der Fall war.

    Den Kader auszumisten ist fast noch wichtiger, ja. Wobei die Spieler natürlich auch weg wollen müssen, kündigen kannst du sie ja nicht.

    @ Antikas

    In van Gaals taktischen Plan ist sicher nicht vorgesehen, dass die Spieler keine Eier haben. Er hat auch sicher niemandem verboten mal ins Dribbling zu gehen. Natürlich starte ich eine Grundsatzdiskussion über den FCB, denn genau da liegen unsere Probleme. Alles andere ist zu oberflächlich. Selbst wenn wir Gott als insgesamt vierten Trainer im Jahr 2009 verpflichten würden, auch er hätte mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Rummenigges Größenwahn hat uns hier hin gebracht. Und Uli ist mitgehangen und mitgefangen. Nur wenn die zur Vernunft kommen (bei Kalle wohl völlig unmöglich) werden wir wieder einen gesunderen Weg einschlagen.

    Fußball ist keine Show und der FCB ist kein Produkt. Das gilt es zu verstehen und dementsprechend zu handeln. Nur dann ist wieder wichtig auf´m Platz, anstatt nur alles drum herum.

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  23. zechbauer 5. November 2009 um 12:43 pm

    @mingarot: Zustimmung von meiner Seite. Guter post.

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  24. Static 5. November 2009 um 2:51 pm

    @Mingarot

    Ja, stimmt, der Charakter muss natürlich passen. Damals Jancker und Elber, ein kongeniales Duo war das doch. Der eine der Sturmtank, und der andere der Ballartist. Das waren noch Zeiten (jetzt rede ich schon wie ein Oldie *lach*).
    Aber jetzt ist jetzt, da heißt es doppelt ranklotzen und Gras fressen.

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  25. antikas 5. November 2009 um 4:13 pm

    @mingarot:Er nimmt den Spielern aber die Eier. Keiner traut sich was. Wie Lizarazu sagte: „Mann kann Spieler des FCB nicht wie Kinder behandeln.“Genau das tut vG aber. Sitzordnung, Kleiderordnung. Wenn ich sowas höre wird mir anders.

    Und bist du sicher das vG den Spielern das Dribbling nicht verboten hat? Er ermuntert sie jedenfalls ganz sicher nicht dazu..

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  26. mingarot 5. November 2009 um 4:33 pm

    Klar bin ich mir sicher. Sonst würd ich´s doch nicht schreiben. 😉

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  27. antikas 5. November 2009 um 4:51 pm

    @Mingarot: Topantwort:-)
    Hoffen wir das Beste. Aber machen wir uns nichts vor. Die nächsten beiden Spiele gegen Schalke und Leverkusen entscheiden über vG ´s Schicksal.
    Die Verantwortlichen werden nicht nochmal bis zum letzten Drücker warten.

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  28. mingarot 5. November 2009 um 5:31 pm

    Die Verantwortlichen…da sagst du ungewollt genau das Richtige. Nach der Anzahl von Trainern die man dann verbrannt hat, plus die ganze Kohle die investiert wurde, da muss dann auch mal gefragt werden dürfen, ob da noch die Richtigen am Werk sind. Höher, schneller, weiter wie Rummenigge den FCB sieht ist jedenfalls definitiv gescheitert. Ich kann es nur nochmal sagen, der Verein muss sich wieder auf sich selbst besinnen, anstatt in allen Bereichen dämliche Luftschlösser zu bauen. Und dazu bedarf es zumindest einer Machtverschiebung weg von Rummenigge im Verein. Zumindest…

    Das sind unsere Probleme und nicht ob es eine Kleiderordnung in der Mannschaft gibt.

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  29. antikas 5. November 2009 um 6:20 pm

    @Mingarot: Richtig . Es ist Scheissegal welche Klamotten die Spieler tragen, oder ob Physiotherapeuten mit am Spielertisch sitzen. Aber mit genau solchen Millimeterfickereien verschwendet vG seine Zeit. Und das ist kein Rummeniggeproblem.

    Und wieviele Trainer haben andere Vereine denn verbrannt nach einer langjährigen Trainerära? Das ist doch völlig normal.
    Mal ganz abgesehen davon, das vG für europäische Topvereine schon vorher verbrannt war. Wenn man unserem Vorstand einen Vorwurf machen will,dann höchstens den, das sie unbedingt einen populären Namen verpflichten wollten. Vielleicht hätte der Verein sich auf sich selbst besinnen sollen, und eine kleinere Lösung wählen sollen.

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  30. mingarot 5. November 2009 um 6:37 pm

    @ Antikas

    Das ist ja rethorisch nicht ungeschickt, eine kleinere Lösung als van Gaal zu fordern, indem du es geschickt mit dem verknüpfst, was ich die ganze Zeit fordere, nämlich Besinnung. Da legst mir mal wieder was in den Mund, was überhaupt nicht meiner Meinung entspricht. Du weißt genau, dass ich auf diese rethorischen Tricks äußerst allergisch reagiere. Aber da ich heute irgendwie in mir selbst ruhe frag ich dich einfach: Warum nutzt du deine zweifelsfrei vorhandenen rethorischen Fähigkeiten nicht mal für positive Dinge? Das ist eine sehr destruktive Form der Diskussion, die du damit herausforderst, weil sie sich zwangsläufig dann im Kreis drehen muss.

    Und bei mir kommst damit eh nicht weit, da musste bißchen früher aufstehen Freundchen. 😀

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  31. antikas 5. November 2009 um 6:59 pm

    Ja. Rhetorik ist unser Freund, Freundchen.:-)

    Ich sehne mich nach einem guten Trainer für den FCB ,der Konstanz in den Verein bringt , genau wie du. Ich glaube bis dahin ticken wir gleich.

    Meine Wunschlösung wäre Mourinho gewesen. Aber der galt als zu schwierig. Lächerlich .
    Der war den Bossen einfach zu gross.

    Also hat man sich für die spektakuläre Lösung entschieden. Bäcker . Mit fatalem Ergebniss.

    Danach hat man sich für einen abgebrannten ehemaligen Toptrainer entschieden, der seine besten Jahre hinter sich hat. Wieder mal ein Experiment.
    Ich hab ganz grosse Sorge, das der es sich, schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ,mit den Spielern verscherzt hat. Du noch nicht. Man wird sehen , wer recht hat.

    Ich denke aber ,das wir beide im Prinzip das Gleiche wollen, insofern: Ich hab den Krieg nicht gewollt.:-)

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  32. NWS 7. November 2009 um 2:09 pm

    Lesenswertes Interview mit Philipp Lahm: http://www.sueddeutsche.de/sport/367/493712/text/

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