Archiv für den Monat März 2009

Schweinsteiger Countdown

Bild: Steffe used under CC License

Loddar geht der Kackstift! Nur noch 87 Länderspiele bis Bastian Schweinsteiger Rekordnationalspieler ist…

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Deutschland Retro Shirt Shop - Bei der WM gibt´s keine Schmerzen

Interview mit Uli Hoeneß Teil 2

Unaufhaltsam. Hoffentlich nicht auch für den Verein. Bild: nicholas macgowan used under CC License

Im zweiten Teil des BILD Interviews spricht Uli Hoeneß über den bevorstehenden Kampf um Ribery, die Neuzugänge Timoschtschuk und Olic, über Rensing, seine romantische Affäre mit Klinsmann und die Wichtigkeit der nächsten Aufgaben gegen Wolfsburg und Barcelona.

Ribery soll also mit allen Mitteln gehalten werden. Aber er sagt offen wie schwer es wird dessen Berater davon zu überzeugen auf eine Stange Geld im Fall eines Wechsels zu verzichten. Und dann möchte man es darauf ankommen lassen und in der Saison nach der sein Vertrag ausläuft diesen verlängern? Das kann man sich doch abschminken. Wenn er ablösefrei gehen kann, dann streichen die Berater doch ungleich mehr bei einem Wechsel ein. Und werden dementsprechend einen Wechsel definitiv forcieren. Im Fall Ribery geht es da ja nicht gerade um Peanuts.

Auch wenn es unpopulär ist das zu sagen, aber dann verkauft in doch nächste Saison für 60 Millionen. Manchester City ist bestimmt so blöd so viel auf den Tisch zu legen. Bevor das alte Ballack-Spiel in der Saison 2010/2011 dann mit Ribery anfängt sollte man das Geld mitnehmen und aus die Maus. So sehr ich Ribery auf dem Platz bewundere, so überzeugt davon bin ich, dass er seine Freunde und Familie reich macht wenn er kann. Und das geht nur mit einem Wechsel und den verbundenen Summen die dann die Besitzer wechseln.

Timoschtschuk wird also ein Beckenbauer. Aha! Hoffentlich hat sich bis zu Uli rumgesprochen, dass der Kerl schon 30 ist wenn er zu uns kommt. Ich glaub von werden kann da keine Rede mehr sein. Außerdem spielt er eher wie Matthäus. Aber der Name ist ja ein rotes Tuch mitlerweile, vor allem unter dem derzeitigen Zepter vom Californischen Grinsebäckchen.

Dem man auch hier mal wieder die Treue schwören musste. Aber zwischen den Zeilen kann man merken, wie heikel die Situation zwischenzeitlich war und wieder werden könnte. Ich glaub dem Uli, dass er mit keinem anderen Trainer gesprochen hat. Allerdings nur weil die Kombination Breitner/Henke ja anscheinend schon fest stand, wie unschwer durch den Druckfehler des Kickers festzustellen ist. Wir müssen uns für die Champions League qualifizieren, auch im Kampf um Ribery. Da sieht man mal was da alles dran hängt. Und das würde im Notfall nicht auf´s Spiel gesetzt. Ich bin der ganz festen Überzeugung, Klinsmann ist zweimal gerade so haarscharf von der Klinge gesprungen. Aber so sind sie die Schlangen. In der allerletzten Sekunde winden sie sich immer noch irgendwie raus.

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Interview mit Uli Hoeneß

Ach was sind wir nicht alle schön schwul. Bild: howie_berlin used under CC License

Wer es noch nicht gelesen hat, heute in der BLÖD gibt es ein recht interessantes Interview mit Uli, in dem er über die Probleme mit der Nationalmannschaft spricht, Oliver Kahn und dessen Flirt mit den Gashuren und über die Suche nach seinem Nachfolger als Manager des FC Bayern.

Was die Nationalmannschaft betrifft ist das irgendwie schon alles ein bißchen merkwürdig. Die gleiche Diskussion gab es doch bereits als Klinsmann noch Bundestrainer war. Damals stand der auf der anderen Seite. Sollte doch eigentlich möglich sein, dass man da auf kurzen Wegen einen Konsens erzielen kann. Aber trotzdem kocht irgendwie jeder weiterhin sein eigenes Süppchen. Es birgt schon eine gewisse Ironie, wenn da wie vor der WM von Passgeschwindigkeit und all dem bescheuerten Schnick Schnack die Rede ist, ein Horn in das Klinsmann damals kräftigst mitgeblasen hat und ein Anspruch mit dem er bei uns angetreten ist, diese zu verbessern. Und nun steht er auf der anderen Seite und darf mitkotzen über das hochnäsige Geschwafel der Schmierhoffs und Konsorten. Ich find´s witzig, aber ich hab auch einen besonders schwarzen Humor.

Über das Thema Oliver Kahn und Schalski werde ich hier nochmal etwas ausführlicher schreiben wenn die Zeit es erlaubt. Da steckt eine Menge drin, was auch viel über den FC Bayern und seinen eingeschlagenen Weg beinhaltet. Da lohnt es sich mal etwas genauer hinzugucken.

Die Namen im letzten Absatz des Interviews zum Thema Manager-Nachfolge geben allerdings Grund zur Hoffnung. Zum ersten mal ist dort konkret die Rede davon, dass die nächste Bayern-Generation das Schiff übernehmen sollte. Etwas für das ich und viele andere seit geraumer Zeit kämpfen und was man mit den Klinsmännern und dem Sonnenköniggebahren der Rummeniges in weite, weite Ferne gerückt sah. Ich hoffe da folgen auch Taten und es wird alles und wirklich alles unternommen um die Scholls, Jeremies und Kahns einzubinden. Was Nerlinger zwischen diesen Namen zu suchen hat ist mir allerdings ein Rätsel.

Es wird insgesamt eine sehr große Richtungsänderung geben müssen, wenn das zur Realität werden soll. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies bei den derzeitigen Machtverhältnissen im Verein möglich wäre. Ein Oliver Kahn wäre so ja nur ein Handlanger um Klinsmanns „Ideen“ umzusetzen, zu verteidigen und schönzureden. Aufgrund der Vorgeschichte zwischen den beiden und vor allem auch weil er komplett andere Vorstellungen von Fußball hat als die amerikanische Heuschrecke, könnte er das niemals mit Überzeugung tun. Eine unmögliche Konstellation. Diese erwürdigen Namen einzubinden würde also bedeuten sich vorher von dem sind-wir-nicht-alle-schön-schwul-Klinsmann-Weg zu verabschieden und wieder zur Einfachheit und Ehrlichkeit des Fußballs zurückzukehren. Was mit Sicherheit der einzig richtige Weg wäre.

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Mit halber Kraft zur Meisterschaft

Der Bayernzug rollt. Bild: mdid used under CC License

Tja, was gibt´s da groß zu sagen zu dem Spiel gegen Karlsruhe? Stark angefangen und noch stärker nachgelassen vielleicht. Oder einfach das wir drei Punkte mitgenommen haben und alle Herthaner seit diesem Wochenende das große Rechnen anfangen. So sehr das hinter der eher dürftigen Vorstellung unserer Mannschaft verwischt, ich bin mir sicher an diesem Wochenende hat Berlin die Meisterschaft verspielt und der Titel führt auch dieses Jahr nur über den sagenumwobenden FC Bayern München.

Gewagte These? Ich finde nicht. Die haben jetzt in der Länderspielpause zwei Wochen Zeit sich die Tabelle anzuschauen. Und mit jedem Tag werden die Gedanken an den näherrückenden FC Bayern mehr werden und die Zweifel unweigerlich größer. Der Trainer, der insgesamt natürlich einen tollen Job macht, tut mit seiner Tiefstapelei sein übriges. Und schwupps ist die letzte Überzeugung in der Hertha Mannschaft verschwunden.

Wären sie an diesem Wochenende dagegen als Sieger vom Platz gegangen und hätten zwei Wochen lang vier Punkte Vorsprung gehabt, hätte dies den gegenteiligen Effekt gehabt und es wäre ganz schwer für uns geworden die noch einzufangen. Also in meinen Augen war unser 1:0 der entscheidende Schritt zum Titel. Und deshalb ist es mir auch völlig egal wie dieser Sieg zustande gekommen ist. Er ist richtungsweisend und das ist alles was zählt.

Über Ribery und sein kleines Freimachen rede ich nicht, das tun schon alle anderen. Aber der muss schon sagenhafte Kräfte haben so wie sein Gegenspieler weggeflogen ist. Als hätte den 1,70 m Hühnen Ribery der Geist von Spartakus durchfahren. Oder Görlitz hat einfach getan, was er bei den Turnern gelernt hat. Opferhaltung einnehmen und sich tot stellen. So eine Weichwurst! Das war ja nicht Hulk Hogan oder Bud Spencer der ihn da gestoßen hat, er hat nur gemacht das es so aussah.

Das sportlich schönste war sicherlich das Tor von El Principito José Sosa. Ich hatte den Jungen vom ersten Tag als ich ihn kicken gesehen habe adoptiert. Wie der mit dem Ball umgeht, da wird mir ganz sentimental und romantisch, darin bin ich echt verliebt. Selten einen Spieler so liebevoll und ästhetisch den Ball streicheln sehen. Das er jetzt tatsächlich durchzustarten scheint freut mich wahnsinnig. Weiter so, José!

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Weiter, immer weiter Distressed Pullover Kahn van Bommel FC Bayern München Fanartikel

Olé, wir fahr´n in Puff nach Barcelona…

Bild: prettyfriendship used under CC License

Da ist es also der FC Barcelona geworden als Viertelfinal-Gegner. Ein absolutes Traumlos nach meinem Geschmack. Sicher hätte man sich Villareal oder Porto wünschen können, aber man kann ja nicht bis ins Halbfinale der Champions League nur blinde Gegner haben. Von den großen Brocken ist Barcelona sicher das attraktivste Los in meinen Augen. Gegen Liverpool hätte ich kein Bock gehabt, so gut wie die zur Zeit drauf sind. Chelsea ist einfach widerlich, ManU zu kaltblütig und Arsenal zu sehr eine Wundertüte.

Nein, Barcelona ist vom feinsten. Sie spielen natürlich einen ganz feinen Ball, vor allem im Camp Nou. Aber falls es uns gelingt den Trend der letzten Spiele, in denen wir insgesamt deutlich kompakter aufgetreten sind, fortzuführen und nach Möglichkeit auszubauen, sind wir nicht chancenlos. Ich erinnere an die UEFA Cup Begegnungen Mitte der 90er und die Duelle 1999 in der Champions League. Das waren alles ganz große Spiele und wir sind auf europäischer Ebene unbesiegt gegen Barca.

Ihre Spielweise könnte uns sogar entgegen kommen. Sollten wir in der Defensive gut stehen können, werden wir eine Menge Raum zum Kontern haben. Den müssen wir nutzen. Wenn es uns gelingt im Hinspiel im Camp Nou wenige Tore zu kassieren und selbst ein oder zwei zu machen, ist alles drin für uns. Ein wenig hatten sie uns zudem in den angesprochenen Duellen der 90er unterschätzt. Sollten sie es auch dieses mal tun, werden sie sich umgucken, soviel ist sicher. Allerdings gab´s in der Zwischenzeit so viele Duelle gegen Real Madrid, in denen wir uns einen Ruf in Spanien erarbeitet haben, der die rote Brust vor Stolz anschwellen lässt. Also ich fürchte die werden uns verdammt ernst nehmen. Nicht umsonst heißen wir dort la bestia negra, die schwarze Bestie. Wenn sie eine kleine Schwäche zeigen kommen wir aus dem Nichts und fressen sie auf. Aber ich fürchte das wissen sie sehr genau dort mitlerweile.

Ich freu mich jedenfalls auf Barcelona, in jeglicher Beziehung. Wer ein paar hundert Euro übrig hat, sollte in jedem Fall diese Reise mitmachen. Die wunderschöne Stadt Barcelona, das Camp Nou, das sind Dinge die vergisst man niemals in seinem Leben. Der FC Bayern chartert auch einen Sonderflug, hier kann man sich anmelden.

Und auch wenn wir insgesamt eigentlich ziemlich gut in dem Stadion ausgesehen haben, liegt natürlich das einzige mal wo dies nicht so war wie ein Schatte auf uns. Finale 99, wir haben mit der Schüssel noch eine Rechnung zu begleichen. Und es gibt noch jemanden in unseren Reihen, der ganz besonders motiviert sein wird in diesen Spielen. Denn Mark van Bommel wird seine alten Kameraden treffen, die ihn bei seinem Wechsel nach München wenn ich mich recht erinnere ganz schön durch den Kakao gezogen haben. Der brennt ja immer wie eine Fackel und ist heiß wie Frittenfett, aber da wird er richtig durchdrehen. Auf geht´s, ihr Roten!!

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Der Aggressiv Leader bleibt ein Roter

Fass, Bommelchen! Fass! Bild: nicholas macgowan used under CC License

Laut BLÖD bleibt Mark van Bommel ein weiteres Jahr Münchner! So richtig fix ist es natürlich erst wenn es vom Verein bestätigt, van Bommels Zahnabdruck unter dem Schriftstück ordnungsgemäß nachgezeichnet ist und alle Berater ihre Geldkoffer auf die Bahamas gebracht haben. Aber normalerweise ist bei solchen speziellen Fragen ganz ordentlich Verlass auf die BLÖD. Die kriegen´s halt immer als erste gesteckt.

Freut mich in jedem Fall sehr. Ich habe es schon oft hier im Blog geschrieben, van Bommel ist für mich ein ganz wichtiger Spieler. Er steht oft in der Kritik, auch in den Reihen vieler unserer Fans. Ich kann diese Meinungen nicht teilen. Es sieht zwar nicht gerade aus wie Schwanensee wie Bommelchen die Bälle verarbeitet, aber das trügt. Er ist längst technisch nicht so schlecht wie er gemacht wird oftmals. Und was er so an Gegnern abräumt, darüber brauchen wir uns eh nicht unterhalten.

Er liest ein Spiel unheimlich schlau. Sowohl wenn wir im Ballbesitz sind, als natürlich vor allem bei Ballbesitz des Gegners. Er hat ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt ein Spiel zu verlagern und macht in der Defensive die Löcher zu.  Er kommuniziert unglaublich viel auf dem Platz, dirigiert seine Truppen und bläst ihnen auch mal den Marsch wenn es sein muss. Aber er bleibt dabei immer positiv und motivierend.

Das führt sich neben dem Platz dann fort. Nicht umsonst ist er so beliebt in der Mannschaft. Er stellt sich immer vor seine Kollegen in der Öffentlichkeit, ist aber trotzdem immer gerade heraus. Ein absoluter Pfundskerl. Mit dem würde ich durchaus mal eine Schüssel Vla essen wenn sich die Chance ergäbe.

Also falls es wirklich stimmt, wovon ich erstmal ausgehe, bin ich sehr zufrieden das er bleibt. Wir brauchen echte Typen in der Mannschaft. Und davon ist er leider einer der letzten. Dafür aber ein richtiger!

Update: Hier noch die Bestätigung im Kicker. Micho bleibt also auch. Das ist doch vom allerfeinsten.

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Unsere Geschichte: Von Anarchie, Klassenkampf und dem Klinsmann von 1911

Die Mannschaft von 1911

Äußerst lesenswerte Reisen in unsere Vergangenheit gibt es auf Spiegel Online in der Rubrik „einestages“ zu erkunden. Drei wunderbare Artikel, hier in chronologisch umgekehrter Reihenfolge.

Warum Sepp Meier ein Anarchist ist und wie er zusammen mit Paul „Che“ Breitner den FC Bayern München übernahm (1979).

Der Bayern-Aufstand

Warum die Stasi Trainer Udo Lattek nicht eine Sekunde aus den Augen ließ (1973).

Klassenkampf auf grünem Rasen

Wie ein Engländer den FC Bayern umkrempelte (1911).

Der Klinsmann von 1911

Durchweg ein sehr schöner Ausflug in unsere Vergangenheit.

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